373. Nur am Herzen des Vaters ist Ruhe.
Habt ihr nie ein kleines Kind gesehen, das sich in den Straßen der Stadt verirrt hat und beständig weinend: „Mutter, Mutter!“ ruft? Ihr könnt dem Kinde geben, was ihr wollt, aber es wird nicht aufhören, „Mutter!“ zu rufen. Es hat die Mutter verloren und kann sich nicht zufriedengeben. Nimm das kleine, verirrte Wesen in dein Haus, zeige ihm allerlei Spielzeug, gib ihm allerlei Leckerbissen und Süßigkeiten; es hat alles keinen Zweck. Das Kind will die „Mutter“ wiederhaben, und das kleine Herz will brechen, wenn es die Mutter nicht finden kann. Und nun zeige dem kleinen Schreier seine Mutter. Sieh, wie er ihr in die Arme eilt und mit einem Male alle Tränen vergisst. Was braucht es mehr? Wie vollkommen zufrieden ist es mit einem Male geworden! So habe ich gefunden, dass ich mich am Busen meines Vaters in Schlaf weinen konnte, wenn mir alles andere genommen wurde. Wenn ich nur bei ihm sein konnte, mochte mir dann auch alles andere genommen werden. Ich weiß, es ist bei allen so, die der Familie des Herrn, unseres Gottes, angehören. Sie lieben ihn, und seine Gegenwart ist ihnen alles in allem!
Aus: "Kleine Edelsteine - Geschichten, Gedanken und Gleichnisse aus C. H. Spurgeons Predigten" von Hermann Liebig.
Habt ihr nie ein kleines Kind gesehen, das sich in den Straßen der Stadt verirrt hat und beständig weinend: „Mutter, Mutter!“ ruft? Ihr könnt dem Kinde geben, was ihr wollt, aber es wird nicht aufhören, „Mutter!“ zu rufen. Es hat die Mutter verloren und kann sich nicht zufriedengeben. Nimm das kleine, verirrte Wesen in dein Haus, zeige ihm allerlei Spielzeug, gib ihm allerlei Leckerbissen und Süßigkeiten; es hat alles keinen Zweck. Das Kind will die „Mutter“ wiederhaben, und das kleine Herz will brechen, wenn es die Mutter nicht finden kann. Und nun zeige dem kleinen Schreier seine Mutter. Sieh, wie er ihr in die Arme eilt und mit einem Male alle Tränen vergisst. Was braucht es mehr? Wie vollkommen zufrieden ist es mit einem Male geworden! So habe ich gefunden, dass ich mich am Busen meines Vaters in Schlaf weinen konnte, wenn mir alles andere genommen wurde. Wenn ich nur bei ihm sein konnte, mochte mir dann auch alles andere genommen werden. Ich weiß, es ist bei allen so, die der Familie des Herrn, unseres Gottes, angehören. Sie lieben ihn, und seine Gegenwart ist ihnen alles in allem!
Aus: "Kleine Edelsteine - Geschichten, Gedanken und Gleichnisse aus C. H. Spurgeons Predigten" von Hermann Liebig.
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29. Meine eigne Erfahrung von der Bibel
Ein Ungläubiger bespöttelte einst eine arme Frau und sagte: „Woher können Sie es denn wissen, dass Ihre Bibel wahr ist?“ Sie antwortete: „Ich habe die Wahrheit derselben erfahren.“ Er erwiderte: „Aber mit Ihrer Erfahrung habe ich doch nichts zu tun.“ „Nein“, sagte sie, „wahrscheinlich nicht, aber ich habe sehr viel damit zu tun.“
So ist es. Meine Erfahrung mag andere Menschen nicht überzeugen; mich aber hat sie gewurzelt, gegründet und befestigt, und das tut sie je länger je mehr.
Aus: "Kleine Edelsteine - Geschichten, Gedanken und Gleichnisse aus C. H. Spurgeons Predigten" von Hermann Liebig.
Ein Ungläubiger bespöttelte einst eine arme Frau und sagte: „Woher können Sie es denn wissen, dass Ihre Bibel wahr ist?“ Sie antwortete: „Ich habe die Wahrheit derselben erfahren.“ Er erwiderte: „Aber mit Ihrer Erfahrung habe ich doch nichts zu tun.“ „Nein“, sagte sie, „wahrscheinlich nicht, aber ich habe sehr viel damit zu tun.“
So ist es. Meine Erfahrung mag andere Menschen nicht überzeugen; mich aber hat sie gewurzelt, gegründet und befestigt, und das tut sie je länger je mehr.
Aus: "Kleine Edelsteine - Geschichten, Gedanken und Gleichnisse aus C. H. Spurgeons Predigten" von Hermann Liebig.
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341. Das stete und doch verachtete Evangelium.
Eines Tages hatte ich einen langen, staubigen Weg zu machen. Das Wetter war schwül, die Hitze fast tropisch, und ich schmachtete. Da sah ich ein kleines Bächlein kühlen erfrischenden Wassers, und ich stand still und trank. Meint ihr, dass ich jemand um Erlaubnis gebeten oder erst gefragt hätte, ob ich trinken dürfe oder nicht? Ich wusste nicht, wem der Bach gehörte und kümmerte mich nicht darum. Er war da, und ich hatte Durst, das war genug für mich. Es war nicht nötig, dass jemand rief: „Hierher!“ Mein eignes Sehnen sagte: „Hier!“ Ich hatte Durst, und da war Wasser.
Nachdem ich getrunken hatte, bemerkte ich, dass noch einige Dürstende kamen und dass auch sie tranken. Ich sah nicht, dass jemand gekommen wäre, um sie ins Gefängnis zu führen. Das Wasser war da, und da auch Dürstende da waren, so entsprach der Vorrat dem Bedürfnis, und die Bedürftigen eigneten sich von dem Vorrat an.
- Wie seltsam, dass Gott ein Evangelium bereit hält, dessen die Menschen bedürfen, und dass es nötig ist, ihnen zuzurufen: „Hierher, hierher, hierher!“ und dass sie auch dann noch nicht kommen wollen!
O, dass sie doch durstiger wären, dass sie ihr Bedürfnis doch mehr fühlten! Dass sie mehr von ihrer Sünde überzeugt wären! Dann würden sie vielleicht ohne besondere Einladung kommen, da schon die Mitteilung von einem vorhandenen Vorrat genügen dürfte, sie zum Kommen zu veranlassen.
Aus: "Kleine Edelsteine - Geschichten, Gedanken und Gleichnisse aus C. H. Spurgeons Predigten" von Hermann Liebig.
Eines Tages hatte ich einen langen, staubigen Weg zu machen. Das Wetter war schwül, die Hitze fast tropisch, und ich schmachtete. Da sah ich ein kleines Bächlein kühlen erfrischenden Wassers, und ich stand still und trank. Meint ihr, dass ich jemand um Erlaubnis gebeten oder erst gefragt hätte, ob ich trinken dürfe oder nicht? Ich wusste nicht, wem der Bach gehörte und kümmerte mich nicht darum. Er war da, und ich hatte Durst, das war genug für mich. Es war nicht nötig, dass jemand rief: „Hierher!“ Mein eignes Sehnen sagte: „Hier!“ Ich hatte Durst, und da war Wasser.
Nachdem ich getrunken hatte, bemerkte ich, dass noch einige Dürstende kamen und dass auch sie tranken. Ich sah nicht, dass jemand gekommen wäre, um sie ins Gefängnis zu führen. Das Wasser war da, und da auch Dürstende da waren, so entsprach der Vorrat dem Bedürfnis, und die Bedürftigen eigneten sich von dem Vorrat an.
- Wie seltsam, dass Gott ein Evangelium bereit hält, dessen die Menschen bedürfen, und dass es nötig ist, ihnen zuzurufen: „Hierher, hierher, hierher!“ und dass sie auch dann noch nicht kommen wollen!
O, dass sie doch durstiger wären, dass sie ihr Bedürfnis doch mehr fühlten! Dass sie mehr von ihrer Sünde überzeugt wären! Dann würden sie vielleicht ohne besondere Einladung kommen, da schon die Mitteilung von einem vorhandenen Vorrat genügen dürfte, sie zum Kommen zu veranlassen.
Aus: "Kleine Edelsteine - Geschichten, Gedanken und Gleichnisse aus C. H. Spurgeons Predigten" von Hermann Liebig.
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699. Der Vater trägt die schwachen Helfer.
Einst hörte ich von einem unserer Prediger eine sehr hübsche Illustration. Er sagte, dass er sein Studierzimmer verlegt habe und dabei war, seine Bücher dorthin zu tragen. Da kam sein kleiner Knabe und sagte: „Papa, lass mich dir helfen.“ Der kleine Bub war nicht imstande, etwas zu tun; aber der Vater dachte, er wolle seinen Wunsch, fleißig zu sein, nicht unterdrücken, und so sagte er: „Ja, du kannst dieses kleine Buch hinauftragen.“ Aber das passte dem Knaben nicht; er wollte ein Mann sein und ein großes Buch tragen. So nahm er ein großes Buch und schleppte es bis an die Treppe, und dort setzte er sich hin und fing an zu weinen, denn weiter konnte er es nicht tragen. „Und was meinen Sie“, erzählte der Vater, „wohin es kam? Ich musste das Buch und den Jungen dazu die Treppe hinauftragen.“
So ist es mit uns. Wir bitten Gott, uns etwas für ihn tun zu lassen, und wir sind nicht damit zufrieden, nur etwas zu tun; wir haben einen ganz natürlichen und guten Wunsch, mehr zu tun, und wir unternehmen etwas, das wir nicht können, und dann sitzen wir da und klagen, als ob das Buch nicht hinaufkommt, wenn wir es nicht hinauftragen; und dann kommt der gute Vater daher und nimmt das Buch und das kleine Kind dazu und trägt beides.
O, anstatt zu klagen, rufe ihn an und sprich: „Mein Vater, ich wollte so gern dies und das tun, aber ich kann nicht. Komm du, mein Vater, und tue es, denn es ist nicht mein, sondern dein Werk.“
Aus: "Kleine Edelsteine - Geschichten, Gedanken und Gleichnisse aus C. H. Spurgeons Predigten" von Hermann Liebig.
Einst hörte ich von einem unserer Prediger eine sehr hübsche Illustration. Er sagte, dass er sein Studierzimmer verlegt habe und dabei war, seine Bücher dorthin zu tragen. Da kam sein kleiner Knabe und sagte: „Papa, lass mich dir helfen.“ Der kleine Bub war nicht imstande, etwas zu tun; aber der Vater dachte, er wolle seinen Wunsch, fleißig zu sein, nicht unterdrücken, und so sagte er: „Ja, du kannst dieses kleine Buch hinauftragen.“ Aber das passte dem Knaben nicht; er wollte ein Mann sein und ein großes Buch tragen. So nahm er ein großes Buch und schleppte es bis an die Treppe, und dort setzte er sich hin und fing an zu weinen, denn weiter konnte er es nicht tragen. „Und was meinen Sie“, erzählte der Vater, „wohin es kam? Ich musste das Buch und den Jungen dazu die Treppe hinauftragen.“
So ist es mit uns. Wir bitten Gott, uns etwas für ihn tun zu lassen, und wir sind nicht damit zufrieden, nur etwas zu tun; wir haben einen ganz natürlichen und guten Wunsch, mehr zu tun, und wir unternehmen etwas, das wir nicht können, und dann sitzen wir da und klagen, als ob das Buch nicht hinaufkommt, wenn wir es nicht hinauftragen; und dann kommt der gute Vater daher und nimmt das Buch und das kleine Kind dazu und trägt beides.
O, anstatt zu klagen, rufe ihn an und sprich: „Mein Vater, ich wollte so gern dies und das tun, aber ich kann nicht. Komm du, mein Vater, und tue es, denn es ist nicht mein, sondern dein Werk.“
Aus: "Kleine Edelsteine - Geschichten, Gedanken und Gleichnisse aus C. H. Spurgeons Predigten" von Hermann Liebig.
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Es ist immer wieder eine Freude, wenn man in der Bibellese Verse entdeckt, die man wohl schon so oft überlesen hat aber dann ein Zeitpunkt kommt, wo Gott einem die Augen für immer wieder neue Blicke auf den barmherzigen Erlöser, Jesus Christus, öffnet.
So erging es mir heute mit 1. Könige 20,31: "Da sprachen seine Knechte zu ihm [Anm.: Benhadad]: Sieh doch, wir haben gehört, dass die Könige des Hauses Israel barmherzige Könige sind.."
Ich musste direkt an Matthäus 27,11 denken, gerade, wo bei 1. Könige diese Zeit Jesu auf Erden noch weit entfernt ist: "Jesus aber stand vor dem Statthalter; und der Statthalter fragte ihn und sprach: Bist du der König der Juden? Jesus sprach zu ihm: Du sagst es!"
Wieviel mehr Gnade liegt in Gott selbst, in Jesu Blut, Sterben und der Auferstehung zum Leben für uns - als König? Den Königen Israels eilte der Ruf voraus, barmherzig zu sein - als Bild auf die tiefe Liebe und Barmherzigkeit von dem, der immer war und damals noch kommen würde und der für uns bald wiederkommt.
Seine Barmherzigkeit mit mir ist mein Leben - 🙏🏻
So erging es mir heute mit 1. Könige 20,31: "Da sprachen seine Knechte zu ihm [Anm.: Benhadad]: Sieh doch, wir haben gehört, dass die Könige des Hauses Israel barmherzige Könige sind.."
Ich musste direkt an Matthäus 27,11 denken, gerade, wo bei 1. Könige diese Zeit Jesu auf Erden noch weit entfernt ist: "Jesus aber stand vor dem Statthalter; und der Statthalter fragte ihn und sprach: Bist du der König der Juden? Jesus sprach zu ihm: Du sagst es!"
Wieviel mehr Gnade liegt in Gott selbst, in Jesu Blut, Sterben und der Auferstehung zum Leben für uns - als König? Den Königen Israels eilte der Ruf voraus, barmherzig zu sein - als Bild auf die tiefe Liebe und Barmherzigkeit von dem, der immer war und damals noch kommen würde und der für uns bald wiederkommt.
Seine Barmherzigkeit mit mir ist mein Leben - 🙏🏻
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ABER ER WAR IN DEN AUGEN DER SCHWIEGERSÖHNE WIE EINER, DER SCHERZT.
1 Mose 19,14 Da ging Lot hinaus und redete mit seinen Schwiegersöhnen, die seine Töchter nehmen sollten, und sprach: Macht euch auf, geht hinaus aus diesem Ort; denn der HERR wird diese Stadt verderben! Aber er war in den Augen seiner Schwiegersöhne wie einer, der scherzt.
Man könnte auch übersetzen „Es war ihnen lächerlich!“
Oder „Die aber meinten, er scherze!“
Hab das heute in der Zeit mit dem HERRN gelesen (1 Mose 19,14) und es schreckt mich, wie viel Parallelen ich zur heutigen Zeit sehe. Es hat mich ermahnt den HERRN zu fürchten und sein Wort ernst zu nehmen!
IRRT EUCH NICHT!
Warnung vor der Sünde. Der Leib als Tempel des Heiligen Geistes
1 Korinther 6,9-11 Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht: Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Weichlinge, noch Knabenschänder,
weder Diebe noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben.
Und solche sind etliche von euch gewesen; aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt worden in dem Namen des Herrn Jesus und in dem Geist unseres Gottes!
„Irrt euch nicht!“ Oder man könnte sagen „Lasset euch nicht irreführen!“
(„planao“ – irreführen)
Offenbarung 3,18-19
…und salbe deine Augen mit Augensalbe, damit du sehen kannst!
Alle, die ich lieb habe, die überführe und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße!
1 Mose 19,14 Da ging Lot hinaus und redete mit seinen Schwiegersöhnen, die seine Töchter nehmen sollten, und sprach: Macht euch auf, geht hinaus aus diesem Ort; denn der HERR wird diese Stadt verderben! Aber er war in den Augen seiner Schwiegersöhne wie einer, der scherzt.
Man könnte auch übersetzen „Es war ihnen lächerlich!“
Oder „Die aber meinten, er scherze!“
Hab das heute in der Zeit mit dem HERRN gelesen (1 Mose 19,14) und es schreckt mich, wie viel Parallelen ich zur heutigen Zeit sehe. Es hat mich ermahnt den HERRN zu fürchten und sein Wort ernst zu nehmen!
IRRT EUCH NICHT!
Warnung vor der Sünde. Der Leib als Tempel des Heiligen Geistes
1 Korinther 6,9-11 Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht: Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Weichlinge, noch Knabenschänder,
weder Diebe noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben.
Und solche sind etliche von euch gewesen; aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt worden in dem Namen des Herrn Jesus und in dem Geist unseres Gottes!
„Irrt euch nicht!“ Oder man könnte sagen „Lasset euch nicht irreführen!“
(„planao“ – irreführen)
Offenbarung 3,18-19
…und salbe deine Augen mit Augensalbe, damit du sehen kannst!
Alle, die ich lieb habe, die überführe und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße!
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808. Wie sicher das Gebet macht.
Ich habe eine Geschichte von zwei Herren gehört, die irgendwo in der Schweiz zusammen reisten. Sie machten eine Fußtour und kamen in einen Wald. Nun wird dort manche trübe Geschichte von der Unsicherheit in den einsam gelegenen Gasthöfen erzählt.
Als sie einen Gasthof erreicht hatten, kam es dem einen, der ein Ungläubiger war, etwas unheimlich vor, und er sagte zu dem anderen, der ein Christ war: „Hier gedenke ich aber nicht zu bleiben, es ist wirklich recht gefährlich.“ „Nun“, sagte der andere, „lassen Sie es uns einmal versuchen.“ So gingen sie denn in das Haus hinein; aber es sah drinnen etwas verdächtig aus, sodass es keinem von beiden gefallen wollte. Sie sagten sich, dass sie doch lieber daheim sein möchten.
Nachdem sie etwas genossen hatten und der Gastwirt wohl annahm, dass beide Freunde über Nacht bleiben wollten, trat dieser zu ihnen und sagte: „Meine Herren, ich pflege vor dem Zubettgehen mit meiner Familie stets zu lesen und zu beten; wollen Sie mir gestatten, das auch heute in Ihrer Gegenwart zu tun?“ „Jawohl“, sagten beide, „mit dem größten Vergnügen.“
Als sie nach der Abendandacht beide hinauf in ihr Schlafgemach gingen, sagte der Ungläubige: „Jetzt fürchte ich mich durchaus nicht mehr.“ „Warum nicht?“, fragte der Christ. „Weil unser Wirt gebetet hat!“ „O“, sagte der andere, „da scheint es denn doch, dass Sie noch etwas vom Christentum halten, wenn Sie nun, da ein Mensch in diesem Hause betet, in demselben ruhig schlafen gehen können!“
Und es ist wunderbar, wie ruhig diese beiden schliefen. Sie träumten ganz lieblich, und sie fühlten, dass, wenn ein Haus vom Gebet überdacht und umwallt ist, kein Mensch da ist, der ihnen Schaden zufügen kann.
Aus: "Kleine Edelsteine - Geschichten, Gedanken und Gleichnisse aus C. H. Spurgeons Predigten" von Hermann Liebig.
Ich habe eine Geschichte von zwei Herren gehört, die irgendwo in der Schweiz zusammen reisten. Sie machten eine Fußtour und kamen in einen Wald. Nun wird dort manche trübe Geschichte von der Unsicherheit in den einsam gelegenen Gasthöfen erzählt.
Als sie einen Gasthof erreicht hatten, kam es dem einen, der ein Ungläubiger war, etwas unheimlich vor, und er sagte zu dem anderen, der ein Christ war: „Hier gedenke ich aber nicht zu bleiben, es ist wirklich recht gefährlich.“ „Nun“, sagte der andere, „lassen Sie es uns einmal versuchen.“ So gingen sie denn in das Haus hinein; aber es sah drinnen etwas verdächtig aus, sodass es keinem von beiden gefallen wollte. Sie sagten sich, dass sie doch lieber daheim sein möchten.
Nachdem sie etwas genossen hatten und der Gastwirt wohl annahm, dass beide Freunde über Nacht bleiben wollten, trat dieser zu ihnen und sagte: „Meine Herren, ich pflege vor dem Zubettgehen mit meiner Familie stets zu lesen und zu beten; wollen Sie mir gestatten, das auch heute in Ihrer Gegenwart zu tun?“ „Jawohl“, sagten beide, „mit dem größten Vergnügen.“
Als sie nach der Abendandacht beide hinauf in ihr Schlafgemach gingen, sagte der Ungläubige: „Jetzt fürchte ich mich durchaus nicht mehr.“ „Warum nicht?“, fragte der Christ. „Weil unser Wirt gebetet hat!“ „O“, sagte der andere, „da scheint es denn doch, dass Sie noch etwas vom Christentum halten, wenn Sie nun, da ein Mensch in diesem Hause betet, in demselben ruhig schlafen gehen können!“
Und es ist wunderbar, wie ruhig diese beiden schliefen. Sie träumten ganz lieblich, und sie fühlten, dass, wenn ein Haus vom Gebet überdacht und umwallt ist, kein Mensch da ist, der ihnen Schaden zufügen kann.
Aus: "Kleine Edelsteine - Geschichten, Gedanken und Gleichnisse aus C. H. Spurgeons Predigten" von Hermann Liebig.
❤29🙏10💯7❤🔥2
LICHT UND LEBEN
1949
Herausgeber: Wilhelm Busch
Historische Info von 1946 über Hohegrete.
Gestärkt von den Hohegrete Pfingst-Glaubenstage in Verbindung mit "Der Zeitruf" dürfen wir von Predigt Archiv in die neue Arbeitswoche starten.
Psalm 133
Ein Wallfahrtslied. Von David. Siehe, wie fein und wie lieblich ist’s, wenn Brüder in Eintracht beisammen sind!
2 Wie das feine Öl auf dem Haupt, das herabfließt in den Bart, den Bart Aarons, das herabfließt bis zum Saum seiner Kleider;
3 wie der Tau des Hermon, der herabfließt auf die Berge Zions; denn dort hat der HERR den Segen verheißen, Leben bis in Ewigkeit.
1949
Herausgeber: Wilhelm Busch
Historische Info von 1946 über Hohegrete.
Gestärkt von den Hohegrete Pfingst-Glaubenstage in Verbindung mit "Der Zeitruf" dürfen wir von Predigt Archiv in die neue Arbeitswoche starten.
Psalm 133
Ein Wallfahrtslied. Von David. Siehe, wie fein und wie lieblich ist’s, wenn Brüder in Eintracht beisammen sind!
2 Wie das feine Öl auf dem Haupt, das herabfließt in den Bart, den Bart Aarons, das herabfließt bis zum Saum seiner Kleider;
3 wie der Tau des Hermon, der herabfließt auf die Berge Zions; denn dort hat der HERR den Segen verheißen, Leben bis in Ewigkeit.
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823. Das gläubige Beten.
Als John Bunyan einmal recht ernstlich bestrebt war, zu beten, raunte ihm der Versucher ins Ohr, dass ihn weder die Barmherzigkeit Gottes noch das Blut Christi etwas anginge, noch ihn von seinen Sünden erretten könnte, weshalb es ganz überflüssig sei, zu beten. Doch er dachte bei sich selbst: „Ich will dennoch beten!“
„Aber“, sagte der Versucher, „deine Sünde ist unverzeihlich!“ „Und ob auch“, sagte er, „ich will dennoch beten.“ „Aber es hat ja gar keinen Zweck!“, sagte der Widersacher. Er antwortete: „Ich will aber doch beten!“
Und er begann sein Gebet und sagte: „Herr, Satan sagt mir eben, dass weder deine Barmherzigkeit noch Christi Blut hinlängliche Kraft haben, eine Seele zu retten. Herr, werde ich dich am meisten ehren, wenn ich glaube, dass du es doch kannst und willst, oder wenn ich ihm glaube, der da sagt, dass du es nicht kannst? Herr, ich möchte dich gern dadurch ehren, dass ich glaube, du kannst es und willst es auch!“
Und während er so sprach, war es, als ob jemand ihn auf die Schulter geklopft und ihm ins Ohr geflüstert hätte: „O Mensch, dein Glaube ist groß!“
Aus: "Kleine Edelsteine - Geschichten, Gedanken und Gleichnisse aus C. H. Spurgeons Predigten" von Hermann Liebig.
Als John Bunyan einmal recht ernstlich bestrebt war, zu beten, raunte ihm der Versucher ins Ohr, dass ihn weder die Barmherzigkeit Gottes noch das Blut Christi etwas anginge, noch ihn von seinen Sünden erretten könnte, weshalb es ganz überflüssig sei, zu beten. Doch er dachte bei sich selbst: „Ich will dennoch beten!“
„Aber“, sagte der Versucher, „deine Sünde ist unverzeihlich!“ „Und ob auch“, sagte er, „ich will dennoch beten.“ „Aber es hat ja gar keinen Zweck!“, sagte der Widersacher. Er antwortete: „Ich will aber doch beten!“
Und er begann sein Gebet und sagte: „Herr, Satan sagt mir eben, dass weder deine Barmherzigkeit noch Christi Blut hinlängliche Kraft haben, eine Seele zu retten. Herr, werde ich dich am meisten ehren, wenn ich glaube, dass du es doch kannst und willst, oder wenn ich ihm glaube, der da sagt, dass du es nicht kannst? Herr, ich möchte dich gern dadurch ehren, dass ich glaube, du kannst es und willst es auch!“
Und während er so sprach, war es, als ob jemand ihn auf die Schulter geklopft und ihm ins Ohr geflüstert hätte: „O Mensch, dein Glaube ist groß!“
Aus: "Kleine Edelsteine - Geschichten, Gedanken und Gleichnisse aus C. H. Spurgeons Predigten" von Hermann Liebig.
❤32🙏8🔥5❤🔥2
977. In bescheidenen Mengen.
Jener Mann dort ist Tag für Tag damit beschäftigt, Kornsäcke zu tragen. Er trägt jedes Mal eine Last von zwei Zentnern, das werden im Laufe des ganzen Tages einige Tonnen, und in einem Jahre ist das eine enorme Last.
Nimm nun an, dieser Mann sähe am 1. Januar die ganze Jahreslast vor sich. Er würde fragen: „Diesen ungeheuren Haufen soll ich auf meine Schultern laden und wegtragen? Unmöglich!“ Aber du erinnerst ihn daran, dass das ja nicht mit einem Male, sondern an so und so vielen Tagen, in bescheidenen Mengen geschehen soll, und er gibt sich zufrieden.
So aber setzen wir gern alle unsere Trübsal zusammen und rufen aus: „Wie soll ich nur darüber hinwegkommen?“
Nun kommt aber immer eine zur Zeit, und mit jeder Trübsal wird auch die Kraft kommen, sie zu tragen. Ein Mensch, der zweihundert Meilen zu Fuß gereist ist, hat die ganze Strecke nicht mit einem Schritt oder an einem Tage zurückgelegt, sondern er hat sich Zeit und Geduld dazu genommen. So müssen wir unsere Zeit gebrauchen, und unter geduldigem Ausharren werden auch wir unser Werk vollenden.
Aus: "Kleine Edelsteine - Geschichten, Gedanken und Gleichnisse aus C. H. Spurgeons Predigten" von Hermann Liebig.
Jener Mann dort ist Tag für Tag damit beschäftigt, Kornsäcke zu tragen. Er trägt jedes Mal eine Last von zwei Zentnern, das werden im Laufe des ganzen Tages einige Tonnen, und in einem Jahre ist das eine enorme Last.
Nimm nun an, dieser Mann sähe am 1. Januar die ganze Jahreslast vor sich. Er würde fragen: „Diesen ungeheuren Haufen soll ich auf meine Schultern laden und wegtragen? Unmöglich!“ Aber du erinnerst ihn daran, dass das ja nicht mit einem Male, sondern an so und so vielen Tagen, in bescheidenen Mengen geschehen soll, und er gibt sich zufrieden.
So aber setzen wir gern alle unsere Trübsal zusammen und rufen aus: „Wie soll ich nur darüber hinwegkommen?“
Nun kommt aber immer eine zur Zeit, und mit jeder Trübsal wird auch die Kraft kommen, sie zu tragen. Ein Mensch, der zweihundert Meilen zu Fuß gereist ist, hat die ganze Strecke nicht mit einem Schritt oder an einem Tage zurückgelegt, sondern er hat sich Zeit und Geduld dazu genommen. So müssen wir unsere Zeit gebrauchen, und unter geduldigem Ausharren werden auch wir unser Werk vollenden.
Aus: "Kleine Edelsteine - Geschichten, Gedanken und Gleichnisse aus C. H. Spurgeons Predigten" von Hermann Liebig.
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Forwarded from Israel Heute (Aviel Schneider)
Es gibt auch Moslems, die in Israel ein lebendiges Wunder sehen, wie der Imam Hassan Chalghoumi aus Drancy bei Paris. Dieser schreibt:
„Ich, ein Sohn Ismaels, ein Imam, ein Muslim, ein Mann des Friedens, lege hier mein aufrichtiges Zeugnis über dieses außergewöhnliche Volk ab: Ich muss gestehen, ich glaube an Religionen und an Wunder. Aber an diesem Volk – dem Volk Israel – ist etwas, das sich wie ein lebendiges Wunder anfühlt.
Ein Volk, das die Pharaonen vor 3000 Jahren vernichten wollten – und scheiterten.
Ein Volk, das die Babylonier vor 2500 Jahren auslöschen wollten – und scheiterten.
Ein Volk, das die Römer vor 2000 Jahren vernichten wollten – und scheiterten.
Ein Volk, das die Nazis vor 80 Jahren ausrotten wollten – ohne es zum Verschwinden zu bringen.
Ein Volk, gegen das die Araber fünf Kriege führten, um es von der Landkarte zu tilgen – und scheiterten.
„Ich, ein Sohn Ismaels, ein Imam, ein Muslim, ein Mann des Friedens, lege hier mein aufrichtiges Zeugnis über dieses außergewöhnliche Volk ab: Ich muss gestehen, ich glaube an Religionen und an Wunder. Aber an diesem Volk – dem Volk Israel – ist etwas, das sich wie ein lebendiges Wunder anfühlt.
Ein Volk, das die Pharaonen vor 3000 Jahren vernichten wollten – und scheiterten.
Ein Volk, das die Babylonier vor 2500 Jahren auslöschen wollten – und scheiterten.
Ein Volk, das die Römer vor 2000 Jahren vernichten wollten – und scheiterten.
Ein Volk, das die Nazis vor 80 Jahren ausrotten wollten – ohne es zum Verschwinden zu bringen.
Ein Volk, gegen das die Araber fünf Kriege führten, um es von der Landkarte zu tilgen – und scheiterten.
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