Forwarded from ... umhergetrieben von jedem Wind der Lehre Epheser 4,14
Gott ist geschlechtsneutral
Schottische Episkopalkirche: Gott ist nicht länger männlich
Georg Walter
Die Bischöfe der Schottischen Episkopalkirche haben den Wortlaut ihrer Liturgie geschlechterneutral gestaltet. Alle Worte wie HERR (Lord), er (he), ihm (him) usw. wurden entfernt, weil „Gott jenseits des menschlichen Geschlechts“ ist und die Sprache der Liturgie „inklusivistischer“ werden soll.
Traditionalisten kritisierten diesen Schritt, weil sie der Ansicht sind, die Kirche füge sich lediglich der Political Correctness, und weil sie glauben, dass dieser Schritt nicht mit der Bibel vereinbar ist. Stuart Hall, Pfarrer und Professor an der Universität St. Andrews, wandte ein: „Alle, die versuchen, die Bibelstellen, die sich auf Gott den Vater und Christus als seinen Sohn beziehen, zu minimieren, werden große Probleme haben, denn das Neue Testament ist voll von diesen Textstellen.“
Der Trend weg von einem männlichen Gott zu einem geschlechtslosen Gott oder gar einer weiblichen Gottheit ist seit Jahren zu beobachten. Auch die ELCA (Evangelisch-Lutherische Kirche von Amerika) bietet Gottesdienste an, in denen man statt Gott eine Göttin anbetet. Immer mehr Kirchengemeinden der ELCA bieten Goddess small groups an – Kleingruppen, in denen eine Göttin angebetet wird.
In einem Newsletter der University Lutheran Chapel (ELCA) wird im letzten Sonntag jeden Monats ein Goddess Rosary - Rosenkranzgebet für die Göttin – angeboten. Hier das Gebet Hail Goddess (Heil der Göttin), das während einer solchen Veranstaltung gesprochen wird:
„Heil Dir Göttin voller Gnade, gepriesen seist Du
Und gepriesen sind die Früchte deines Leibes.
Denn Du bist die MUTTER von uns allen.
Höre auf uns in allen unseren Nöten.
Du seist gepriesen, du seist gepriesen. Amen.“
Eine Teilnehmerin des Rosenkranzgebets an die "Göttin" berichtet:
„Aus der Schale mit den Rosenkränzen nahm ich einen mit leuchtend-farbigen Perlen mit dem Abbild einer Göttin statt einem Kreuz. Die Göttinnen hatten eine Vielzahl von Formen und Größen, die die Schönheit femininer Formen zum Ausdruck brachten; in den vollen Hüften und Rundungen meiner Göttin konnte ich mich mit meiner eigenen Figur identifizieren.“
Es versteht sich von selbst, dass statt dem Vater unser das „Mutter unser“ gebetet wurde.
Schottische Episkopalkirche: Gott ist nicht länger männlich
Georg Walter
Die Bischöfe der Schottischen Episkopalkirche haben den Wortlaut ihrer Liturgie geschlechterneutral gestaltet. Alle Worte wie HERR (Lord), er (he), ihm (him) usw. wurden entfernt, weil „Gott jenseits des menschlichen Geschlechts“ ist und die Sprache der Liturgie „inklusivistischer“ werden soll.
Traditionalisten kritisierten diesen Schritt, weil sie der Ansicht sind, die Kirche füge sich lediglich der Political Correctness, und weil sie glauben, dass dieser Schritt nicht mit der Bibel vereinbar ist. Stuart Hall, Pfarrer und Professor an der Universität St. Andrews, wandte ein: „Alle, die versuchen, die Bibelstellen, die sich auf Gott den Vater und Christus als seinen Sohn beziehen, zu minimieren, werden große Probleme haben, denn das Neue Testament ist voll von diesen Textstellen.“
Der Trend weg von einem männlichen Gott zu einem geschlechtslosen Gott oder gar einer weiblichen Gottheit ist seit Jahren zu beobachten. Auch die ELCA (Evangelisch-Lutherische Kirche von Amerika) bietet Gottesdienste an, in denen man statt Gott eine Göttin anbetet. Immer mehr Kirchengemeinden der ELCA bieten Goddess small groups an – Kleingruppen, in denen eine Göttin angebetet wird.
In einem Newsletter der University Lutheran Chapel (ELCA) wird im letzten Sonntag jeden Monats ein Goddess Rosary - Rosenkranzgebet für die Göttin – angeboten. Hier das Gebet Hail Goddess (Heil der Göttin), das während einer solchen Veranstaltung gesprochen wird:
„Heil Dir Göttin voller Gnade, gepriesen seist Du
Und gepriesen sind die Früchte deines Leibes.
Denn Du bist die MUTTER von uns allen.
Höre auf uns in allen unseren Nöten.
Du seist gepriesen, du seist gepriesen. Amen.“
Eine Teilnehmerin des Rosenkranzgebets an die "Göttin" berichtet:
„Aus der Schale mit den Rosenkränzen nahm ich einen mit leuchtend-farbigen Perlen mit dem Abbild einer Göttin statt einem Kreuz. Die Göttinnen hatten eine Vielzahl von Formen und Größen, die die Schönheit femininer Formen zum Ausdruck brachten; in den vollen Hüften und Rundungen meiner Göttin konnte ich mich mit meiner eigenen Figur identifizieren.“
Es versteht sich von selbst, dass statt dem Vater unser das „Mutter unser“ gebetet wurde.
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Ein persönliches Gebets-Anliegen:
Vor 3 Tagen gab es in der Familie meines Schwagers einen schweren Unfall. Sein Sohn (7) liegt seitdem auf der Kinderintensivstation. Neben einem Rippenbruch und mehreren Leberrissen ist auch sein Rückenmark verletzt, er kann seine Beine weder spüren noch bewegen. Die Ärzte sprechen davon, dass es Glück wäre, wenn er wieder laufen können wird.
Wir möchten aber nicht von Glück sprechen, sondern von einem treuen und liebenden Vater im Himmel, zu dem wir uns in allem im Gebet hinwenden dürfen. Er hört und sieht unsere Not und kann auf seine Weise und nach seinem Willen eingreifen.
Auch für die Eltern möchten wir um Gebetsunterstützung in dieser schweren Zeit bitten.
Vielen Dank an alle Mitbeter! 🙏
Vor 3 Tagen gab es in der Familie meines Schwagers einen schweren Unfall. Sein Sohn (7) liegt seitdem auf der Kinderintensivstation. Neben einem Rippenbruch und mehreren Leberrissen ist auch sein Rückenmark verletzt, er kann seine Beine weder spüren noch bewegen. Die Ärzte sprechen davon, dass es Glück wäre, wenn er wieder laufen können wird.
Wir möchten aber nicht von Glück sprechen, sondern von einem treuen und liebenden Vater im Himmel, zu dem wir uns in allem im Gebet hinwenden dürfen. Er hört und sieht unsere Not und kann auf seine Weise und nach seinem Willen eingreifen.
Auch für die Eltern möchten wir um Gebetsunterstützung in dieser schweren Zeit bitten.
Vielen Dank an alle Mitbeter! 🙏
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„Denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen.“
2. Korinther 5:7 SCH2000
2. Korinther 5:7 SCH2000
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⚠️ Werbung hier im Kanal!
Wenn Ihr Werbung hier im Kanal seht, ist sie zu 100% von Telegram selbst. Man wird weder gefragt, noch kann man das einfach abstellen (hierfür wird ein "Level 50" des Kanals benötigt, was auch immer das bedeutet).
Man kann sich bei Telegram für Werbung registrieren, aber das habe ich nicht getan. Ich werde niemals freiwillig Werbung einblenden.
Die Kanalbetreiber selbst sehen die Werbung übrigens nicht und sollen es wohl nicht wissen oder merken. Ich bin durch Zufall darauf gestoßen.
Lasst Euch niemals auf Anlage-Geschäfte oder dergleichen über dubiose Telegramkanäle ein und gebt denen niemals Eure Daten oder irgendwelche Informationen. Lasst Euch auch nicht zu Webseiten führen, wo Ihr dann Eure Daten oder gar Telegram-Logindaten eingeben sollt. Schützt Euch vor Betrug, Datendiebstahl und Verlusten!
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Die Kanalbetreiber selbst sehen die Werbung übrigens nicht und sollen es wohl nicht wissen oder merken. Ich bin durch Zufall darauf gestoßen.
Lasst Euch niemals auf Anlage-Geschäfte oder dergleichen über dubiose Telegramkanäle ein und gebt denen niemals Eure Daten oder irgendwelche Informationen. Lasst Euch auch nicht zu Webseiten führen, wo Ihr dann Eure Daten oder gar Telegram-Logindaten eingeben sollt. Schützt Euch vor Betrug, Datendiebstahl und Verlusten!
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Der menschliche Wille, das ist der Hochmut
Fritz Binde
Der menschliche Wille, das ist der Hochmut. Der menschliche Eigenwille erträgt Gott nicht. Er flieht Gott. Er widerspricht Gott. Er erhebt sich gegen Gott … Und der fromme Eigenwille als frommer Hochmut ist ganz gleichen Wesens. Er ist der anmaßendste Hochmut, den es auf Erden gibt, denn er bedient sich Gottes gegen Gott. Am widerlichsten aber ist die Demut, in der sich der Hochmut spiegelt.
Das gefallene, verdorbene Menschenherz mag es anfangen, wie es will, es kommt nicht über sich selbst und damit nicht über den Eigenwillen, Zwiespalt und Hochmut gegen Gott und Menschen hinaus, Eigendünkel, Geburtsdünkel, Standesdünkel, Berufsdünkel, Tugenddünkel, Gelddünkel, Besitzesdünkel …, ja sogar Einfaltsdünkel sind der vielfältige Ausdruck der immer gleichen närrischen Selbstverliebtheit, in der die eigenwillige Ichgröße sich als Hochmut offenbart und gebärdet …
So hilft denn nichts zur Demut als allein die heilige Einfalt. Nur die ungeschmälerte Anerkennung des Rechtes Gottes als meines Schöpfers an mich, als meines Erbarmers in Christus Jesus und meines Vaters im Sohn entreißt mich mir selbst. Nur die rücksichtslose Abkehr von mir selbst, nur die bedingungslose Preisgabe meiner selbst, nur die rückhaltlose Hinkehr zu Gott in Christus, nur durch den Heiligen Geist bewirkte und versiegelte Übergabe an Gott, nur die glaubensgehorsame, immer neue Überlassung an Gott, nur der unentwegte Wandel mit Gott, nur die ichverlorene Ruhe in Gott bieten insgesamt Gewähr für wahrhaft geistgewirkte Demut.
Fritz Binde, Die heilige Einfalt, Linea Verlag, Bad Wildbad, 2013, S.124-125.
Fritz Binde
Der menschliche Wille, das ist der Hochmut. Der menschliche Eigenwille erträgt Gott nicht. Er flieht Gott. Er widerspricht Gott. Er erhebt sich gegen Gott … Und der fromme Eigenwille als frommer Hochmut ist ganz gleichen Wesens. Er ist der anmaßendste Hochmut, den es auf Erden gibt, denn er bedient sich Gottes gegen Gott. Am widerlichsten aber ist die Demut, in der sich der Hochmut spiegelt.
Das gefallene, verdorbene Menschenherz mag es anfangen, wie es will, es kommt nicht über sich selbst und damit nicht über den Eigenwillen, Zwiespalt und Hochmut gegen Gott und Menschen hinaus, Eigendünkel, Geburtsdünkel, Standesdünkel, Berufsdünkel, Tugenddünkel, Gelddünkel, Besitzesdünkel …, ja sogar Einfaltsdünkel sind der vielfältige Ausdruck der immer gleichen närrischen Selbstverliebtheit, in der die eigenwillige Ichgröße sich als Hochmut offenbart und gebärdet …
So hilft denn nichts zur Demut als allein die heilige Einfalt. Nur die ungeschmälerte Anerkennung des Rechtes Gottes als meines Schöpfers an mich, als meines Erbarmers in Christus Jesus und meines Vaters im Sohn entreißt mich mir selbst. Nur die rücksichtslose Abkehr von mir selbst, nur die bedingungslose Preisgabe meiner selbst, nur die rückhaltlose Hinkehr zu Gott in Christus, nur durch den Heiligen Geist bewirkte und versiegelte Übergabe an Gott, nur die glaubensgehorsame, immer neue Überlassung an Gott, nur der unentwegte Wandel mit Gott, nur die ichverlorene Ruhe in Gott bieten insgesamt Gewähr für wahrhaft geistgewirkte Demut.
Fritz Binde, Die heilige Einfalt, Linea Verlag, Bad Wildbad, 2013, S.124-125.
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Was geschieht bei pfingstlerischen Taufen oder Handauflegungen? Teil I
Rudi Holzhauer
Viele engagierte Befürworter der charismatischen Bewegung bezeugen, ihnen sei bei ihrer pfingstlichen Wasser- oder Geistestaufe nichts Negatives widerfahren; sie seien im Gegenteil „besonders gesegnet“ worden. Die da und dort bekannt gewordenen Belastungsfälle einzelner seien auf deren Zweifel oder heimlichen Unglauben zurückzuführen oder auf ein vorher unbemerktes Vorhandensein einer Neurose!
Diese Aussage ist nicht nur irreführend sondern auch listig. Bei schwarmgeistigen Handauflegungen geschieht immer etwas, auch wenn es nicht unmittelbar festzustellen ist. Wer sich die Hände auflegen lässt, hat bereits so viel von der schwärmerischen Lehre akzeptiert, dass er sich für diesen Geist geöffnet hat. Das wird in einer Zeremonie mit Handauflegung so verstärkt, dass – auch wenn nicht sofort ein Zungenreden eintritt – die so „Getauften“ früher oder später ihre okkulten Höhenflüge haben oder, nicht selten, mit Seelenschwankungen (Depressionen u.ä.) bis hin zu okkulten Qualen (z.B. Verfolgungswahn) konfrontiert werden.
Sie können mit ungewöhnlichen Träumen, mit Visionen und Offenbarungen „beglückt“ oder auch geängstigt werden. Im ersten Fall werden diese Dinge für geistlich angesehen und fälschlich mit Joel 3 in Verbindung gebracht, und so schöpft der Einfältige keinen Verdacht. Im zweiten Fall, wenn gar zu unnormale Zustände oder grobe Versuchungen auftreten, bis hin zu Lästergedanken, dann versteht es die alte Schlange immer noch, diesen Dingen einen Glorienschein zu geben, indem sie von einem nun „hohen geistlichen Stand der Begnadigung“ spricht, der auch ein größeres Ausmaß des „Angefochtenseins“ zur Folge habe. Man ist der Ansicht, die Überwindungsfähigkeit müsse auf dem Prüfstand solcher „Anfechtungen“ getestet werden!
Das Mindeste aber, was in jedem Fall nach einer pfingstlerischen „Segnung“ eintritt, bzw. was sich verstärkt, ist der Verlust der geistlichen Urteilskraft. Man verliert noch weiter die so wichtige Gabe der Geisterunterscheidung, die ein unverbildetes Gotteskind noch hat. Das ist ein Charakteristikum der schwarmgeistigen Bewegungen: Man hält die unbiblischen Erscheinungen bei sogenannten „Geistbegabten“ für natürlich und normal. Verhaltensweisen, die man früher beargwöhnt und mit größter Skepsis betrachtet hat (z.B. sprachliche Entgleisungen, unziemliche Scherze) empfindet man nicht mehr als anstößig oder verdächtig. Dadurch gelingt es Satan, sein Verführungswerk fortlaufend zu vertiefen und auszuweiten, so dass es zu einer ständigen Stabilisierung der Oberflächlichkeit und des Irrtums kommt.
Es ist mir ein besonderes Anliegen, auf die Gefährlichkeit des von schwarmgeistig Gläubigen allzu gern eingesetzten Körperkontakt in Handauflegung, Umarmung, Kreisbildung zwecks Gaben- oder Segensvermittlung hinzuweisen, besonders seitens „Seelsorgern“ und „Wunderheilern“. Der angebliche Empfang des Heiligen Geistes durch Berührung an Kinn oder Stirn, der in der Regel auch den bekannten „Fall nach hinten“ bewirkt, ist ein magisch-okkultes Ritual mit hypnotischer Wirkung. Wer daran teilnimmt, und sei es nur aus Neugier, bekundet damit bereits seine Offenheit für diese Einflüsse. Aber die auf solche Weise (meist rücklings) Hingestreckten empfangen keine Geistes- sondern regelrecht eine Geistertaufe, die schwerwiegende Folgen hat. Wie ernst Körperkontakte – wenn sie zwecks geistlicher Wünsche eingesetzt bzw. erduldet werden – zu bewerten sind, zeigt folgendes Beispiel … Fortsetzung folgt.
Rudi Holzhauer
Viele engagierte Befürworter der charismatischen Bewegung bezeugen, ihnen sei bei ihrer pfingstlichen Wasser- oder Geistestaufe nichts Negatives widerfahren; sie seien im Gegenteil „besonders gesegnet“ worden. Die da und dort bekannt gewordenen Belastungsfälle einzelner seien auf deren Zweifel oder heimlichen Unglauben zurückzuführen oder auf ein vorher unbemerktes Vorhandensein einer Neurose!
Diese Aussage ist nicht nur irreführend sondern auch listig. Bei schwarmgeistigen Handauflegungen geschieht immer etwas, auch wenn es nicht unmittelbar festzustellen ist. Wer sich die Hände auflegen lässt, hat bereits so viel von der schwärmerischen Lehre akzeptiert, dass er sich für diesen Geist geöffnet hat. Das wird in einer Zeremonie mit Handauflegung so verstärkt, dass – auch wenn nicht sofort ein Zungenreden eintritt – die so „Getauften“ früher oder später ihre okkulten Höhenflüge haben oder, nicht selten, mit Seelenschwankungen (Depressionen u.ä.) bis hin zu okkulten Qualen (z.B. Verfolgungswahn) konfrontiert werden.
Sie können mit ungewöhnlichen Träumen, mit Visionen und Offenbarungen „beglückt“ oder auch geängstigt werden. Im ersten Fall werden diese Dinge für geistlich angesehen und fälschlich mit Joel 3 in Verbindung gebracht, und so schöpft der Einfältige keinen Verdacht. Im zweiten Fall, wenn gar zu unnormale Zustände oder grobe Versuchungen auftreten, bis hin zu Lästergedanken, dann versteht es die alte Schlange immer noch, diesen Dingen einen Glorienschein zu geben, indem sie von einem nun „hohen geistlichen Stand der Begnadigung“ spricht, der auch ein größeres Ausmaß des „Angefochtenseins“ zur Folge habe. Man ist der Ansicht, die Überwindungsfähigkeit müsse auf dem Prüfstand solcher „Anfechtungen“ getestet werden!
Das Mindeste aber, was in jedem Fall nach einer pfingstlerischen „Segnung“ eintritt, bzw. was sich verstärkt, ist der Verlust der geistlichen Urteilskraft. Man verliert noch weiter die so wichtige Gabe der Geisterunterscheidung, die ein unverbildetes Gotteskind noch hat. Das ist ein Charakteristikum der schwarmgeistigen Bewegungen: Man hält die unbiblischen Erscheinungen bei sogenannten „Geistbegabten“ für natürlich und normal. Verhaltensweisen, die man früher beargwöhnt und mit größter Skepsis betrachtet hat (z.B. sprachliche Entgleisungen, unziemliche Scherze) empfindet man nicht mehr als anstößig oder verdächtig. Dadurch gelingt es Satan, sein Verführungswerk fortlaufend zu vertiefen und auszuweiten, so dass es zu einer ständigen Stabilisierung der Oberflächlichkeit und des Irrtums kommt.
Es ist mir ein besonderes Anliegen, auf die Gefährlichkeit des von schwarmgeistig Gläubigen allzu gern eingesetzten Körperkontakt in Handauflegung, Umarmung, Kreisbildung zwecks Gaben- oder Segensvermittlung hinzuweisen, besonders seitens „Seelsorgern“ und „Wunderheilern“. Der angebliche Empfang des Heiligen Geistes durch Berührung an Kinn oder Stirn, der in der Regel auch den bekannten „Fall nach hinten“ bewirkt, ist ein magisch-okkultes Ritual mit hypnotischer Wirkung. Wer daran teilnimmt, und sei es nur aus Neugier, bekundet damit bereits seine Offenheit für diese Einflüsse. Aber die auf solche Weise (meist rücklings) Hingestreckten empfangen keine Geistes- sondern regelrecht eine Geistertaufe, die schwerwiegende Folgen hat. Wie ernst Körperkontakte – wenn sie zwecks geistlicher Wünsche eingesetzt bzw. erduldet werden – zu bewerten sind, zeigt folgendes Beispiel … Fortsetzung folgt.
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Was geschieht bei pfingstlerischen Taufen oder Handauflegungen? Teil II
Rudi Holzhauer
Eine Frau berichtet in der Seelsorge, plötzlich hellsichtig zu sein. Auf Nachfragen des Seelsorgers ergibt sich kein Hinweis auf frühere okkulte Betätigung. Dann stellt sich heraus, dass sie seit einiger Zeit Pfingstler-Versammlungen besucht. Zum Abschluss einer solchen habe ein besonders begnadeter Verkündiger zum Zweck einer Segensvermittlung eine „Kettensegnung“ durchgeführt. Dabei wurde die Handauflegung der Einfachheit halber nur an einer einzigen Person vollzogen, aber durch Kettenbildung durch Handkontakt an alle Teilnehmer „weitergeleitet“. Indem die Frau an dieser „Segnung“ teilnahm (ein Beweis ihrer eigenen irregeführten Erwartungshaltung), konnte Satan hier ansetzen, und so fand der Geist (hier als Wahrsagegeist) bei der Beteiligten Eingang – und dies wahrscheinlich auch bei einer größeren Anzahl gutgläubiger, aber durch Irrlehre geprägter Versammlungsteilnehmer.
Es stellt sich die Frage, was wohl ernster zu bewerten ist: die angemaßte Handlungsweise des Verkündigers oder die Naivität der Kinder Gottes, die über körperliche Kontakte einen „himmlischen“ Segen erwarten? Die Pfingstbrüder beklagen die Verunsicherung, die durch unsere Aufklärungstätigkeit in ihren Kreisen entsteht. Wir hingegen staunen über die Ungerührtheit und Hilflosigkeit derjenigen, die sich auch dann noch für begnadet und bevollmächtigt halten, wenn sie mit den unheimlichen Folgen, die sie mit ihrer Schwärmerei angerichtet haben, konfrontiert werden.
Über die unzähligen Belasteten, die durch Handauflegung und „Geistvermittlung“ hilflos am Wegrand liegen, schweigt man sich aus oder geht ungerührt, wie jener Priester und Levit, an dem unter die Räuber Gefallenen vorüber. Allenfalls greift man nochmals zum falschen Mittel und versucht, die Dämonen, die man zuvor eintrieb, wieder magisch „auszutreiben“.
Ein Beispiel unter Hunderten: Als eine Glaubensschwester nach pfingstlicher Wasser- und sogenannter Glaubenstaufe in tiefe Umnachtung und Depression fiel, allen Glauben und die Heilsgewissheit verloren hatte, riefen wir den zuständigen Pfingstprediger, der die Weissagung und die Zungenauslegung vollzogen hatte, um Aufklärung und Hilfe. Während er fassungslos vor dem jammernden Häufchen Elend stand, war sein einziger Kommentar: „Es ist alles in Ordnung, der Herr zeigt mir nichts“.
Ich stelle bescheiden die Frage: Was war hier in Ordnung, das schwarmgeistige, pfingstlerische Lehr- und Handlungssystem oder der uneinkalkulierte Einbruch von Finsternismächten, denen man – wenn auch unwillentlich – durch die üblichen Okkultmethoden die Türen geöffnet hatte? Hier war doch wohl ein anderer Herr am Werk, der sich nicht offenbaren wollte. So wenigstens müssen wir die Dinge sehen.
Übrigens, die Befreiung dieser Frau geschah dann nicht durch andere „vollmächtigere“ Pfingstbrüder, sondern durch eine biblische Klarstellung und die darauf folgende Absage an alle Spezial-Lehren dieses Pseudo-Pfingstgeistes – mit Danksagung an den HERRN, der auf Golgatha auch diese Mächte besiegt hat. So gewann die Glaubensschwester ihr Vertrauen in GOTTES Erbarmen zurück.
Alle Geist- und Gabenvermittler sind Kontaktpersonen zur Geisterwelt und hochgradig medial. Daher auch ihre Fähigkeit der Hellsicht und Sündenoffenbarung. Das Gleiche gilt für alle Teufels- und Dämonenaustreiber unserer Tage, gleichgültig, aus welchem religiösen Bereich sie kommen. Alle „Vollmachtsexperten“ charismatischer oder anticharismatischer Prägung berufen sich auf die apostolischen Vollmachtsbeweise des Neuen Testaments, die sie für sich in Anspruch nehmen, ohne zu bedenken, dass die Zeit der Apostel mit dem Tode des letzten Apostels vorbei ist. Man muss mir als kritischen Beobachter dieser Dinge schon gestatten, den vom Herrn Jesus selbst erwählten und berufenen Aposteln mehr Vollmacht und Legitimation einzuräumen, als den in der Regel sich selbst beauftragten schwarmgeistigen Gabenvermittlern und Dämonenaustreibern von heute.
Rudi Holzhauer
Eine Frau berichtet in der Seelsorge, plötzlich hellsichtig zu sein. Auf Nachfragen des Seelsorgers ergibt sich kein Hinweis auf frühere okkulte Betätigung. Dann stellt sich heraus, dass sie seit einiger Zeit Pfingstler-Versammlungen besucht. Zum Abschluss einer solchen habe ein besonders begnadeter Verkündiger zum Zweck einer Segensvermittlung eine „Kettensegnung“ durchgeführt. Dabei wurde die Handauflegung der Einfachheit halber nur an einer einzigen Person vollzogen, aber durch Kettenbildung durch Handkontakt an alle Teilnehmer „weitergeleitet“. Indem die Frau an dieser „Segnung“ teilnahm (ein Beweis ihrer eigenen irregeführten Erwartungshaltung), konnte Satan hier ansetzen, und so fand der Geist (hier als Wahrsagegeist) bei der Beteiligten Eingang – und dies wahrscheinlich auch bei einer größeren Anzahl gutgläubiger, aber durch Irrlehre geprägter Versammlungsteilnehmer.
Es stellt sich die Frage, was wohl ernster zu bewerten ist: die angemaßte Handlungsweise des Verkündigers oder die Naivität der Kinder Gottes, die über körperliche Kontakte einen „himmlischen“ Segen erwarten? Die Pfingstbrüder beklagen die Verunsicherung, die durch unsere Aufklärungstätigkeit in ihren Kreisen entsteht. Wir hingegen staunen über die Ungerührtheit und Hilflosigkeit derjenigen, die sich auch dann noch für begnadet und bevollmächtigt halten, wenn sie mit den unheimlichen Folgen, die sie mit ihrer Schwärmerei angerichtet haben, konfrontiert werden.
Über die unzähligen Belasteten, die durch Handauflegung und „Geistvermittlung“ hilflos am Wegrand liegen, schweigt man sich aus oder geht ungerührt, wie jener Priester und Levit, an dem unter die Räuber Gefallenen vorüber. Allenfalls greift man nochmals zum falschen Mittel und versucht, die Dämonen, die man zuvor eintrieb, wieder magisch „auszutreiben“.
Ein Beispiel unter Hunderten: Als eine Glaubensschwester nach pfingstlicher Wasser- und sogenannter Glaubenstaufe in tiefe Umnachtung und Depression fiel, allen Glauben und die Heilsgewissheit verloren hatte, riefen wir den zuständigen Pfingstprediger, der die Weissagung und die Zungenauslegung vollzogen hatte, um Aufklärung und Hilfe. Während er fassungslos vor dem jammernden Häufchen Elend stand, war sein einziger Kommentar: „Es ist alles in Ordnung, der Herr zeigt mir nichts“.
Ich stelle bescheiden die Frage: Was war hier in Ordnung, das schwarmgeistige, pfingstlerische Lehr- und Handlungssystem oder der uneinkalkulierte Einbruch von Finsternismächten, denen man – wenn auch unwillentlich – durch die üblichen Okkultmethoden die Türen geöffnet hatte? Hier war doch wohl ein anderer Herr am Werk, der sich nicht offenbaren wollte. So wenigstens müssen wir die Dinge sehen.
Übrigens, die Befreiung dieser Frau geschah dann nicht durch andere „vollmächtigere“ Pfingstbrüder, sondern durch eine biblische Klarstellung und die darauf folgende Absage an alle Spezial-Lehren dieses Pseudo-Pfingstgeistes – mit Danksagung an den HERRN, der auf Golgatha auch diese Mächte besiegt hat. So gewann die Glaubensschwester ihr Vertrauen in GOTTES Erbarmen zurück.
Alle Geist- und Gabenvermittler sind Kontaktpersonen zur Geisterwelt und hochgradig medial. Daher auch ihre Fähigkeit der Hellsicht und Sündenoffenbarung. Das Gleiche gilt für alle Teufels- und Dämonenaustreiber unserer Tage, gleichgültig, aus welchem religiösen Bereich sie kommen. Alle „Vollmachtsexperten“ charismatischer oder anticharismatischer Prägung berufen sich auf die apostolischen Vollmachtsbeweise des Neuen Testaments, die sie für sich in Anspruch nehmen, ohne zu bedenken, dass die Zeit der Apostel mit dem Tode des letzten Apostels vorbei ist. Man muss mir als kritischen Beobachter dieser Dinge schon gestatten, den vom Herrn Jesus selbst erwählten und berufenen Aposteln mehr Vollmacht und Legitimation einzuräumen, als den in der Regel sich selbst beauftragten schwarmgeistigen Gabenvermittlern und Dämonenaustreibern von heute.
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