1 »Dankt dem HERRN, denn er ist gütig, denn seine Gnade währt ewiglich!« 2 So sollen sagen die Erlösten des HERRN, die er erlöst hat aus der Hand des Bedrängers.
13 Da schrien sie zum HERRN in ihrer Not, und er rettete sie aus ihren Ängsten. 14 Er führte sie heraus aus Finsternis und Todesschatten und zerriss ihre Fesseln.
7 und führte sie auf den rechten Weg, dass sie zu einer Stadt gelangten, in der sie wohnen konnten.
20 Er sandte sein Wort und machte sie gesund und ließ sie aus ihren Gräbern entkommen.
29 Er stillte den Sturm, dass er schwieg und die Wellen sich beruhigten; 30 und jene freuten sich, dass sie sich legten; und er führte sie in den ersehnten Hafen. 31 Sie sollen dem HERRN danken für seine Gnade und für seine Wunder an den Menschenkindern;
43 Wer weise ist, wird dies beachten, und er wird die Gnadenerweise des HERRN verstehen.
Psalm 107
13 Da schrien sie zum HERRN in ihrer Not, und er rettete sie aus ihren Ängsten. 14 Er führte sie heraus aus Finsternis und Todesschatten und zerriss ihre Fesseln.
7 und führte sie auf den rechten Weg, dass sie zu einer Stadt gelangten, in der sie wohnen konnten.
20 Er sandte sein Wort und machte sie gesund und ließ sie aus ihren Gräbern entkommen.
29 Er stillte den Sturm, dass er schwieg und die Wellen sich beruhigten; 30 und jene freuten sich, dass sie sich legten; und er führte sie in den ersehnten Hafen. 31 Sie sollen dem HERRN danken für seine Gnade und für seine Wunder an den Menschenkindern;
43 Wer weise ist, wird dies beachten, und er wird die Gnadenerweise des HERRN verstehen.
Psalm 107
❤17🙏8👍7🏆3
HASCHEN NACH WIND!
BRUNNEN VERTROCKNET, SEIN QUELL VERSIEGT
"Ephraim nährt sich von Wind und läuft den ganzen Tag dem Ostwind nach; er wird täglich verlogener und gewalttätiger; ein Bündnis mit Assyrien wollen sie schließen, und Öl wird nach Ägypten gebracht."
Hosea 12,2
Ephraim bedeutet: "doppelt fruchtbar"
(1. Mose 41,52)
„Nährt sich vom Wind“
"Als ich mich aber umsah nach all meinen Werken, die meine Hände gemacht hatten, und nach der Mühe, die ich mir gegeben hatte, um sie zu vollbringen, siehe, da war alles nichtig und ein Haschen nach Wind, und nichts Bleibendes unter der Sonne!"
Prediger 2,11
Puritaner Thomas Brooks:
„Ein Mensch mag von dieser Welt genug besitzen, um versinken zu können, doch wird er niemals genug haben, um befriedigt zu sein!“
Anwendung:
Ist es unsere Erfüllung, unsere Nahrung dem Wind nachzulaufen? Nach nichtigem zu haschen? Lieber Leser, denke darüber nach wo du dich vom Wind nährst.
„läuft den ganzen Tag dem Ostwind nach“
den ganzen Tag – immer, ständig jagt Ephraim „doppelt fruchtbar“ den Ostwind nach.
Anwendung:
Lieber Leser, wie viel Zeit in unserm Leben bestimmt die Welt unseren Weg?
„Den ganzen Tag“ Wie viel vom Tag investiere ich fürs Reich Gottes?
Und wie viel Zeit investiere ich dem Ostwind nachzujagen?
Was ist der OSTWIND?
Hosea 13,5: "Denn wenn er auch fruchtbar ist unter den Brüdern, so wird doch ein Ostwind kommen, ein Wind des HERRN von der Wüste herauf, sodass sein Brunnen vertrocknet und sein Quell versiegt. Er wird den Schatz aller kostbaren Geräte berauben."
Ein warmer Wind aus der Wüste, Brunnen vertrocknen, sein Quell versiegt!
Brunnen und Quellen haben eine geistliche Bedeutung!
Was sind Brunnen? Die Fülle im Geist!
Johannes 7,37: Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke!
Der Feind will unsere Brunnen, Quellen vertrocknen lassen, unser Quell versiegen lassen, indem er uns dem OSTWIND hinterherlaufen lässt!
Thomas Brooks: „Lassen Sie nicht zu, dass die Welt zu irgendeiner Zeit Ihr Herz und Ihre Gedanken beherrscht.“
Der Satan will das unsere Brunnen Quellen vertrocknen!
Er führt uns die Welt vor die Nase, vor unsere Augen, damit wir ihr nachjagen
Je mehr wir dem Ostwind nachjagen, desto mehr vertrocknen wir!
Die Welt ist sie der trockene Wüstenwind, in der Wüste findet man so gut wie nichts Fruchtbares, die Wüste ist TOD!
Von Thomas Brooks: „ Wo eintausend durch den finsteren Blick der Welt umkamen, so waren es zehntausend, welche durch ihr Lächeln vernichtet wurden!“
Ist dieser warme Ostwind nicht das Lächeln der Welt?
Das haschen nach dem OSTWIND verdirbt die Gesinnung!
„Er wird den Schatz aller kostbaren Geräte berauben.“
Ich wünsche es wirklich keinen, dass ein Gläubiger durch den OSTWIND all seiner kostbaren geistlichen Schätze beraubt wird!
"So spricht der HERR: Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht, und dessen Herz vom HERRN weicht! Er wird sein wie ein kahler Strauch in der Einöde; er wird nichts Gutes kommen sehen, sondern muss in dürren Wüstenstrichen hausen, in einem salzigen Land, wo niemand wohnt." Jeremia 17,5-6
Lieber Leser, wir leben in einer Welt die dem OSTWIND nachläuft.
WENN WIR DER WELT NACHJAGEN LÄSST SIE UNSERE BRUNNEN VERTROCKNEN UND UNSERE QUELLEN VERSIEGEN!
"Gesegnet ist der Mann, der auf den HERRN vertraut und dessen Zuversicht der HERR geworden ist! Denn er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und seine Wurzeln am Bach ausstreckt, der die Hitze nicht fürchtet, wenn sie kommt, sondern seine Blätter bleiben grün; auch in einem dürren Jahr braucht er sich nicht zu sorgen, und er hört nicht auf, Frucht zu bringen."
Jeremia 17,7-8
BRUNNEN VERTROCKNET, SEIN QUELL VERSIEGT
"Ephraim nährt sich von Wind und läuft den ganzen Tag dem Ostwind nach; er wird täglich verlogener und gewalttätiger; ein Bündnis mit Assyrien wollen sie schließen, und Öl wird nach Ägypten gebracht."
Hosea 12,2
Ephraim bedeutet: "doppelt fruchtbar"
(1. Mose 41,52)
„Nährt sich vom Wind“
"Als ich mich aber umsah nach all meinen Werken, die meine Hände gemacht hatten, und nach der Mühe, die ich mir gegeben hatte, um sie zu vollbringen, siehe, da war alles nichtig und ein Haschen nach Wind, und nichts Bleibendes unter der Sonne!"
Prediger 2,11
Puritaner Thomas Brooks:
„Ein Mensch mag von dieser Welt genug besitzen, um versinken zu können, doch wird er niemals genug haben, um befriedigt zu sein!“
Anwendung:
Ist es unsere Erfüllung, unsere Nahrung dem Wind nachzulaufen? Nach nichtigem zu haschen? Lieber Leser, denke darüber nach wo du dich vom Wind nährst.
„läuft den ganzen Tag dem Ostwind nach“
den ganzen Tag – immer, ständig jagt Ephraim „doppelt fruchtbar“ den Ostwind nach.
Anwendung:
Lieber Leser, wie viel Zeit in unserm Leben bestimmt die Welt unseren Weg?
„Den ganzen Tag“ Wie viel vom Tag investiere ich fürs Reich Gottes?
Und wie viel Zeit investiere ich dem Ostwind nachzujagen?
Was ist der OSTWIND?
Hosea 13,5: "Denn wenn er auch fruchtbar ist unter den Brüdern, so wird doch ein Ostwind kommen, ein Wind des HERRN von der Wüste herauf, sodass sein Brunnen vertrocknet und sein Quell versiegt. Er wird den Schatz aller kostbaren Geräte berauben."
Ein warmer Wind aus der Wüste, Brunnen vertrocknen, sein Quell versiegt!
Brunnen und Quellen haben eine geistliche Bedeutung!
Was sind Brunnen? Die Fülle im Geist!
Johannes 7,37: Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke!
Der Feind will unsere Brunnen, Quellen vertrocknen lassen, unser Quell versiegen lassen, indem er uns dem OSTWIND hinterherlaufen lässt!
Thomas Brooks: „Lassen Sie nicht zu, dass die Welt zu irgendeiner Zeit Ihr Herz und Ihre Gedanken beherrscht.“
Der Satan will das unsere Brunnen Quellen vertrocknen!
Er führt uns die Welt vor die Nase, vor unsere Augen, damit wir ihr nachjagen
Je mehr wir dem Ostwind nachjagen, desto mehr vertrocknen wir!
Die Welt ist sie der trockene Wüstenwind, in der Wüste findet man so gut wie nichts Fruchtbares, die Wüste ist TOD!
Von Thomas Brooks: „ Wo eintausend durch den finsteren Blick der Welt umkamen, so waren es zehntausend, welche durch ihr Lächeln vernichtet wurden!“
Ist dieser warme Ostwind nicht das Lächeln der Welt?
Das haschen nach dem OSTWIND verdirbt die Gesinnung!
„Er wird den Schatz aller kostbaren Geräte berauben.“
Ich wünsche es wirklich keinen, dass ein Gläubiger durch den OSTWIND all seiner kostbaren geistlichen Schätze beraubt wird!
"So spricht der HERR: Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht, und dessen Herz vom HERRN weicht! Er wird sein wie ein kahler Strauch in der Einöde; er wird nichts Gutes kommen sehen, sondern muss in dürren Wüstenstrichen hausen, in einem salzigen Land, wo niemand wohnt." Jeremia 17,5-6
Lieber Leser, wir leben in einer Welt die dem OSTWIND nachläuft.
WENN WIR DER WELT NACHJAGEN LÄSST SIE UNSERE BRUNNEN VERTROCKNEN UND UNSERE QUELLEN VERSIEGEN!
"Gesegnet ist der Mann, der auf den HERRN vertraut und dessen Zuversicht der HERR geworden ist! Denn er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und seine Wurzeln am Bach ausstreckt, der die Hitze nicht fürchtet, wenn sie kommt, sondern seine Blätter bleiben grün; auch in einem dürren Jahr braucht er sich nicht zu sorgen, und er hört nicht auf, Frucht zu bringen."
Jeremia 17,7-8
👍20❤12🙏3💯3
ÖL GEHT VERLOREN!
WOHIN IST ALL DAS KOSTBARE ÖL VERLORENGEGANGEN?
"Ephraim nährt sich von Wind und läuft den ganzen Tag dem Ostwind nach; er wird täglich verlogener und gewalttätiger; ein Bündnis mit Assyrien wollen sie schließen, und Öl wird nach Ägypten gebracht."
Hosea 12,2
„täglich verlogener und gewalttätiger“
"Das Auge ist die Leuchte des Leibes. Wenn nun dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein. Wenn aber dein Auge verdorben ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein! Niemand kann zwei Herren dienen, denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon!
Matthäus 6,22-24
Dem quellvertrocknenden Wüstenwind nachlaufen verdirbt den Menschen, auch damals wurden sie täglich verlogener und gewalttätiger! Wenn wir unsere geistlichen Quellen vertrocknen lassen, wird das Licht weichen.
„Bündnis mit Assyrien wollen sie schließen“
Was dürfen wir davon lernen?
- Kompromisse entstehen, wenn wir dem Ostwind nachjagen
- Lauheit schleicht sich ein
- Joch mit Ungläubigen ist kein Problem mehr
- Der geistliche Blick schwindet, man sieht nicht mehr so klar
„und Öl wind nach Ägypten gebracht“
Damals war das Öl sehr kostbar, aber die geistliche Bedeutung darin ist gewaltig:
Das Öl ist in der Bibel ein Bild für den Geist Gottes! Für die Fülle, die ein fruchtbarer Gläubiger im Geist hat!
Ägypten ist ein Bild für das alte Leben, Unterdrückung, Knechtschaft unter dem Pharao - schattenbildlich der Teufel!
Der Pharao herrschte in Ägypten, der Satan herrscht in dieser Welt, nach der wir so gerne haschen!
Ephraim: doppelt fruchtbar
ES IST EIN ZURÜCK NACH ÄGYPTEN IN DIE SKLAVEREI FÜR DIE ARMEN SEELEN!
Matthäus 25,3-4: "Die törichten nahmen zwar ihre Lampen, aber sie nahmen kein Öl mit sich. Die klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen mitsamt ihren Lampen."
Vers 8: "Die törichten aber sprachen zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, denn unsere Lampen erlöschen!"
Alle 10 Jungfrauen hatten brennende Lampen, nur 5 hatten zu wenig Vorrat an Öl mitgenommen!
Lieber Leser, wohin ist ihr Vorrat an Öl wohl gekommen?
UND IHRE LAMPEN ERLÖSCHEN!
Wie schlimm ist es im Dunkeln zu stehen, wenn der Bräutigam kommt!
Anwendung:
Lukas 12,35-36: "Eure Lenden sollen umgürtet sein und eure Lichter brennend; und seid Menschen gleich, die ihren Herrn erwarten, wenn er von der Hochzeit aufbrechen wird, damit, wenn er kommt und anklopft, sie ihm sogleich auftun."
WOHIN IST ALL DAS KOSTBARE ÖL VERLORENGEGANGEN?
"Ephraim nährt sich von Wind und läuft den ganzen Tag dem Ostwind nach; er wird täglich verlogener und gewalttätiger; ein Bündnis mit Assyrien wollen sie schließen, und Öl wird nach Ägypten gebracht."
Hosea 12,2
„täglich verlogener und gewalttätiger“
"Das Auge ist die Leuchte des Leibes. Wenn nun dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein. Wenn aber dein Auge verdorben ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein! Niemand kann zwei Herren dienen, denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon!
Matthäus 6,22-24
Dem quellvertrocknenden Wüstenwind nachlaufen verdirbt den Menschen, auch damals wurden sie täglich verlogener und gewalttätiger! Wenn wir unsere geistlichen Quellen vertrocknen lassen, wird das Licht weichen.
„Bündnis mit Assyrien wollen sie schließen“
Was dürfen wir davon lernen?
- Kompromisse entstehen, wenn wir dem Ostwind nachjagen
- Lauheit schleicht sich ein
- Joch mit Ungläubigen ist kein Problem mehr
- Der geistliche Blick schwindet, man sieht nicht mehr so klar
„und Öl wind nach Ägypten gebracht“
Damals war das Öl sehr kostbar, aber die geistliche Bedeutung darin ist gewaltig:
Das Öl ist in der Bibel ein Bild für den Geist Gottes! Für die Fülle, die ein fruchtbarer Gläubiger im Geist hat!
Ägypten ist ein Bild für das alte Leben, Unterdrückung, Knechtschaft unter dem Pharao - schattenbildlich der Teufel!
Der Pharao herrschte in Ägypten, der Satan herrscht in dieser Welt, nach der wir so gerne haschen!
Ephraim: doppelt fruchtbar
ES IST EIN ZURÜCK NACH ÄGYPTEN IN DIE SKLAVEREI FÜR DIE ARMEN SEELEN!
Matthäus 25,3-4: "Die törichten nahmen zwar ihre Lampen, aber sie nahmen kein Öl mit sich. Die klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen mitsamt ihren Lampen."
Vers 8: "Die törichten aber sprachen zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, denn unsere Lampen erlöschen!"
Alle 10 Jungfrauen hatten brennende Lampen, nur 5 hatten zu wenig Vorrat an Öl mitgenommen!
Lieber Leser, wohin ist ihr Vorrat an Öl wohl gekommen?
UND IHRE LAMPEN ERLÖSCHEN!
Wie schlimm ist es im Dunkeln zu stehen, wenn der Bräutigam kommt!
Anwendung:
Lukas 12,35-36: "Eure Lenden sollen umgürtet sein und eure Lichter brennend; und seid Menschen gleich, die ihren Herrn erwarten, wenn er von der Hochzeit aufbrechen wird, damit, wenn er kommt und anklopft, sie ihm sogleich auftun."
🙏17❤10❤🔥2
Forwarded from ... umhergetrieben von jedem Wind der Lehre Epheser 4,14
Gesetzt, um für die Wahrheit zu zeugen Teil I
Wilhelm Göbel
Wilhelm Göbel (1859-1942), Pietist und Direktor des Blauen Kreuzes in Barmen, war Herausgeber der Wochenzeitschrift Zeitspiegel, die unter anderem ein Beilagenblatt „Heilig dem Herrn“ enthielt. Der folgende Artikel ist ein Auszug aus „Heilig dem Herrn“ vom 14. Oktober 1923. 1923 gilt als Krisenjahr der Weimarer Republik.
___________________________________________________________________
Ein wesentliches Kennzeichen des natürlichen gottfernen Menschen ist die Furcht vor der Wahrheit. Je weiter sich ein Mensch von Gott entfernt, desto größer wird diese Furcht, desto mehr verfällt er der Lüge und dem Selbstbetrug. Und je mehr wir uns der antichristlichen Zeit nähern, umso mehr werden die einzelnen Menschen, die von Gott fern sind und fern sein wollen, werden die Völker dieser Furcht vor der Wahrheit und dem Hass gegen sie verfallen. Paulus weissagt in 2.Thessalonicher 2,10-12: „…dafür, dass sie die Liebe zur Wahrheit nicht haben angenommen, auf dass sie selig wurden, darum wird ihnen Gott kräftige Irrtümer senden, dass sie glauben der Lüge, auf dass gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glauben, sondern haben Lust an der Ungerechtigkeit.“ Das Sprichwort drückt diese Scheu vor der Wahrheit und diesen Zug zur Lüge und Heuchelei mit den Worten aus: „Die Welt will betrogen sein.“
Diese Angst vor der Wahrheit ist das beängstigendste Zeichen des Tiefstandes unseres Volkes. Denn diese Angst ist da, so sehr man sich auch gebärdet, als wolle man um jeden Preis die volle Wahrheit. Einer sucht den andern hinters Licht zu führen und ihm Sand in die Augen zu streuen, und alle belügen sich selbst und reden sich Dinge und Tatsachen ein, von denen sie wissen könnten und wissen müssten, dass sie nicht der Wahrheit entsprechen. Unser ganzes wirtschaftliches und politisches Leben ist doch in der Hauptsache auf Täuschung, Lug und Betrug aufgebaut. Das klingt hart und übertrieben, aber es ist Tatsache. Und daran ist unser Volk totkrank, und daran wird es sterben. Wollte unser Volk die Wahrheit erkennen und zugeben, und wenn sie noch so bitter wäre, und wollte es sich mit der Wahrheit abfinden und sich danach einrichten, dann würde es wieder gesund werden und zu Kraft kommen, wenn es auch durch einen sehr langen und schweren Gesundungsprozess gehen würde. In weitgehendem Maße gilt von jeder Wahrheit das, was Johannes 8,32 geschrieben steht, nämlich, dass sie frei macht. Jede Lüge bindet und macht kraftlos.
Der gläubige Christ, der den Weg seines Herrn geht, stellt seine Sache dem anheim, der da recht richtet; aber die Völker und Staaten bestehen ja nicht aus gläubigen Christen und werden auch nicht von solchen geleitet. Unser Volk hat sich vorgelogen und vorlügen lassen, wir seien gleichwohl noch eine große Macht.
Was ist die Wahrheit über unser Volk? Es ist wirtschaftlich gänzlich bankrott; aber es täuscht sich durch den Papiergeldschwindel einen Wohlstand vor, der im krassesten Gegensatz zu der Wirklichkeit steht. Wie ein wahnwitziger oder verbrecherischer Schwindler lebt unser Volk darauf los und verpulvert den Rest unseres Nationalvermögens. Mit immer neuen Lügen wird das Volk betrogen und betrügt es sich selbst. Anders kann man es wirklich nicht ausdrücken.
Das alles sind doch Tatsachen, die sich eigentlich jeder vernünftig denkende Mensch selbst sagen sollte, die aber vor allem die sogenannten führenden Leute wissen und es den anderen sagen sollten. Es ist unser Verhängnis geworden, dass unser Volk und seine Führer nicht den Mut aufbrachten, die nackte Wahrheit und die harte, kalte Wirklichkeit zu sehen. Man redet viel von „Aufdeckung der Wahrheit“; aber man verstand darunter die Bloßstellung der politischen Gegner, während man die eigenen Sünden und den tiefen Schaden und die wirkliche Lage des Volkes vertuschte. Gegenseitiges Anklagen und Herunterreißen bedeutet aber nie und nimmer, der Wahrheit zum Siege zu verhelfen.
Wilhelm Göbel
Wilhelm Göbel (1859-1942), Pietist und Direktor des Blauen Kreuzes in Barmen, war Herausgeber der Wochenzeitschrift Zeitspiegel, die unter anderem ein Beilagenblatt „Heilig dem Herrn“ enthielt. Der folgende Artikel ist ein Auszug aus „Heilig dem Herrn“ vom 14. Oktober 1923. 1923 gilt als Krisenjahr der Weimarer Republik.
___________________________________________________________________
Ein wesentliches Kennzeichen des natürlichen gottfernen Menschen ist die Furcht vor der Wahrheit. Je weiter sich ein Mensch von Gott entfernt, desto größer wird diese Furcht, desto mehr verfällt er der Lüge und dem Selbstbetrug. Und je mehr wir uns der antichristlichen Zeit nähern, umso mehr werden die einzelnen Menschen, die von Gott fern sind und fern sein wollen, werden die Völker dieser Furcht vor der Wahrheit und dem Hass gegen sie verfallen. Paulus weissagt in 2.Thessalonicher 2,10-12: „…dafür, dass sie die Liebe zur Wahrheit nicht haben angenommen, auf dass sie selig wurden, darum wird ihnen Gott kräftige Irrtümer senden, dass sie glauben der Lüge, auf dass gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glauben, sondern haben Lust an der Ungerechtigkeit.“ Das Sprichwort drückt diese Scheu vor der Wahrheit und diesen Zug zur Lüge und Heuchelei mit den Worten aus: „Die Welt will betrogen sein.“
Diese Angst vor der Wahrheit ist das beängstigendste Zeichen des Tiefstandes unseres Volkes. Denn diese Angst ist da, so sehr man sich auch gebärdet, als wolle man um jeden Preis die volle Wahrheit. Einer sucht den andern hinters Licht zu führen und ihm Sand in die Augen zu streuen, und alle belügen sich selbst und reden sich Dinge und Tatsachen ein, von denen sie wissen könnten und wissen müssten, dass sie nicht der Wahrheit entsprechen. Unser ganzes wirtschaftliches und politisches Leben ist doch in der Hauptsache auf Täuschung, Lug und Betrug aufgebaut. Das klingt hart und übertrieben, aber es ist Tatsache. Und daran ist unser Volk totkrank, und daran wird es sterben. Wollte unser Volk die Wahrheit erkennen und zugeben, und wenn sie noch so bitter wäre, und wollte es sich mit der Wahrheit abfinden und sich danach einrichten, dann würde es wieder gesund werden und zu Kraft kommen, wenn es auch durch einen sehr langen und schweren Gesundungsprozess gehen würde. In weitgehendem Maße gilt von jeder Wahrheit das, was Johannes 8,32 geschrieben steht, nämlich, dass sie frei macht. Jede Lüge bindet und macht kraftlos.
Der gläubige Christ, der den Weg seines Herrn geht, stellt seine Sache dem anheim, der da recht richtet; aber die Völker und Staaten bestehen ja nicht aus gläubigen Christen und werden auch nicht von solchen geleitet. Unser Volk hat sich vorgelogen und vorlügen lassen, wir seien gleichwohl noch eine große Macht.
Was ist die Wahrheit über unser Volk? Es ist wirtschaftlich gänzlich bankrott; aber es täuscht sich durch den Papiergeldschwindel einen Wohlstand vor, der im krassesten Gegensatz zu der Wirklichkeit steht. Wie ein wahnwitziger oder verbrecherischer Schwindler lebt unser Volk darauf los und verpulvert den Rest unseres Nationalvermögens. Mit immer neuen Lügen wird das Volk betrogen und betrügt es sich selbst. Anders kann man es wirklich nicht ausdrücken.
Das alles sind doch Tatsachen, die sich eigentlich jeder vernünftig denkende Mensch selbst sagen sollte, die aber vor allem die sogenannten führenden Leute wissen und es den anderen sagen sollten. Es ist unser Verhängnis geworden, dass unser Volk und seine Führer nicht den Mut aufbrachten, die nackte Wahrheit und die harte, kalte Wirklichkeit zu sehen. Man redet viel von „Aufdeckung der Wahrheit“; aber man verstand darunter die Bloßstellung der politischen Gegner, während man die eigenen Sünden und den tiefen Schaden und die wirkliche Lage des Volkes vertuschte. Gegenseitiges Anklagen und Herunterreißen bedeutet aber nie und nimmer, der Wahrheit zum Siege zu verhelfen.
🙏24❤10👍7🔥2💯2
Forwarded from ... umhergetrieben von jedem Wind der Lehre Epheser 4,14
Gesetzt, um für die Wahrheit zu zeugen Teil II
Wilhelm Göbel, 1923
Was ist die Wahrheit über unser Volk? Dass es wie eine Herde Schafe ist, die keinen Hirten hat, aber dafür umso mehr Mietlinge, die das Ihre suchen. Eine Regierung ist der andern gefolgt. Jede hatte ein „prächtiges Programm“, und gleichwohl ist es unter jeder noch schneller bergab gegangen als unter der vorhergehenden. Keine hat den Mut aufgebracht, klar zu sagen, wie über alle Maßen traurig unsere Lage sei, und dementsprechend zu handeln. Es waren eben alles Leute, die vorher ein großes Wort hatten, die alles besser wussten als die anderen, als sie aber selbst etwas Positives leisten sollten, da versagten sie kläglich. Jeder suchte eine Zeitlang weiterzuwursteln, bis dass er gleich einem kraftlosen Schwimmer untersank. Einsichtige Leute erfasst unter diesen Umständen immer mehr eine tiefe Hoffnungslosigkeit, und die, die sich noch an einen Strohhalm klammern, setzen ihre Hoffnung auf einen – Diktator, das ist ein Mann, der mit einer Machtvollkommenheit herrscht, wie sie der Kaiser nie gehabt hat, wie sie während des Krieges keiner der im Lande den Oberbefehl führenden stellvertretenden Generale besaß, der über Leben und Freiheit, über Hab und Gut herrschen kann wie ein Despot. Ich las in diesen Tagen gelegentlich den Leitartikel in einer Nummer des durchaus demokratischen und republikanischen Generalanzeigers für Elberfeld-Barmen. War das eine kalte Abrechnung mit dem Reichstag, mit der Regierung! Das Ganze war ein Schrei nach dem – Diktator! Das ist nun das Ende des jahrzehntelang verherrlichten Parlamentarismus! Das ist das Ende der so unendlich gepriesenen Demokratie!
Ja, der Diktator wird kommen. Er kommt auf diese Erde. Er kommt viel größer und viel gewaltiger, als es die Menschen sich träumen lassen. Es kommt „der Mensch der Ruchlosigkeit, der Sohn des Verderbens“, „der Mensch der Sünde“ (2Thess 2,4), „der Antichrist“, der da ist der ins Fleisch gekommene Satan, der „Vater der Lüge“ (Joh 8,44). Alles befindet sich in Vorbereitung auf denselben. Und wenn du mehr wissen willst, dann lies 2. Thessalonischer 2 mit Bedacht.
Alle aber, die aus der Wahrheit sind, sollten in dieser letzten verführerischen Zeit in allem eingedenk sein, dass auch sie wie ihr Herr und Meister dazu gesetzt sind, dass sie für die Wahrheit zeugen sollen, es sei, wo es sei. Nur sie kann unserm unglücklichen Volk helfen.
*******
Die für den 20. Und 21. Oktober angekündigte Blaukreuzkonferenz in Altona muss infolge der Zeitverhältnisse, insbesondere auch der ungeheuer gestiegenen Fahrpreise wegen, ausfallen. Gott fängt an, für die Gläubigen ein FASTEN auszurufen – auch in geistig-geistlicher Hinsicht. Eins nach dem andern von dem, was wir früher in Hülle und Fülle haben konnten, schwindet dahin. Aber was tut’s? Wenn wir nur singen und sagen können:
Warum sollt‘ ich mich denn grämen?
Hab ich doch Christum noch.
Wer will mir den nehmen?
Wer will mir den Himmel rauben,
den mir schon Gottes Sohn
beigelegt im Glauben?
Wilhelm Göbel, 1923
Was ist die Wahrheit über unser Volk? Dass es wie eine Herde Schafe ist, die keinen Hirten hat, aber dafür umso mehr Mietlinge, die das Ihre suchen. Eine Regierung ist der andern gefolgt. Jede hatte ein „prächtiges Programm“, und gleichwohl ist es unter jeder noch schneller bergab gegangen als unter der vorhergehenden. Keine hat den Mut aufgebracht, klar zu sagen, wie über alle Maßen traurig unsere Lage sei, und dementsprechend zu handeln. Es waren eben alles Leute, die vorher ein großes Wort hatten, die alles besser wussten als die anderen, als sie aber selbst etwas Positives leisten sollten, da versagten sie kläglich. Jeder suchte eine Zeitlang weiterzuwursteln, bis dass er gleich einem kraftlosen Schwimmer untersank. Einsichtige Leute erfasst unter diesen Umständen immer mehr eine tiefe Hoffnungslosigkeit, und die, die sich noch an einen Strohhalm klammern, setzen ihre Hoffnung auf einen – Diktator, das ist ein Mann, der mit einer Machtvollkommenheit herrscht, wie sie der Kaiser nie gehabt hat, wie sie während des Krieges keiner der im Lande den Oberbefehl führenden stellvertretenden Generale besaß, der über Leben und Freiheit, über Hab und Gut herrschen kann wie ein Despot. Ich las in diesen Tagen gelegentlich den Leitartikel in einer Nummer des durchaus demokratischen und republikanischen Generalanzeigers für Elberfeld-Barmen. War das eine kalte Abrechnung mit dem Reichstag, mit der Regierung! Das Ganze war ein Schrei nach dem – Diktator! Das ist nun das Ende des jahrzehntelang verherrlichten Parlamentarismus! Das ist das Ende der so unendlich gepriesenen Demokratie!
Ja, der Diktator wird kommen. Er kommt auf diese Erde. Er kommt viel größer und viel gewaltiger, als es die Menschen sich träumen lassen. Es kommt „der Mensch der Ruchlosigkeit, der Sohn des Verderbens“, „der Mensch der Sünde“ (2Thess 2,4), „der Antichrist“, der da ist der ins Fleisch gekommene Satan, der „Vater der Lüge“ (Joh 8,44). Alles befindet sich in Vorbereitung auf denselben. Und wenn du mehr wissen willst, dann lies 2. Thessalonischer 2 mit Bedacht.
Alle aber, die aus der Wahrheit sind, sollten in dieser letzten verführerischen Zeit in allem eingedenk sein, dass auch sie wie ihr Herr und Meister dazu gesetzt sind, dass sie für die Wahrheit zeugen sollen, es sei, wo es sei. Nur sie kann unserm unglücklichen Volk helfen.
*******
Die für den 20. Und 21. Oktober angekündigte Blaukreuzkonferenz in Altona muss infolge der Zeitverhältnisse, insbesondere auch der ungeheuer gestiegenen Fahrpreise wegen, ausfallen. Gott fängt an, für die Gläubigen ein FASTEN auszurufen – auch in geistig-geistlicher Hinsicht. Eins nach dem andern von dem, was wir früher in Hülle und Fülle haben konnten, schwindet dahin. Aber was tut’s? Wenn wir nur singen und sagen können:
Warum sollt‘ ich mich denn grämen?
Hab ich doch Christum noch.
Wer will mir den nehmen?
Wer will mir den Himmel rauben,
den mir schon Gottes Sohn
beigelegt im Glauben?
❤23👍7❤🔥2💯2
IM GANZEN LAND ISRAEL WAR KEIN SCHMIED ZU FINDEN!
Aber im ganzen Land Israel war kein Schmied zu finden, denn die Philister hatten gesagt: Damit sich die Hebräer nicht Schwerter und Speere machen!
So musste ganz Israel zu den Philistern hinabgehen, wenn jemand seine Pflugschar, seinen Spaten, sein Beil oder seine Sichel zu schärfen hatte,
wenn die Schneiden an den Pflugscharen, an den Spaten und den Gabeln und den Beilen abgestumpft waren, und um die Ochsenstachel gerade zu richten.
Und so kam es, dass am Tag der Schlacht weder Schwert noch Speer zu finden war in der Hand des ganzen Volkes, das mit Saul und Jonathan war; [nur] für Saul und seinen Sohn Jonathan war etwas vorhanden.
Und ein Vorposten der Philister rückte bis zum Pass von Michmas vor.
1 Samuel 13,19-23
DIE PHILISTER RÜCKEN BIS ZUM PASS VON MICHMAS VOR!
Der Feind rüstet sich zum Kampf, wie tragisch und schlimm ist es wenn Gottes Volk keine Schwerter zur Verteidigung hat!
Ohne dem Schwert ist man dem Feind schutzlos ausgeliefert!
und nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist, Epheser 6,17
Wenn der Feind anrückt, müssen wir das Schwert des Geistes, das Wort Gottes ergreifen!
Die Philister, ein Bild für den Feind, ein Bild für die Welt, die einem Gläubigen zum Verhängnis werden kann!
Durch das Wort Gottes können wir den Geist oder unseren Odem, der uns von Gott gegeben ist verständig machen!
Das Wort Gottes ist das Schwert des Geistes!
Und der Geist im Menschen, muss verständig gemacht werden durch das Wort Gottes!
es dringt durch bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist - so scharf ist dies mächtige Angriffswaffe!
Wenn wir Gottes Wort vernachlässigen und uns auf unsere Gefühle verlassen, dann ist unser Geist unverständig!
Er neigt dazu sich verführen zu lassen, denn wie will ein Soldat ohne Schwert in den Krieg ziehen!
Er ist unfähig zu Kämpfen ohne das Schwert, genau so ist der Geist des Menschen unverständig ohne das Wort Gottes!
IM GANZEN LAND ISRAEL WAR KEIN SCHMIED ZU FINDEN!
Vers 19 Aber im ganzen Land Israel war kein Schmied zu finden, denn die Philister hatten gesagt: Damit sich die Hebräer nicht Schwerter und Speere machen!
Wie tragisch ist es, wenn kein einziger Schmied mehr da ist, der Schwerter zur Verteidigung herstellen kann!
Wie tragisch ist es, dass die Israeliten sogar zum Feind hinabgehen musste, wenn sie ein Beil oder eine Sichel zu schärfen hatten!
Ein Schmied ist ein begabter Handwerker, der dem Schwert den richtigen Schliff gibt!
Ein Schmied stattet Gottes Volk mit Schwertern aus!
Der Feind hat es geschafft, es waren alle Schmiede im gesamten Land weg, verschwunden!
Wie tragisch, es war in ganz Israel kein einziger Schmied zu finden!
Wie wichtig ist es Brüder, dass das Wort Gottes richtig gepredigt wird!
Ein Freund sagte mal in seiner Predigt:
„Hört nicht nur auf das was heute verkündigt wird. Hört bitte auch auf das was nicht verkündigt wird!“
Die Gemeinde Gottes benötigt Schmiede, die dem Schwert den richtigen Schliff geben können!
Unsere Hauptaufgabe ist es, Christus predigen und das Herz erreichen!
WENN DIE OHREN JUCKEN, BRAUCHT ES LEIDER HEUTZUTAGE ANDERE LEHRER!
Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben; 2 Tim. 4,3
- „gesunde Lehre“ oder die HEILSAME LEHRE, genau das Gegenteil von einer KRANKMACHENDEN LEHRE!
- „selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen“, das darf in der Gemeinde Gottes nie passieren!
- Die Gläubigen beschaffen sich selbst nach ihren eigenen Lüsten die dazu passenden Lehrer, weil sie die gesunde, heilsame Lehre nicht ertragen!
Warum ertragen immer weniger die Schneide des Schwertes?
Das Wort Gottes hat eine gewisse Schärfe, und ein Schmied versteht in seiner Handwerkskunst das Schwert richtig Messerscharf zu machen!
Aber im ganzen Land Israel war kein Schmied zu finden, denn die Philister hatten gesagt: Damit sich die Hebräer nicht Schwerter und Speere machen!
So musste ganz Israel zu den Philistern hinabgehen, wenn jemand seine Pflugschar, seinen Spaten, sein Beil oder seine Sichel zu schärfen hatte,
wenn die Schneiden an den Pflugscharen, an den Spaten und den Gabeln und den Beilen abgestumpft waren, und um die Ochsenstachel gerade zu richten.
Und so kam es, dass am Tag der Schlacht weder Schwert noch Speer zu finden war in der Hand des ganzen Volkes, das mit Saul und Jonathan war; [nur] für Saul und seinen Sohn Jonathan war etwas vorhanden.
Und ein Vorposten der Philister rückte bis zum Pass von Michmas vor.
1 Samuel 13,19-23
DIE PHILISTER RÜCKEN BIS ZUM PASS VON MICHMAS VOR!
Der Feind rüstet sich zum Kampf, wie tragisch und schlimm ist es wenn Gottes Volk keine Schwerter zur Verteidigung hat!
Ohne dem Schwert ist man dem Feind schutzlos ausgeliefert!
und nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist, Epheser 6,17
Wenn der Feind anrückt, müssen wir das Schwert des Geistes, das Wort Gottes ergreifen!
Die Philister, ein Bild für den Feind, ein Bild für die Welt, die einem Gläubigen zum Verhängnis werden kann!
Durch das Wort Gottes können wir den Geist oder unseren Odem, der uns von Gott gegeben ist verständig machen!
Das Wort Gottes ist das Schwert des Geistes!
Und der Geist im Menschen, muss verständig gemacht werden durch das Wort Gottes!
es dringt durch bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist - so scharf ist dies mächtige Angriffswaffe!
Wenn wir Gottes Wort vernachlässigen und uns auf unsere Gefühle verlassen, dann ist unser Geist unverständig!
Er neigt dazu sich verführen zu lassen, denn wie will ein Soldat ohne Schwert in den Krieg ziehen!
Er ist unfähig zu Kämpfen ohne das Schwert, genau so ist der Geist des Menschen unverständig ohne das Wort Gottes!
IM GANZEN LAND ISRAEL WAR KEIN SCHMIED ZU FINDEN!
Vers 19 Aber im ganzen Land Israel war kein Schmied zu finden, denn die Philister hatten gesagt: Damit sich die Hebräer nicht Schwerter und Speere machen!
Wie tragisch ist es, wenn kein einziger Schmied mehr da ist, der Schwerter zur Verteidigung herstellen kann!
Wie tragisch ist es, dass die Israeliten sogar zum Feind hinabgehen musste, wenn sie ein Beil oder eine Sichel zu schärfen hatten!
Ein Schmied ist ein begabter Handwerker, der dem Schwert den richtigen Schliff gibt!
Ein Schmied stattet Gottes Volk mit Schwertern aus!
Der Feind hat es geschafft, es waren alle Schmiede im gesamten Land weg, verschwunden!
Wie tragisch, es war in ganz Israel kein einziger Schmied zu finden!
Wie wichtig ist es Brüder, dass das Wort Gottes richtig gepredigt wird!
Ein Freund sagte mal in seiner Predigt:
„Hört nicht nur auf das was heute verkündigt wird. Hört bitte auch auf das was nicht verkündigt wird!“
Die Gemeinde Gottes benötigt Schmiede, die dem Schwert den richtigen Schliff geben können!
Unsere Hauptaufgabe ist es, Christus predigen und das Herz erreichen!
WENN DIE OHREN JUCKEN, BRAUCHT ES LEIDER HEUTZUTAGE ANDERE LEHRER!
Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben; 2 Tim. 4,3
- „gesunde Lehre“ oder die HEILSAME LEHRE, genau das Gegenteil von einer KRANKMACHENDEN LEHRE!
- „selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen“, das darf in der Gemeinde Gottes nie passieren!
- Die Gläubigen beschaffen sich selbst nach ihren eigenen Lüsten die dazu passenden Lehrer, weil sie die gesunde, heilsame Lehre nicht ertragen!
Warum ertragen immer weniger die Schneide des Schwertes?
Das Wort Gottes hat eine gewisse Schärfe, und ein Schmied versteht in seiner Handwerkskunst das Schwert richtig Messerscharf zu machen!
❤24
FORTSETZUNG: IM GANZEN LAND ISRAEL WAR KEIN SCHMIED ZU FINDEN!
Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens. Hebr. 4,12
Immer weniger ertragen diesen Einschnitt der gesunden Lehre!
Das scharfe Schwert des Geistes dringt nämlich durch, bis es scheidet sowohl Selle als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens!
Weil wir nun diese Verheißungen haben, Geliebte, so wollen wir uns reinigen von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes zur Vollendung der Heiligkeit in Gottesfurcht!
2 Kor. 7,1
Reinigen von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes!
Befleckung des Fleisches –> Sünde
Befleckung des Geistes –> falsche Gesinnung, oder falsche Ausrichtung im Geist
Das Schwert des Geistes dringt durch, es schafft es zu scheiden sowohl Seele als auch Geist!
Denn es ist ein Richter der Gedanken und GESINNUNG des HERZENS!
ES RICHTET UNSERE FALSCHE GESINNUNG WIEDER NEU AUS!
Wie tragisch ist es, wenn wir es nicht täglich lesen!
Wenn das Schwert des Geistes unsere Seele, unseren Geist scheidet, richtig hineinschneidet!
Und wir dem zustimmen, richtet es automatisch unsere Gesinnung aus!
Dies kann ein wirkliches Bewusstsein der Zerknirschung im Herzen oder Schrecken im Gewissen hervorbringen!
Um uns von unserer Befleckung des Geistes reinigen zu können benötigen wir das Schwert des Geistes!
Es schneidet in uns, und richtet nach unserer Zustimmung unsere Gesinnung aus!
Die Gesinnung, dass wir so denken wie Christus denkt!
Das wir ihm ähnlich sind, ihm gehören wollen und unser Fleisch kreuzigen können!
22 Und so kam es, dass am Tag der Schlacht weder Schwert noch Speer zu finden war in der Hand des ganzen Volkes, das mit Saul und Jonathan war; [nur] für Saul und seinen Sohn Jonathan war etwas vorhanden.
Durch ein einziges Schwert in Jonathans Hand und sein Vertrauen auf den HERRN, konnte Israel einen großen Sieg erreichen! 1 Samuel Kap. 14
Das Schwert zu ergreifen und in den Kampf zu ziehen war aber Jonathans Aufgabe!
Aber Gottes Sache ist der Kampf! 2. Chronik 20,15
Der Kampf ist Gottes Sache, das Schwert zu ergreifen ist unsere!
Täglich müssen wir das Schwert ergreifen, um Satan wie JESUS in der Wüste mit dem Wort Gottes begegnen zu können!
DAMIT WIR AM TAG DER SCHLACHT NICHT OHNE SCHWERT DASTEHEN!
BIST DU BEREIT, BIST DU SCHARF GENUG, WENN DER FEIND HEUTE ANGREIFT?
FÜR DEN KAMPF MIT DEM SCHWERT DES GEISTES?
Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens. Hebr. 4,12
Immer weniger ertragen diesen Einschnitt der gesunden Lehre!
Das scharfe Schwert des Geistes dringt nämlich durch, bis es scheidet sowohl Selle als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens!
Weil wir nun diese Verheißungen haben, Geliebte, so wollen wir uns reinigen von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes zur Vollendung der Heiligkeit in Gottesfurcht!
2 Kor. 7,1
Reinigen von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes!
Befleckung des Fleisches –> Sünde
Befleckung des Geistes –> falsche Gesinnung, oder falsche Ausrichtung im Geist
Das Schwert des Geistes dringt durch, es schafft es zu scheiden sowohl Seele als auch Geist!
Denn es ist ein Richter der Gedanken und GESINNUNG des HERZENS!
ES RICHTET UNSERE FALSCHE GESINNUNG WIEDER NEU AUS!
Wie tragisch ist es, wenn wir es nicht täglich lesen!
Wenn das Schwert des Geistes unsere Seele, unseren Geist scheidet, richtig hineinschneidet!
Und wir dem zustimmen, richtet es automatisch unsere Gesinnung aus!
Dies kann ein wirkliches Bewusstsein der Zerknirschung im Herzen oder Schrecken im Gewissen hervorbringen!
Um uns von unserer Befleckung des Geistes reinigen zu können benötigen wir das Schwert des Geistes!
Es schneidet in uns, und richtet nach unserer Zustimmung unsere Gesinnung aus!
Die Gesinnung, dass wir so denken wie Christus denkt!
Das wir ihm ähnlich sind, ihm gehören wollen und unser Fleisch kreuzigen können!
22 Und so kam es, dass am Tag der Schlacht weder Schwert noch Speer zu finden war in der Hand des ganzen Volkes, das mit Saul und Jonathan war; [nur] für Saul und seinen Sohn Jonathan war etwas vorhanden.
Durch ein einziges Schwert in Jonathans Hand und sein Vertrauen auf den HERRN, konnte Israel einen großen Sieg erreichen! 1 Samuel Kap. 14
Das Schwert zu ergreifen und in den Kampf zu ziehen war aber Jonathans Aufgabe!
Aber Gottes Sache ist der Kampf! 2. Chronik 20,15
Der Kampf ist Gottes Sache, das Schwert zu ergreifen ist unsere!
Täglich müssen wir das Schwert ergreifen, um Satan wie JESUS in der Wüste mit dem Wort Gottes begegnen zu können!
DAMIT WIR AM TAG DER SCHLACHT NICHT OHNE SCHWERT DASTEHEN!
BIST DU BEREIT, BIST DU SCHARF GENUG, WENN DER FEIND HEUTE ANGREIFT?
FÜR DEN KAMPF MIT DEM SCHWERT DES GEISTES?
❤23🏆6
Forwarded from ... umhergetrieben von jedem Wind der Lehre Epheser 4,14
Die altmodische Weise, von Sünde überführt zu werden
C. H. Spurgeon
Manchmal sollten wir denken, dass vieles an den modernen Erweckungsveranstaltungen mehr Fluch als Segen bringt, denn es hat Tausende zum Frieden geführt, bevor sie Zerbruch erlebten; der verlorene Sohn kann erst dann Wiederherstellung im Hause des Vaters erfahren, wenn er bekannt hat: „Vater, ich habe gesündigt.“ Wie kann jemand geheilt werden, der gar nicht krank ist, oder mit dem Brot des Lebens gesättigt werden, wenn er keinen Hunger hat?
Die altmodische Weise, von Sünde überführt zu werden, wird heute verachtet; was daraus folgt, ist, dass ein Glaubensleben errichtet wird, bevor die Fundamente ausgehoben wurden. Alles in diesem Zeitalter ist oberflächlich. Es gibt fast niemand mehr, der sein Netz nach Fischen in der Tiefe auswirft, was menschliche Seelen angeht. Die Folge davon ist, dass Menschen sich in Religion stürzen, um sich alsbald wieder davon abzuwenden. Ohne Demut kommen sie in die Gemeinde, ohne Demut bleiben sie in der Gemeinde, und ohne Demut verlassen sie die Gemeinde wieder.
C. H. Spurgeon, The Sword and the Trowel, 1882
C. H. Spurgeon
Manchmal sollten wir denken, dass vieles an den modernen Erweckungsveranstaltungen mehr Fluch als Segen bringt, denn es hat Tausende zum Frieden geführt, bevor sie Zerbruch erlebten; der verlorene Sohn kann erst dann Wiederherstellung im Hause des Vaters erfahren, wenn er bekannt hat: „Vater, ich habe gesündigt.“ Wie kann jemand geheilt werden, der gar nicht krank ist, oder mit dem Brot des Lebens gesättigt werden, wenn er keinen Hunger hat?
Die altmodische Weise, von Sünde überführt zu werden, wird heute verachtet; was daraus folgt, ist, dass ein Glaubensleben errichtet wird, bevor die Fundamente ausgehoben wurden. Alles in diesem Zeitalter ist oberflächlich. Es gibt fast niemand mehr, der sein Netz nach Fischen in der Tiefe auswirft, was menschliche Seelen angeht. Die Folge davon ist, dass Menschen sich in Religion stürzen, um sich alsbald wieder davon abzuwenden. Ohne Demut kommen sie in die Gemeinde, ohne Demut bleiben sie in der Gemeinde, und ohne Demut verlassen sie die Gemeinde wieder.
C. H. Spurgeon, The Sword and the Trowel, 1882
❤16👍10🔥7
Forwarded from ... umhergetrieben von jedem Wind der Lehre Epheser 4,14
Glaube ist mehr als ein Gefühl
Evangelikale Protestanten standen immer in der Gefahr, die Beziehung zwischen Erfahrung und Lehre so zu konstruieren, dass Emotionen auf der gleichen Ebene standen wie biblische Unterweisung. Es ist relativ einfach zu erkennen, warum das so ist. Evangelikale Protestanten wollten immer vermeiden, dem Irrtum des Formalismus zu verfallen.
Zu viele Christen argumentieren, dass das Lesen der Bibel, das Rezitieren eines Glaubensbekenntnisses, das Singen eines Kirchenliedes oder der Besuch einer christlichen Gemeinde kein zuverlässiges Zeichen dafür ist, dass das Herz eines Christen in den Augen Christi in Ordnung ist. Nur ein Herz, das „brennend“ sei für die Wahrheit, ist ein echter Ausdruck des Glaubens, der christlichen Formalismus hinter sich gelassen hat. Dieses Verständnis der Beziehung zwischen Erfahrung und Lehre kann sich aber leicht in eine Betonung der Priorität von Emotionen verkehren.
Ein wichtiger Faktor, um mit den objektiven [Lehre] und subjektiven [Erfahrung] Aspekten christlichen Glaubens ausgewogen umzugehen, ist die Erkenntnis, dass christliche Erfahrungen aus der Wahrheit entspringen. Emotionen kommen aus der Lehre, und nicht umgekehrt. Paulus war sehr viel mehr an der Lehre interessiert, die gepredigt wurde, als an Erfahrungen oder Emotionen, die mit der Verkündigung verbunden waren.
Emotionen im christlichen Leben sind dann in der rechten Ordnung, wenn die christliche Gemeinde anerkennt, dass das Heil mit Gott beginnt und mit Gott endet.
D. G. Hart, More Than a Feeling: The Emotions and Christian Devotion.
Evangelikale Protestanten standen immer in der Gefahr, die Beziehung zwischen Erfahrung und Lehre so zu konstruieren, dass Emotionen auf der gleichen Ebene standen wie biblische Unterweisung. Es ist relativ einfach zu erkennen, warum das so ist. Evangelikale Protestanten wollten immer vermeiden, dem Irrtum des Formalismus zu verfallen.
Zu viele Christen argumentieren, dass das Lesen der Bibel, das Rezitieren eines Glaubensbekenntnisses, das Singen eines Kirchenliedes oder der Besuch einer christlichen Gemeinde kein zuverlässiges Zeichen dafür ist, dass das Herz eines Christen in den Augen Christi in Ordnung ist. Nur ein Herz, das „brennend“ sei für die Wahrheit, ist ein echter Ausdruck des Glaubens, der christlichen Formalismus hinter sich gelassen hat. Dieses Verständnis der Beziehung zwischen Erfahrung und Lehre kann sich aber leicht in eine Betonung der Priorität von Emotionen verkehren.
Ein wichtiger Faktor, um mit den objektiven [Lehre] und subjektiven [Erfahrung] Aspekten christlichen Glaubens ausgewogen umzugehen, ist die Erkenntnis, dass christliche Erfahrungen aus der Wahrheit entspringen. Emotionen kommen aus der Lehre, und nicht umgekehrt. Paulus war sehr viel mehr an der Lehre interessiert, die gepredigt wurde, als an Erfahrungen oder Emotionen, die mit der Verkündigung verbunden waren.
Emotionen im christlichen Leben sind dann in der rechten Ordnung, wenn die christliche Gemeinde anerkennt, dass das Heil mit Gott beginnt und mit Gott endet.
D. G. Hart, More Than a Feeling: The Emotions and Christian Devotion.
👍11❤6💯5🙏2❤🔥1
Forwarded from ... umhergetrieben von jedem Wind der Lehre Epheser 4,14
Musik und Gemeinde
Gemeindemusik sollte sich von weltlicher Musik unterscheiden, denn die Gemeinde ist, wie der antike Tempel, Gottes Haus, in dem wir uns versammeln, um den Herrn anzubeten und nicht, um unterhalten zu werden. Schlaginstrumente, die Menschen durch einen lauten und unaufhörlichen Rhythmus körperlich stimulieren, sind für die heutige Gemeindemusik ebenso unpassend wie für die Tempelmusik im alten Israel.
Gelegentlich trifft man auf das Argument, Rhythmusinstrumente wie Schlagzeug oder gar Rockmusik seien im Gottesdienst erlaubt, da auch Zimbeln im alttestamentlichen Tempelgottesdienst Verwendung fanden. Zimbeln können zwar als Rhythmusinstrument dienen, wurden aber von den Leviten als solche keineswegs gebraucht. Die Mischna zeigt, dass nur ein Paar Zimbeln erlaubt war und dass ausschließlich die Leviten die Zimbeln spielen durften. Zimbeln dienten dazu, Beginn oder Ende eines Liedes, ein Zwischenspiel oder eine Pause, Selah, anzukündigen. Zimbeln dienten also gerade nicht der Rhythmusgebung oder Gesangsbegleitung, wie es bei den orgiastischen Kulten der Heiden charakteristisch war.
Es gibt in der Bibel ferner keine Hinweise darauf, dass Männer und Frauen im Tempel getanzt haben. Tanzen in der Bibel begegnet uns bei geselligen Festen zu besonderen Anlässen, wie etwa einem militärischen Sieg, einem religiösen Fest oder einem Familientreffen. Zumeist tanzten Frauen, die vom Musikdienst im Tempel, und später in der Synagoge, ausgeschlossen waren. Im Tempelgottesdienst galt Tanzen als unpassend.
Der Musikdienst soll von geistlich gesinnten Menschen geleitet werden. Diese Lektion lehrt uns der Musikdienst im Tempel, der von reifen Leviten ausgeübt wurde, die musikalisch ausgebildet und geistlich vorbereitet wurden. Dieses göttliche Prinzip gilt auch heute, denn die Gemeinde ist der Tempel Gottes.
Musik soll auf Gott ausgerichtet sein, nicht auf persönliche Vorlieben der Gottesdienstbesucher. Die Vorstellung, den Herrn zur Unterhaltung oder zum Vergnügen zu preisen, ist der Bibel fremd. Die Musik im Tempel war „opferzentriert“, das heißt, sie diente dazu, Gott für die Vergebung und Erlösung durch die Opfergaben zu preisen. In der Synagoge war die Musik „wortzentriert“, das heißt, sie diente dazu, Gott durch den Gesang seines Wortes zu preisen. In der frühen Gemeinde war die Musik „christuszentriert“, das heißt, sie diente dazu, Christi Erlösungswerk zu preisen.
In einer Zeit, in der die Grenze zwischen sakraler und weltlicher Musik verschwimmt und viele weltlich gesinnte Christen Pop- und Rockmusik für den Gebrauch in der Gemeinde propagieren, sollten wir uns daran erinnern, dass die Bibel uns aufruft, „den Herrn in heiligem Schmuck anzubeten“ (1Chr 16,20; vgl. Ps 29,2; 96,9).
Unterhaltungsmusik war im Tempel, in der Synagoge und in der frühen Gemeinde nicht erlaubt. Dasselbe sollte auch heute in der Gemeinde gelten. Wer anderer Meinung ist und Popmusik für seine Gottesdienste verwenden möchte, kann dies gerne tun. Doch diejenigen, die sich an die Autorität der Heiligen Schrift halten, sollten sich an jene Musik halten, die Gott auf eine Weise preist, die nicht sinnlich ist – eine Musik, die die Schönheit und Reinheit von Gottes Wesen widerspiegelt und sein wunderbares Schöpfungs- und Erlösungswerk für die Menschheit erhebt. Möge der Herr uns die Unterscheidungskraft und den Wunsch schenken, unsere Häuser und Gemeinden mit Musik zu erfüllen, die de Herrn gefällt, und nicht mit Musik, die den Beifall der Welt findet.
Gemeindemusik sollte sich von weltlicher Musik unterscheiden, denn die Gemeinde ist, wie der antike Tempel, Gottes Haus, in dem wir uns versammeln, um den Herrn anzubeten und nicht, um unterhalten zu werden. Schlaginstrumente, die Menschen durch einen lauten und unaufhörlichen Rhythmus körperlich stimulieren, sind für die heutige Gemeindemusik ebenso unpassend wie für die Tempelmusik im alten Israel.
Gelegentlich trifft man auf das Argument, Rhythmusinstrumente wie Schlagzeug oder gar Rockmusik seien im Gottesdienst erlaubt, da auch Zimbeln im alttestamentlichen Tempelgottesdienst Verwendung fanden. Zimbeln können zwar als Rhythmusinstrument dienen, wurden aber von den Leviten als solche keineswegs gebraucht. Die Mischna zeigt, dass nur ein Paar Zimbeln erlaubt war und dass ausschließlich die Leviten die Zimbeln spielen durften. Zimbeln dienten dazu, Beginn oder Ende eines Liedes, ein Zwischenspiel oder eine Pause, Selah, anzukündigen. Zimbeln dienten also gerade nicht der Rhythmusgebung oder Gesangsbegleitung, wie es bei den orgiastischen Kulten der Heiden charakteristisch war.
Es gibt in der Bibel ferner keine Hinweise darauf, dass Männer und Frauen im Tempel getanzt haben. Tanzen in der Bibel begegnet uns bei geselligen Festen zu besonderen Anlässen, wie etwa einem militärischen Sieg, einem religiösen Fest oder einem Familientreffen. Zumeist tanzten Frauen, die vom Musikdienst im Tempel, und später in der Synagoge, ausgeschlossen waren. Im Tempelgottesdienst galt Tanzen als unpassend.
Der Musikdienst soll von geistlich gesinnten Menschen geleitet werden. Diese Lektion lehrt uns der Musikdienst im Tempel, der von reifen Leviten ausgeübt wurde, die musikalisch ausgebildet und geistlich vorbereitet wurden. Dieses göttliche Prinzip gilt auch heute, denn die Gemeinde ist der Tempel Gottes.
Musik soll auf Gott ausgerichtet sein, nicht auf persönliche Vorlieben der Gottesdienstbesucher. Die Vorstellung, den Herrn zur Unterhaltung oder zum Vergnügen zu preisen, ist der Bibel fremd. Die Musik im Tempel war „opferzentriert“, das heißt, sie diente dazu, Gott für die Vergebung und Erlösung durch die Opfergaben zu preisen. In der Synagoge war die Musik „wortzentriert“, das heißt, sie diente dazu, Gott durch den Gesang seines Wortes zu preisen. In der frühen Gemeinde war die Musik „christuszentriert“, das heißt, sie diente dazu, Christi Erlösungswerk zu preisen.
In einer Zeit, in der die Grenze zwischen sakraler und weltlicher Musik verschwimmt und viele weltlich gesinnte Christen Pop- und Rockmusik für den Gebrauch in der Gemeinde propagieren, sollten wir uns daran erinnern, dass die Bibel uns aufruft, „den Herrn in heiligem Schmuck anzubeten“ (1Chr 16,20; vgl. Ps 29,2; 96,9).
Unterhaltungsmusik war im Tempel, in der Synagoge und in der frühen Gemeinde nicht erlaubt. Dasselbe sollte auch heute in der Gemeinde gelten. Wer anderer Meinung ist und Popmusik für seine Gottesdienste verwenden möchte, kann dies gerne tun. Doch diejenigen, die sich an die Autorität der Heiligen Schrift halten, sollten sich an jene Musik halten, die Gott auf eine Weise preist, die nicht sinnlich ist – eine Musik, die die Schönheit und Reinheit von Gottes Wesen widerspiegelt und sein wunderbares Schöpfungs- und Erlösungswerk für die Menschheit erhebt. Möge der Herr uns die Unterscheidungskraft und den Wunsch schenken, unsere Häuser und Gemeinden mit Musik zu erfüllen, die de Herrn gefällt, und nicht mit Musik, die den Beifall der Welt findet.
👍31❤11💯8🙏3❤🔥2🥴2🔥1
Aus dem Leben
Ein Bruder hat mir heute dieses Foto geschickt. Spontan kam mir der Gedanke: "Welch eine unbeabsichtigte, evangelistische Wahrheit steckt in diesem kleinen Aushang."
"Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, damit wir klug werden“, sagt schon Psalm 90,12 (Luther).
Als" lebende" Menschen werden wir vor allen möglichen "Lebensgefahren" gewarnt. Ich musste in diesem Zusammenhang daran denken, wie Gottes Wort es in Johannes 5,24 sagt:
"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen."
Der Mensch der Sünde befindet sich nicht in Lebensgefahr. Denn er hat das Leben, welches Jesus Christus ist, noch gar nicht gefunden und ergriffen und bleibt dadurch im Tod. Egal ob der Leib lebendig ist oder nicht.
Somit bleibt zu rufen: "Eile, rette deine Seele!" Fliehe von der "Lebensgefahr" zum Leben.
Ein Bruder hat mir heute dieses Foto geschickt. Spontan kam mir der Gedanke: "Welch eine unbeabsichtigte, evangelistische Wahrheit steckt in diesem kleinen Aushang."
"Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, damit wir klug werden“, sagt schon Psalm 90,12 (Luther).
Als" lebende" Menschen werden wir vor allen möglichen "Lebensgefahren" gewarnt. Ich musste in diesem Zusammenhang daran denken, wie Gottes Wort es in Johannes 5,24 sagt:
"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen."
Der Mensch der Sünde befindet sich nicht in Lebensgefahr. Denn er hat das Leben, welches Jesus Christus ist, noch gar nicht gefunden und ergriffen und bleibt dadurch im Tod. Egal ob der Leib lebendig ist oder nicht.
Somit bleibt zu rufen: "Eile, rette deine Seele!" Fliehe von der "Lebensgefahr" zum Leben.
🙏20❤8👍4
Forwarded from Tobias
1) Vorwärts, Christi Streiter!
Auf, zum heil'gen Krieg!
Mit dem Kreuzeszeichen
ziehen wir zum Sieg.
Christus, unser König,
führet selbst uns an.
Folgt ihm unerschrocken,
vorwärts, Mann für Mann!
Ref.: Vorwärts, Christi Streiter!
Auf zum heilen Krieg!
Mit dem Kreuzeszeichen
ziehen wir zum Sieg.
2) Satans Heere weichen,
dringt ihr auf sie ein.
Vorwärts, Christi Streiter,
wollt ihr Sieger sein;
Ja, der Hölle Pforten
können nicht bestehn,
wenn die Glaubensbanner
hoch in Lüften wehn.
3) Königreiche stürzen,
Zepter fällt und Kron.
Ewig unerschüttert
raget Christi Thron.
Will der Feind uns schrecken,
tobt der Hölle Pfort',
traun wir der Verheißung,
bau'n auf unsern Hort.
4) Vorwärts nun, ihr Brüder,
tretet in die Reih'n,
stimmt mit kräftgem Klange
in das Loblied ein.
Lob und Preis und Ehre
unsern König singt,
und durch alle Zeiten
ihm Anbetung bringt.
Englische Übersetzung: Onward Christian soldiers (Saint Gertrude)
Text: Sabine Baring-Gould (1864)
Melodie: Arthur Seymour Sullivan (1871)
Auf, zum heil'gen Krieg!
Mit dem Kreuzeszeichen
ziehen wir zum Sieg.
Christus, unser König,
führet selbst uns an.
Folgt ihm unerschrocken,
vorwärts, Mann für Mann!
Ref.: Vorwärts, Christi Streiter!
Auf zum heilen Krieg!
Mit dem Kreuzeszeichen
ziehen wir zum Sieg.
2) Satans Heere weichen,
dringt ihr auf sie ein.
Vorwärts, Christi Streiter,
wollt ihr Sieger sein;
Ja, der Hölle Pforten
können nicht bestehn,
wenn die Glaubensbanner
hoch in Lüften wehn.
3) Königreiche stürzen,
Zepter fällt und Kron.
Ewig unerschüttert
raget Christi Thron.
Will der Feind uns schrecken,
tobt der Hölle Pfort',
traun wir der Verheißung,
bau'n auf unsern Hort.
4) Vorwärts nun, ihr Brüder,
tretet in die Reih'n,
stimmt mit kräftgem Klange
in das Loblied ein.
Lob und Preis und Ehre
unsern König singt,
und durch alle Zeiten
ihm Anbetung bringt.
Englische Übersetzung: Onward Christian soldiers (Saint Gertrude)
Text: Sabine Baring-Gould (1864)
Melodie: Arthur Seymour Sullivan (1871)
❤🔥14🏆3👍2❤1