Dr. Michael Spitzbart
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Medizinjournalist, Arzt, Autor, Speaker
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Der Weltklimarat rudert zurück und niemand berichtet darüber! Teile diese Nachricht gerne, sie sollte viele Menschen erreichen.
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Keiner hat gesagt: Ich wünschte, ich hätte mehr gearbeitet.
Eine australische Krankenschwester hat jahrelang auf einer Palliativstation gearbeitet. Sterbende begleitet, in den letzten Stunden ihres Lebens. Sie hat ein Buch darüber geschrieben, was Menschen am Ende am häufigsten bereuen – als Mahnmal für die Lebenden.

In den letzten Stunden des Lebens potenzieren sich alle Emotionen. Die guten genauso wie die schlechten. Da steht man nackt und weiß: man kann nichts mehr rückgängig machen.

Und ausgerechnet das Naheliegende war keiner ihrer fünf Punkte. Niemand hat sich gewünscht, mehr gearbeitet zu haben. Was die meisten bereut haben, war etwas anderes: zu wenig Zeit für sich selbst genommen. Zu lange fremdbestimmt gelebt. Sich für andere aufgerieben und sich selbst dabei verloren.

Ich nenne das, was wir daraus lernen können, den gesunden Egoismus. Das hat nichts mit dem narzisstischen Kotzbrocken-Egoismus zu tun. Es bedeutet: Kümmere dich zuerst um den wichtigsten Menschen in deinem Leben. Und das bist du selbst.

Denk an die Sauerstoffmaske im Flugzeug. Bei Druckabfall – was sollst du tun? Richtig: zuerst dir selbst die Maske aufsetzen, dann dem Kind neben dir helfen. Würdest du ohnmächtig, wärst du wertlos für die, die dich brauchen.
Genauso ist es im Leben. Erst wenn es dir selbst gut geht, bist du wertvoll für andere. Das vergessen viele. Sie sorgen dafür, dass im Umfeld alles in Ordnung ist – und gehen selbst innerlich vor die Hunde.

Also: Investiere in deine Gesundheit. Pflege deine Hobbys. Mach das, was dich glücklich macht. Nicht aus Egoismus – sondern damit du es bleibst: wertvoll für die, die dir wichtig sind.
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Proteine so schädlich wie Zigaretten? Diese Aussage eines Langlebigkeitsforschers geht gerade „viral“ auf dem „ZEIT“ Instagram Account.
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Dein Gehirn unterscheidet nicht zwischen dem, was du erlebst und dem, was du dir vorstellst.

Das ist keine Esoterik. Das ist messbar.

In der funktionellen Magnetresonanztomografie kann man heute sehen, wie groß die Areale für positives und negatives Denken im Gehirn sind. Das größte Zentrum für positives Denken hat man bei einem tibetanischen Mönch gefunden – einem Menschen, der rund zehntausend Stunden seines Lebens meditiert hat. Zehntausend Stunden, in denen er sich ausschließlich Schönes vorgestellt hat.

Und genau hier liegt das Geheimnis: Es reicht, sich etwas möglichst plastisch vorzustellen. Du musst es nicht real erleben. Dein Gehirn registriert es trotzdem und passt sich an.

Plastizität nennt man das. Auf Griechisch: Veränderbarkeit. Das Gehirn formt sich nach dem, was wir oft mit ihm machen. Und es wertet dabei nicht zwischen gut und schlecht.

Das Tückische daran: Es funktioniert in beide Richtungen. Wenn du täglich Hiobsbotschaften konsumierst, dich aufregst, dich kleinredest, dann sagt dein Gehirn: „Verstanden, das willst du. Mache ich in Zukunft automatisch.” Es baut den Jammerlappen aus.

Wenn du aber jeden Tag bewusst in positiven Gedanken schwelgst – ein Erfolgserlebnis, ein Urlaubsmoment, ein Gesicht, das du liebst – dann sagt dein Gehirn dasselbe: „Verstanden. Mache ich in Zukunft automatisch.” Und baut die andere Seite aus.

Knapp 90 Prozent der Menschen in der westlichen Welt haben das positive Zentrum verkümmern lassen. Nicht absichtlich. Aus Versehen, aus Unkenntnis.

Die gute Nachricht: Egal, wie alt du bist: du kannst es ändern. Setz dich täglich für zehn Minuten hin, schließ die Augen und schwelge in einer schönen Erinnerung. Mehr braucht es nicht.
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