Forwarded from ... umhergetrieben von jedem Wind der Lehre Epheser 4,14
Morton Kelsey und der Alpha Kurs
Ken Silva
Der Alpha Kurs wird in 169 Ländern angeboten; schätzungsweise 19 Millionen Menschen haben an dem Kurs teilgenommen. Der Autor Morton Kelsey spielt eine nicht unerhebliche Rolle in Bezug auf die spirituelle Orientierung des evangelistischen Kurses, der ökumenisch ausgerichtet ist.
Morton Kelsey ist der profilierteste Autor unter den Mystikern des 20. Jahrhunderts. Kelsey ist offen für jede religiöse Praxis als Hilfe bei der „inneren Reise“ des Menschen. Kelsey drängt seine Anhänger, „andere auf ihrem Weg zu leiten und ihnen niemals den eigenen Weg aufzuzwingen.“ Für Kelsey ist die innere Reise ein ebenso wichtiges Thema wie das „Reich Gottes in uns“. Agnes Sanford, die als eine der ersten Personen den Mystizismus in den Evangelikalismus einführte, schrieb 1947 in ihrem Buch The Healing Light: (dt. Ausgabe: Heilendes Licht, Ökumenischer Verlag Edel, 1978): „‘Das Reich Gottes ist in euch‘, sagte Jesus. Und dies ist das innewohnende Licht, der geheime Ort des Bewusstseins des Allerhöchsten, das Reich des Himmels in seiner gegenwärtigen Manifestation auf Erden.“
Interessanterweise wird Sanford in Mortons Buch Healing and Christianity, das von vielen Vertretern des Alpha Kurses als „Klassiker“ über Heilung empfohlen wird, häufig positiv zitiert. Das „Reich Gottes in euch“ wird in Kelseys Buch mit folgenden Worten beschrieben: „Das Reich Gottes, wie Jesus es verkündigte, kann man sowohl als innerlich als auch als eschatologisch (endzeitlich) betrachten. Es ist wahr, dass Jesus und seine Nachfolger unzweifelhaft auf das nahende Kommen des Reiches Gottes in der Geschichte hofften. Allerdings kann das Reich Gottes sich auch auf das Königreich im inwendigen Menschen beziehen oder auf das Reich Gottes, das sich jetzt in der Geschichte zeigt.“
Kelseys Lehre beinhaltet, dass der Geist Gottes in allen Menschen wohnt, und folglich ist eine Reise in das Innere nicht vergeblich. Kelsey schreibt in seinem Buch Through Defeat to Victory: „Wahres Hören ist eine Art von Gebet, denn wenn wir hören, lassen wir das menschliche Ego hinter uns und hören den Geist Gottes, der in den Herzen aller Menschen wohnt. Wahres Hören ist eine religiöse Erfahrung.“
Kelsey war stark von dem bekannten Psychologen Carl Jung beeinflusst und kombinierte verschiedene religiöse Praktiken mit den Lehren Jungs. Jung glaubte, dass er von dem Geistführer Philemon geführt wurde. Der Einfluss Jungs auf Morton wird besonders deutlich in Kelseys Buch Healing and Christianity, wo er sich häufig auf Jung bezieht, insbesondere was das Gebiet der Traumdeutung angeht. Für Kelsey stellten Träume einen Weg der Kommunikation des „Göttlichen“ mit dem Menschen dar. Jung glaubte, dass Gott im Unbewussten zu finden war; in der Tiefe der Seele konnte das Individuum aus seiner Sicht die Verbindung mit seiner verborgenen spirituellen Realität finden. In einem Buch, das von Vertretern des Alpha Kurses so wärmstens empfohlen wird, schreibt Kelsey: „Auf diese Weise eröffnete Jung die Türe, die den Kontakt des Unbewussten mit einer objektiven Realität jenseits des menschlichen Bewusstseins ermöglichte; dies belebt das menschliche Leben, was dem Ego-Bewusstsein nicht möglich ist. Wenn die menschliche Psyche folglich als Brücke zwischen dem Leib und der Kraft einer transzendentalen Realität dient, dann können Religion und religiöse Erfahrungen, insbesondere Heilungserfahrungen, zu einer realen und höchst bedeutsamen Möglichkeit werden.“
Es ist bedauerlich, dass Mystiker und ihre Anhänger danach streben, diese Tiefen zu ergründen, obwohl die Vorstellung, man könne Einsichten oder Verständnis durch das Unbewusste erlangen, der Heiligen Schrift fremd ist.
Ken Silva, The Influence of Christian Mystics Morton Kelsey and John Wimber on the Alpha Course.
Ken Silva
Der Alpha Kurs wird in 169 Ländern angeboten; schätzungsweise 19 Millionen Menschen haben an dem Kurs teilgenommen. Der Autor Morton Kelsey spielt eine nicht unerhebliche Rolle in Bezug auf die spirituelle Orientierung des evangelistischen Kurses, der ökumenisch ausgerichtet ist.
Morton Kelsey ist der profilierteste Autor unter den Mystikern des 20. Jahrhunderts. Kelsey ist offen für jede religiöse Praxis als Hilfe bei der „inneren Reise“ des Menschen. Kelsey drängt seine Anhänger, „andere auf ihrem Weg zu leiten und ihnen niemals den eigenen Weg aufzuzwingen.“ Für Kelsey ist die innere Reise ein ebenso wichtiges Thema wie das „Reich Gottes in uns“. Agnes Sanford, die als eine der ersten Personen den Mystizismus in den Evangelikalismus einführte, schrieb 1947 in ihrem Buch The Healing Light: (dt. Ausgabe: Heilendes Licht, Ökumenischer Verlag Edel, 1978): „‘Das Reich Gottes ist in euch‘, sagte Jesus. Und dies ist das innewohnende Licht, der geheime Ort des Bewusstseins des Allerhöchsten, das Reich des Himmels in seiner gegenwärtigen Manifestation auf Erden.“
Interessanterweise wird Sanford in Mortons Buch Healing and Christianity, das von vielen Vertretern des Alpha Kurses als „Klassiker“ über Heilung empfohlen wird, häufig positiv zitiert. Das „Reich Gottes in euch“ wird in Kelseys Buch mit folgenden Worten beschrieben: „Das Reich Gottes, wie Jesus es verkündigte, kann man sowohl als innerlich als auch als eschatologisch (endzeitlich) betrachten. Es ist wahr, dass Jesus und seine Nachfolger unzweifelhaft auf das nahende Kommen des Reiches Gottes in der Geschichte hofften. Allerdings kann das Reich Gottes sich auch auf das Königreich im inwendigen Menschen beziehen oder auf das Reich Gottes, das sich jetzt in der Geschichte zeigt.“
Kelseys Lehre beinhaltet, dass der Geist Gottes in allen Menschen wohnt, und folglich ist eine Reise in das Innere nicht vergeblich. Kelsey schreibt in seinem Buch Through Defeat to Victory: „Wahres Hören ist eine Art von Gebet, denn wenn wir hören, lassen wir das menschliche Ego hinter uns und hören den Geist Gottes, der in den Herzen aller Menschen wohnt. Wahres Hören ist eine religiöse Erfahrung.“
Kelsey war stark von dem bekannten Psychologen Carl Jung beeinflusst und kombinierte verschiedene religiöse Praktiken mit den Lehren Jungs. Jung glaubte, dass er von dem Geistführer Philemon geführt wurde. Der Einfluss Jungs auf Morton wird besonders deutlich in Kelseys Buch Healing and Christianity, wo er sich häufig auf Jung bezieht, insbesondere was das Gebiet der Traumdeutung angeht. Für Kelsey stellten Träume einen Weg der Kommunikation des „Göttlichen“ mit dem Menschen dar. Jung glaubte, dass Gott im Unbewussten zu finden war; in der Tiefe der Seele konnte das Individuum aus seiner Sicht die Verbindung mit seiner verborgenen spirituellen Realität finden. In einem Buch, das von Vertretern des Alpha Kurses so wärmstens empfohlen wird, schreibt Kelsey: „Auf diese Weise eröffnete Jung die Türe, die den Kontakt des Unbewussten mit einer objektiven Realität jenseits des menschlichen Bewusstseins ermöglichte; dies belebt das menschliche Leben, was dem Ego-Bewusstsein nicht möglich ist. Wenn die menschliche Psyche folglich als Brücke zwischen dem Leib und der Kraft einer transzendentalen Realität dient, dann können Religion und religiöse Erfahrungen, insbesondere Heilungserfahrungen, zu einer realen und höchst bedeutsamen Möglichkeit werden.“
Es ist bedauerlich, dass Mystiker und ihre Anhänger danach streben, diese Tiefen zu ergründen, obwohl die Vorstellung, man könne Einsichten oder Verständnis durch das Unbewusste erlangen, der Heiligen Schrift fremd ist.
Ken Silva, The Influence of Christian Mystics Morton Kelsey and John Wimber on the Alpha Course.
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Forwarded from Info Krimtataren 🇩🇪
Daniel – der jüngere Bruder von Damir. (Damir war früher Imam und ist vor einigen Monaten an Jesus gläubig geworden.)
Daniel ist Krimtatar und Muslim, obwohl er nicht besonders religiös ist. Er war noch nie zuvor in den Bergen, hatte noch nie einen Wanderrucksack getragen und auch noch nie in einem Zelt geschlafen – ganz zu schweigen von einem Schlafsack. Für ihn war all das eine völlig neue Erfahrung.
Im Allgemeinen ist Daniel ein sehr ruhiger und unkomplizierter Mensch. Einerseits macht es das sehr einfach, mit ihm umzugehen, andererseits ist es dadurch schwer zu verstehen, was er wirklich denkt und was ihn beschäftigt.
Die Gemeinschaft mit den Gläubigen hat ihm sehr gut gefallen. Am letzten Abend sang er laut und von Herzen gemeinsam mit allen anderen Lieder über Jesus.
Einige Tage nach der Wanderung bat Damir uns um eine Bibel für seinen Bruder – Daniel selbst hatte sich nicht getraut, danach zu fragen. Es hat uns sehr gefreut zu sehen, dass Daniel ein persönliches Interesse am Wort Gottes entwickelt hat. ❤️📖
Daniel ist Krimtatar und Muslim, obwohl er nicht besonders religiös ist. Er war noch nie zuvor in den Bergen, hatte noch nie einen Wanderrucksack getragen und auch noch nie in einem Zelt geschlafen – ganz zu schweigen von einem Schlafsack. Für ihn war all das eine völlig neue Erfahrung.
Im Allgemeinen ist Daniel ein sehr ruhiger und unkomplizierter Mensch. Einerseits macht es das sehr einfach, mit ihm umzugehen, andererseits ist es dadurch schwer zu verstehen, was er wirklich denkt und was ihn beschäftigt.
Die Gemeinschaft mit den Gläubigen hat ihm sehr gut gefallen. Am letzten Abend sang er laut und von Herzen gemeinsam mit allen anderen Lieder über Jesus.
Einige Tage nach der Wanderung bat Damir uns um eine Bibel für seinen Bruder – Daniel selbst hatte sich nicht getraut, danach zu fragen. Es hat uns sehr gefreut zu sehen, dass Daniel ein persönliches Interesse am Wort Gottes entwickelt hat. ❤️📖
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Forwarded from BIBELRUNDE Magazin
🟣 Coca Cola: 'Jesus ist König' abgelehnt
- Kontroverse um personalisierte Coke-Dosen
Der Getränkekonzern Coca Cola steckt in Bezug auf seine individuell gestaltbaren Coke-Dosen in Erklärungsnot. Stein des Anstoßes ist der Online Dosen-Konfigurator, der offensichtlich 'Jesus Christus' als Name oder verherrlicht ablehnt. Die Ablehnung wird ausführlich begründet. Die App verweist auf Regeln und Bedingungen, insbesondere im Zusammenhang mit religiösen u. politischen Phrasen...etc.
🔴 'Satan ist König'
Im Praxistest zeigt sich jedoch, dass die App verschiedene Phrasen, wie 'Allah ist Gott' oder 'Satan ist König' etc., problemlos zulässt.
Stattdessen wird 'Jesus Christus' strikt abgelehnt - mit Ausnahme der Phrase 'Jesus ist böse' oder ähnlich.
🔴 Aufgrund des massiven Protests hat Coca Cola unter Verweis auf 'technische Probleme' die Aktion kurzfristig offline gestellt.
»So wahr ich lebe, spricht der Herr: Mir soll sich jedes Knie beugen, und jede Zunge wird Gott bekennen«. (Röm14,11)
Bibelrunde Magazin
- Kontroverse um personalisierte Coke-Dosen
Der Getränkekonzern Coca Cola steckt in Bezug auf seine individuell gestaltbaren Coke-Dosen in Erklärungsnot. Stein des Anstoßes ist der Online Dosen-Konfigurator, der offensichtlich 'Jesus Christus' als Name oder verherrlicht ablehnt. Die Ablehnung wird ausführlich begründet. Die App verweist auf Regeln und Bedingungen, insbesondere im Zusammenhang mit religiösen u. politischen Phrasen...etc.
🔴 'Satan ist König'
Im Praxistest zeigt sich jedoch, dass die App verschiedene Phrasen, wie 'Allah ist Gott' oder 'Satan ist König' etc., problemlos zulässt.
Stattdessen wird 'Jesus Christus' strikt abgelehnt - mit Ausnahme der Phrase 'Jesus ist böse' oder ähnlich.
🔴 Aufgrund des massiven Protests hat Coca Cola unter Verweis auf 'technische Probleme' die Aktion kurzfristig offline gestellt.
»So wahr ich lebe, spricht der Herr: Mir soll sich jedes Knie beugen, und jede Zunge wird Gott bekennen«. (Röm14,11)
Bibelrunde Magazin
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Forwarded from ... umhergetrieben von jedem Wind der Lehre Epheser 4,14
Sarah Young, Ich bin bei Dir - 366 Liebesbriefe von Jesus – Buchrezension von Elke Kamphuis Teil II
Da ich selber etwa zehn Jahre in der Esoterik war, kenne ich die Wirkung solcher Methoden. Sie vermitteln ein Gefühl des realen Erlebens, fördern den Gedanken Verfügungsrecht über Gottes Wirken zu haben und mehr auslösen und erfahren zu können als bisher. Diese Verlockung bringt eine zunehmende Öffnung für den Einfluss einer (Ver-)Führung aus der unsichtbaren Welt mit sich. Die Bibel gibt kein einziges Mal eine Anweisung darüber, uns Gott, seinen Schutz oder seine Heilung, in irgendeiner Form vorzustellen. Mit einer derartigen Methode, meinen Christen die Kluft zwischen Glauben und Schauen überwinden zu können. Sie fühlen sich in Sicherheit, weil sie sich auf Gott oder Jesus Christus ausrichten und ahnen nicht, dass auch Satan – wie es Paulus in 2.Kor.11,3 beschreibt – über unsere Gedanken wirken kann und will, um uns von der Einfalt und Lauterkeit gegenüber Christus abzuwenden.
Dieses letzte – von Young beschriebene Erlebnis (Ich würde es als eine Initiation bezeichnen) – gibt den Durchbruch zu einer medialen Tätigkeit, die sie das Hören Gottes nennt.
"Im selben Jahr begann ich, God Calling zu lesen, ein Andachtsbuch, das zwei anonyme
Man vergleiche dazu folgende Anleitung unter der Überschrift „Die Ausbildung der Medien“: Der Auszubildende „beginnt mit einem kurzen Gebet, hält eine Lesung aus der Heiligen Schrift und denkt über das Gelesene nach. Darauf hält er seine Hand mit einem Bleistift auf ein vor ihm liegendes Blatt Schreibpapier und verhält sich abwartend ohne irgendwelche geistige Spannung. Wird er zur Niederschrift von Gedanken gedrängt, die mit großer Bestimmtheit ihm inspiriert werden, so schreibt er sie nieder“ [Johannes Greber, Der Verkehr mit der Geisterwelt (Zürich: A. Brunner Verlag, 1932), S. 133].
Fasziniert von den bereits gemachten Erfahrungen, scheint Sarah Young nicht mehr in der Lage gewesen zu sein, zu erkennen, dass es sich um eine schamanische Praxis, eine typische Form der Medialität, handelte.
Da ich selber etwa zehn Jahre in der Esoterik war, kenne ich die Wirkung solcher Methoden. Sie vermitteln ein Gefühl des realen Erlebens, fördern den Gedanken Verfügungsrecht über Gottes Wirken zu haben und mehr auslösen und erfahren zu können als bisher. Diese Verlockung bringt eine zunehmende Öffnung für den Einfluss einer (Ver-)Führung aus der unsichtbaren Welt mit sich. Die Bibel gibt kein einziges Mal eine Anweisung darüber, uns Gott, seinen Schutz oder seine Heilung, in irgendeiner Form vorzustellen. Mit einer derartigen Methode, meinen Christen die Kluft zwischen Glauben und Schauen überwinden zu können. Sie fühlen sich in Sicherheit, weil sie sich auf Gott oder Jesus Christus ausrichten und ahnen nicht, dass auch Satan – wie es Paulus in 2.Kor.11,3 beschreibt – über unsere Gedanken wirken kann und will, um uns von der Einfalt und Lauterkeit gegenüber Christus abzuwenden.
Dieses letzte – von Young beschriebene Erlebnis (Ich würde es als eine Initiation bezeichnen) – gibt den Durchbruch zu einer medialen Tätigkeit, die sie das Hören Gottes nennt.
"Im selben Jahr begann ich, God Calling zu lesen, ein Andachtsbuch, das zwei anonyme
Zuhörerinnen geschrieben haben. Diese Frauen warteten mit Stift und Papier in der Hand still in Gottes Gegenwart und schrieben Botschaften auf, die sie von ihm bekamen" (S.11).Man vergleiche dazu folgende Anleitung unter der Überschrift „Die Ausbildung der Medien“: Der Auszubildende „beginnt mit einem kurzen Gebet, hält eine Lesung aus der Heiligen Schrift und denkt über das Gelesene nach. Darauf hält er seine Hand mit einem Bleistift auf ein vor ihm liegendes Blatt Schreibpapier und verhält sich abwartend ohne irgendwelche geistige Spannung. Wird er zur Niederschrift von Gedanken gedrängt, die mit großer Bestimmtheit ihm inspiriert werden, so schreibt er sie nieder“ [Johannes Greber, Der Verkehr mit der Geisterwelt (Zürich: A. Brunner Verlag, 1932), S. 133].
Fasziniert von den bereits gemachten Erfahrungen, scheint Sarah Young nicht mehr in der Lage gewesen zu sein, zu erkennen, dass es sich um eine schamanische Praxis, eine typische Form der Medialität, handelte.
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Forwarded from ... umhergetrieben von jedem Wind der Lehre Epheser 4,14
Sarah Young, Ich bin bei Dir - 366 Liebesbriefe von Jesus – Buchrezension von Elke Kamphuis Teil III
Allein die Tatsache der Anonymität der Autorinnen, hätte sie stutzig machen müssen. Die Esoterik bietet zahlreiche Bücher dieser Art an. Eines dieser Bücher mit dem Titel Die neue Zeit ist jetzt (Smaragd Verlag, 2002), ist z.B. von einem Geist namens Sananda durchgegeben worden. Er behauptet von sich, hier auf der Erde als Jesus gelebt zu haben. Auch seine Botschaften sind in der Ich-Form geschrieben. Er sagt z.B.: "Die Vollkommenheit des AllEinen liegt hinter den Worten. Sie ist in der Stille zu finden. Sie ist zu finden, ..., wenn du dich öffnest für das was ist" (S. 106).
Auch Young fordert in ihren Andachten die Leserinnen immer wieder auf, mit einem offenen Geist zu kommen oder sich zu öffnen.
Das persönliche Hören und Erleben wurde ihr immer wichtiger. Sie schreibt: "Ich wusste, dass Gott durch die Bibel zu mir spricht, aber ich sehnte mich nach mehr. ... Ich beschloss, mit dem Stift in der Hand auf Gott zu hören und aufzuschreiben, was er meiner Meinung nach sagte" (S.11). Von da an erwartete sie nicht mehr mit oder durch die Bibel die Weisungen Gottes, sondern nur noch persönlich.
Während sie am Anfang noch unsicher war, kamen die Botschaften bald "ungehinderter". Diese Erfahrungen führt sie auf das Praktizieren von Ps.46,11 zurück: "Seid stille und erkennt, dass ich Gott bin!".
"Diese regelmäßige Praxis, Gott zuzuhören, hat meine Beziehung zu ihm viel stärker vertieft als irgendeine andere geistliche Übung" (S.13). Mit dieser Aussage und der Tatsache, dass die Andachten in der Ich-Form geschrieben sind, stellt sie das Wort Gottes unter ihr persönliches Hören. Weil sie aber doch der Meinung ist, das Wort Gottes müsse der Maßstab sein, an dem sie die Worte misst, die sie gehört hat, belegt sie diese mit verschiedenen Bibelversen, die ihr, während sie Gott zuhörte, oft in den Sinn kamen.
Zusammengefasst werden folgende Botschaften durch dieses Buch vermittelt:
1) Gott spricht nur in der Stille.
2) Das persönliche Reden Gottes (Erfahrung) steht über dem Wort der Bibel.
3) Indem sie die Ich-Form benutzt, stellt sie ihre Worte als die tatsächlichen Worte Jesu dar und gibt sich damit den Anstrich einer neutestamentlichen Prophetin, die Offenbarungen Jesu vermittelt.
4) Die Leserinnen werden indirekt zur Nachahmung aufgefordert und damit zur Medialität verführt.
5) Durch bloßes Öffnen wird zur Passivität und nicht zur Wachsamkeit oder zum Studieren des Wortes Gottes erzogen.
6) Ziel ihrer Andachten besteht darin, dass die Leserinnen Gottes Liebe und Frieden genießen. Wer sich die Mühe macht, die Andachten nicht nur täglich, sondern durchgehend zu lesen, wird feststellen, dass es sich hierbei um viele seichte, sanfte Aussagen handelt, die uns in Sicherheit und guten Gefühlen wiegen und sich häufig wiederholen.
Was hier fehlt, ist nicht nur die Realität des Leidens Jesu am Kreuz, sondern auch Hinweise auf eventuelle Leiden durch Nachfolge. Es wird zu einer Spiritualität der direkten Erfahrung aufgerufen, wo das Schauen (Erfahren, Fühlen) über dem Glauben steht.
Allein die Tatsache der Anonymität der Autorinnen, hätte sie stutzig machen müssen. Die Esoterik bietet zahlreiche Bücher dieser Art an. Eines dieser Bücher mit dem Titel Die neue Zeit ist jetzt (Smaragd Verlag, 2002), ist z.B. von einem Geist namens Sananda durchgegeben worden. Er behauptet von sich, hier auf der Erde als Jesus gelebt zu haben. Auch seine Botschaften sind in der Ich-Form geschrieben. Er sagt z.B.: "Die Vollkommenheit des AllEinen liegt hinter den Worten. Sie ist in der Stille zu finden. Sie ist zu finden, ..., wenn du dich öffnest für das was ist" (S. 106).
Auch Young fordert in ihren Andachten die Leserinnen immer wieder auf, mit einem offenen Geist zu kommen oder sich zu öffnen.
Das persönliche Hören und Erleben wurde ihr immer wichtiger. Sie schreibt: "Ich wusste, dass Gott durch die Bibel zu mir spricht, aber ich sehnte mich nach mehr. ... Ich beschloss, mit dem Stift in der Hand auf Gott zu hören und aufzuschreiben, was er meiner Meinung nach sagte" (S.11). Von da an erwartete sie nicht mehr mit oder durch die Bibel die Weisungen Gottes, sondern nur noch persönlich.
Während sie am Anfang noch unsicher war, kamen die Botschaften bald "ungehinderter". Diese Erfahrungen führt sie auf das Praktizieren von Ps.46,11 zurück: "Seid stille und erkennt, dass ich Gott bin!".
"Diese regelmäßige Praxis, Gott zuzuhören, hat meine Beziehung zu ihm viel stärker vertieft als irgendeine andere geistliche Übung" (S.13). Mit dieser Aussage und der Tatsache, dass die Andachten in der Ich-Form geschrieben sind, stellt sie das Wort Gottes unter ihr persönliches Hören. Weil sie aber doch der Meinung ist, das Wort Gottes müsse der Maßstab sein, an dem sie die Worte misst, die sie gehört hat, belegt sie diese mit verschiedenen Bibelversen, die ihr, während sie Gott zuhörte, oft in den Sinn kamen.
Zusammengefasst werden folgende Botschaften durch dieses Buch vermittelt:
1) Gott spricht nur in der Stille.
2) Das persönliche Reden Gottes (Erfahrung) steht über dem Wort der Bibel.
3) Indem sie die Ich-Form benutzt, stellt sie ihre Worte als die tatsächlichen Worte Jesu dar und gibt sich damit den Anstrich einer neutestamentlichen Prophetin, die Offenbarungen Jesu vermittelt.
4) Die Leserinnen werden indirekt zur Nachahmung aufgefordert und damit zur Medialität verführt.
5) Durch bloßes Öffnen wird zur Passivität und nicht zur Wachsamkeit oder zum Studieren des Wortes Gottes erzogen.
6) Ziel ihrer Andachten besteht darin, dass die Leserinnen Gottes Liebe und Frieden genießen. Wer sich die Mühe macht, die Andachten nicht nur täglich, sondern durchgehend zu lesen, wird feststellen, dass es sich hierbei um viele seichte, sanfte Aussagen handelt, die uns in Sicherheit und guten Gefühlen wiegen und sich häufig wiederholen.
Was hier fehlt, ist nicht nur die Realität des Leidens Jesu am Kreuz, sondern auch Hinweise auf eventuelle Leiden durch Nachfolge. Es wird zu einer Spiritualität der direkten Erfahrung aufgerufen, wo das Schauen (Erfahren, Fühlen) über dem Glauben steht.
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ES IST NOCH EIN WEG DA
Alfred Roth
Alfred Roth (1882-1950) beschreibt in seinem Buch Nebel, wie Verführung arbeitet: wie sie das Gewissen betäubt, wie sie das Böse im Gewand des Erhabenen auftreten lässt, wie am Wahlsonntag 1933 aus Radiogeschrei, Gebet und Choral binnen einer Stunde eine Stimmung wird, der kaum jemand widersteht. Und er warnt: Die Personen treten ab, die Kräfte bleiben. Sie warten, anders kostümiert, auf ihre Stunde – auch dort, wo sie ein christliches Gewand tragen.
Das Buch endet nicht im Befund. Auf die Frage, die 1945 alle stellten, gibt Roth eine dreifache Antwort und einen Satz, der die letzten Seiten trägt: Es ist noch ein Weg da. Für alle Leser, die sich fragen: Wie verführbar ist der gläubige Christ durch den Zeitgeist? Woran erkennt man eine Ideologie, ehe es zu spät ist? Wie unterscheidet man Glaube von Wahn, wenn beide fromm klingen?
Hier eine Leseprobe:
Das zweite Gespräch über dieselbe Gottesgabe wie gesagt genau dreißig Jahre später! Dies Zwiegespräch wurde nicht mit einem Menschen gehalten, denn zu der damaligen Zeit waren solche Zwiegespräche von Mund zu Ohr eine Unmöglichkeit – sondern mit einem Buch. Das Buch lag vor mir auf dem Schreibtisch und verlangte eine Rezension in einer Zeitschrift, deren Schriftleiter ich (damals noch) war.
Das Buch empfahl sich aber selbst mit folgenden Sätzen und verlangte von mir, dass ich diese Sätze als meine Empfehlung weitergeben sollte: „Ich, dieses Buch aus dem großen Umbruch der Zeit, muss eine ganz große Auflage bekommen! Es tut gut, wieder einmal in jene Notzeit vor 1933 zurückversetzt zu werden, noch einmal in Gedanken mitzugehen zu den Arbeitslosen, die nicht wussten, woher sie ihren Kindern etwas zu essen geben sollten, die aus ihrer Wohnung heraus mussten, weil sie keine Miete mehr zahlen konnten, und die nur ein Ideal sahen, den Kommunismus. Wer bannt die Not? Hat Gott sein Volk verlassen? Nein! Die Hilfe ist nicht sofort da, aber sie kommt immer näher und näher. Der Führer wird Reichskanzler, der deutsche Frühling 1933 bricht an, und es geht aufwärts!
1. Teil: Beobachtung
Die große Freude, die man an dem Buch hat, ist die, dass es aus einem Pfarrhaus kommt, das rückhaltlos bejahend hinter dem Werk des Führers steht. Wir als Christen wollen uns gerade das letzte Kapitel Und wir Christen? sehr zu Herzen nehmen.“
Ich sagte zu dem Buch: „Es brennt mir nur eine Frage auf dem Herzen – alles andere gehört nicht in das Gebiet, in dem ich zuständig bin. Diese eine Frage muss ich dir aber vorlegen: Woher weißt du, dass der große Umbruch, den du schilderst, das große Eingreifen Gottes nach seinem langen Schweigen ist?“
Das Buch sagt: „Das kann ja gar nicht anders sein, dazu ist dies Erleben viel zu groß!“
Ich: „Aber groß ist vieles, was beschrien wird. Sie schrien aber bei zwei Stunden: ,Groß ist die Diana der Epheser!‘ (Apg 19,34).“
Zur Leseprobe: https://www.edition-predigtarchiv.de/application/files/1117/8482/6868/Nebel_-_Leseprobe.pdf
Alfred Roth
Alfred Roth (1882-1950) beschreibt in seinem Buch Nebel, wie Verführung arbeitet: wie sie das Gewissen betäubt, wie sie das Böse im Gewand des Erhabenen auftreten lässt, wie am Wahlsonntag 1933 aus Radiogeschrei, Gebet und Choral binnen einer Stunde eine Stimmung wird, der kaum jemand widersteht. Und er warnt: Die Personen treten ab, die Kräfte bleiben. Sie warten, anders kostümiert, auf ihre Stunde – auch dort, wo sie ein christliches Gewand tragen.
Das Buch endet nicht im Befund. Auf die Frage, die 1945 alle stellten, gibt Roth eine dreifache Antwort und einen Satz, der die letzten Seiten trägt: Es ist noch ein Weg da. Für alle Leser, die sich fragen: Wie verführbar ist der gläubige Christ durch den Zeitgeist? Woran erkennt man eine Ideologie, ehe es zu spät ist? Wie unterscheidet man Glaube von Wahn, wenn beide fromm klingen?
Hier eine Leseprobe:
Das zweite Gespräch über dieselbe Gottesgabe wie gesagt genau dreißig Jahre später! Dies Zwiegespräch wurde nicht mit einem Menschen gehalten, denn zu der damaligen Zeit waren solche Zwiegespräche von Mund zu Ohr eine Unmöglichkeit – sondern mit einem Buch. Das Buch lag vor mir auf dem Schreibtisch und verlangte eine Rezension in einer Zeitschrift, deren Schriftleiter ich (damals noch) war.
Das Buch empfahl sich aber selbst mit folgenden Sätzen und verlangte von mir, dass ich diese Sätze als meine Empfehlung weitergeben sollte: „Ich, dieses Buch aus dem großen Umbruch der Zeit, muss eine ganz große Auflage bekommen! Es tut gut, wieder einmal in jene Notzeit vor 1933 zurückversetzt zu werden, noch einmal in Gedanken mitzugehen zu den Arbeitslosen, die nicht wussten, woher sie ihren Kindern etwas zu essen geben sollten, die aus ihrer Wohnung heraus mussten, weil sie keine Miete mehr zahlen konnten, und die nur ein Ideal sahen, den Kommunismus. Wer bannt die Not? Hat Gott sein Volk verlassen? Nein! Die Hilfe ist nicht sofort da, aber sie kommt immer näher und näher. Der Führer wird Reichskanzler, der deutsche Frühling 1933 bricht an, und es geht aufwärts!
1. Teil: Beobachtung
Die große Freude, die man an dem Buch hat, ist die, dass es aus einem Pfarrhaus kommt, das rückhaltlos bejahend hinter dem Werk des Führers steht. Wir als Christen wollen uns gerade das letzte Kapitel Und wir Christen? sehr zu Herzen nehmen.“
Ich sagte zu dem Buch: „Es brennt mir nur eine Frage auf dem Herzen – alles andere gehört nicht in das Gebiet, in dem ich zuständig bin. Diese eine Frage muss ich dir aber vorlegen: Woher weißt du, dass der große Umbruch, den du schilderst, das große Eingreifen Gottes nach seinem langen Schweigen ist?“
Das Buch sagt: „Das kann ja gar nicht anders sein, dazu ist dies Erleben viel zu groß!“
Ich: „Aber groß ist vieles, was beschrien wird. Sie schrien aber bei zwei Stunden: ,Groß ist die Diana der Epheser!‘ (Apg 19,34).“
Zur Leseprobe: https://www.edition-predigtarchiv.de/application/files/1117/8482/6868/Nebel_-_Leseprobe.pdf
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Forwarded from ... umhergetrieben von jedem Wind der Lehre Epheser 4,14
Fortsetzung Leseprobe von Alfred Roth, Nebel:
Das Buch sagt: „Es steht geschrieben: ,An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen‘ (Mt 7,18). Gehe auf den Friedrichsplatz, auf den Wilhelmshöher Platz (oder wie er jetzt heißt), auf dem früher den ganzen Tag lang die Arbeitslosen auf den gichtbrüchigen Bänken herumsaßen, – jetzt ist alles leer, jetzt arbeiten sie alle.“
Ich: „Aber mein Verstand sagt mir, dass die produktive Arbeitsbeschaffung nur möglich ist, wo die Staatskassen gefüllt sind und stets neu gefüllt werden können, und zwar mit echtem Geld.“
Das Buch sagt: „Über dem Verstand steht das Wunder!“
Da rufe ich wieder: „Haltet den Dieb! Haltet den Dieb, der euch den Verstand nehmen will!“
Die Blätter des Buches rauschen aufgeregt: „Willst du uns zu Rationalisten machen?“
Ich: „Nein, aber zu solchen, die das Zeitgeschehen prüfen am Wort Gottes. Du sagst: ,Das Wunder!‘ Ich aber sage: Es steht geschrieben: ,Die Zukunft des Antichristen geschieht nach der Wirksamkeit des Satans mit allerlei lügenhaften Kräften und Zeichen und Wundern und Nebel mit allerlei Verführung zur Ungerechtigkeit unter denen, die verloren werden, dafür dass sie die Liebe zur Wahrheit nicht haben angenommen, auf dass sie selig würden. Darum wird ihnen Gott kräftige Irrtümer senden, dass sie glauben der Lüge‘ (2Thess 2,9-11). – Du sagst: ,Es steht geschrieben: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.‘ Ich sage: Wiederum steht auch geschrieben – und zwar an demselben Ort: ,Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln?
Also ein jeglicher guter Baum bringt gute Früchte, aber ein fauler Baum bringt arge Früchte. Ein guter Baum kann nicht arge Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen‘ (Mt 7,16-18). Und unmittelbar davor steht geschrieben, dass der Schein sehr trügen kann; in der Weltgeschichte bedarf es geraumer Zeit, um feststellen zu können, ob eine Frucht, die lieblich anzusehen ist, eine Todesfrucht oder eine Frucht zum Leben ist. Im Zeitgeschehen wäre es mehr als Torheit, einen Fruchtansatz als gute Frucht zu preisen. Das könnte nur ein genauer Kenner des Baumes selbst zu tun wagen. Und auch da bliebe es ein Wagnis. – Christen sind aber allermeist keine genauen Kenner der Weltgeschichte. Deshalb sollen sie sich sehr hüten, Zeitgeschehen und göttliches Geschehen zu identifizieren, sie könnten sonst, ehe sie sich versehen, zu falschen Propheten werden, die Wölfen in Schafskleidern den Weg in die Gemeinde des Herrn öffnen. Gerade das steht an dieser Stelle der Bergpredigt, also Mt 7,15.“
Das Buch ist hier erhältlich: https://www.amazon.de/Nebel-Geistliche-ideologische-widerstehen-Glaubensleben/dp/3910764290
Das Buch sagt: „Es steht geschrieben: ,An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen‘ (Mt 7,18). Gehe auf den Friedrichsplatz, auf den Wilhelmshöher Platz (oder wie er jetzt heißt), auf dem früher den ganzen Tag lang die Arbeitslosen auf den gichtbrüchigen Bänken herumsaßen, – jetzt ist alles leer, jetzt arbeiten sie alle.“
Ich: „Aber mein Verstand sagt mir, dass die produktive Arbeitsbeschaffung nur möglich ist, wo die Staatskassen gefüllt sind und stets neu gefüllt werden können, und zwar mit echtem Geld.“
Das Buch sagt: „Über dem Verstand steht das Wunder!“
Da rufe ich wieder: „Haltet den Dieb! Haltet den Dieb, der euch den Verstand nehmen will!“
Die Blätter des Buches rauschen aufgeregt: „Willst du uns zu Rationalisten machen?“
Ich: „Nein, aber zu solchen, die das Zeitgeschehen prüfen am Wort Gottes. Du sagst: ,Das Wunder!‘ Ich aber sage: Es steht geschrieben: ,Die Zukunft des Antichristen geschieht nach der Wirksamkeit des Satans mit allerlei lügenhaften Kräften und Zeichen und Wundern und Nebel mit allerlei Verführung zur Ungerechtigkeit unter denen, die verloren werden, dafür dass sie die Liebe zur Wahrheit nicht haben angenommen, auf dass sie selig würden. Darum wird ihnen Gott kräftige Irrtümer senden, dass sie glauben der Lüge‘ (2Thess 2,9-11). – Du sagst: ,Es steht geschrieben: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.‘ Ich sage: Wiederum steht auch geschrieben – und zwar an demselben Ort: ,Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln?
Also ein jeglicher guter Baum bringt gute Früchte, aber ein fauler Baum bringt arge Früchte. Ein guter Baum kann nicht arge Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen‘ (Mt 7,16-18). Und unmittelbar davor steht geschrieben, dass der Schein sehr trügen kann; in der Weltgeschichte bedarf es geraumer Zeit, um feststellen zu können, ob eine Frucht, die lieblich anzusehen ist, eine Todesfrucht oder eine Frucht zum Leben ist. Im Zeitgeschehen wäre es mehr als Torheit, einen Fruchtansatz als gute Frucht zu preisen. Das könnte nur ein genauer Kenner des Baumes selbst zu tun wagen. Und auch da bliebe es ein Wagnis. – Christen sind aber allermeist keine genauen Kenner der Weltgeschichte. Deshalb sollen sie sich sehr hüten, Zeitgeschehen und göttliches Geschehen zu identifizieren, sie könnten sonst, ehe sie sich versehen, zu falschen Propheten werden, die Wölfen in Schafskleidern den Weg in die Gemeinde des Herrn öffnen. Gerade das steht an dieser Stelle der Bergpredigt, also Mt 7,15.“
Das Buch ist hier erhältlich: https://www.amazon.de/Nebel-Geistliche-ideologische-widerstehen-Glaubensleben/dp/3910764290
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Nebel: Geistliche und ideologische Verführung erkennen und ihr widerstehen (Stärkung im Glaubensleben)
Nebel: Geistliche und ideologische Verführung erkennen und ihr widerstehen (Stärkung im Glaubensleben)
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Neben Verführung auch manches Richtige
Rudi Holzhauer
Wir haben allen Grund, den Wunderwirkungen der Gegenwart mit Ablehnung zu begegnen, und den Menschen, die uns die Wunderdinge im christlichen Gewand präsentieren.
Yonggi Cho, der koreanische Wunderpastor, hat herausgefunden, dass Gott keine unbestimmten Gebete erhört!
Erst seitdem er konkrete und präzise Angaben über seine Gebetsgegenstände macht, antwortet „Gott“ mit erstaunlichen „Erhörungen“: Gott möchte alle unsere Wünsche erfüllen, sieht sich aber außerstande, weil wir keine detaillierten Angaben machen!
Eine Frau hatte zehn Jahre vergeblich um einen Ehemann gebetet. Erst als Y. Cho sie darauf aufmerksam macht, dass sie es unterlassen habe, ihre genauen Vorstellungen betreffs ihres zukünftigen Ehegatten bei Gott einzureichen, kam sie mit Gott „ins Geschäft“. Nationalität, Körpergröße, Statur, Beruf, Hobby, insgesamt zehn Punkte wurden auf einer Wunschliste aufgeführt und bei Gott eingereicht mit der Maßgabe:
„‘Sie müssen Ihren Ehemann schon klar vor sich sehen, bevor sie zu beten beginnen, denn Gott erhört keine unbestimmten Gebete.‘ Also kniete sie nieder, und ich legte meine Hände auf sie (!) und betete: ‚ O Gott, sie kennt jetzt ihren Ehemann. Ich kenne ihn, Du kennst ihn. Wir geben ihn in Auftrag im Namen Jesu Christi.‘“
Ich muss gestehen, dieses Gottesbild finde ich in meiner Bibel nicht. Dr. Cho kennt offenbar nicht Worte wie „Euer himmlischer Vater weiß, was ihr bedürfet, ehe ihr Ihn bittet.“
Ein Prinzip in der Schwärmerliteratur ist, bestimmte Bibelworte, die ihr Schema scheinbar stützen, ohne Rücksicht auf den Textzusammenhang und auf ihren geschichtlichen Hintergrund methodisch-magisch anzuwenden. Der Schwärmer klopft die Bibel nach wunderhaften Partien ab und reißt alles an sich, was ihm für den Augenblick nützlich und brauchbar erscheint. Wie ein Säugling alles in den Mund steckt, was irgend greifbar ist, so gehen die subjektivistischen Charismatiker mit dem Heiligen Wort Gottes um. Sie sind geradezu belustigt über die „eintönigen, knorrtrockenen Dispensationalisten“ (die die Bibel in ihren Heilszeitabschnitten sehen). Harold Hill hält solche Einteilung für das Haupthindernis zu einem „siegreichen Leben“, sie sei die „Paralyse durch Analyse“ (Lähmung durch Gliederung). Ihn interessieren nur die wunderträchtigen Abschnitte, gleichgültig wem sie gegeben sind.
Eigenmächtigkeit im Umgang mit der Bibel kann durchaus erfolgreich sein. Sie hat ihre Wirkungen – und zwar magische! Erinnern wir uns an Mose, der in der Wüste den Felsen schlug, als er noch nur zu ihm reden sollte. Das Wasser floss in Strömen, aber Mose durfte nicht ins verheißene Land; oder an Matthäus 7,21-23. Wo die erfolgreichen Charismatiker im Endgericht verworfen werden!
Der manchmal eigenartige Erfolg der Charismatiker ist kein Beweis für ihre göttliche Legitimation. Hier können dämonische Mächte handeln.
Die eigentliche Gefahr der schwarmgeistigen Wunderbücher, die neben Verführung auch manches Richtige enthalten, aber ist, dass einfältige und unwissende Gläubige verunsichert werden. Sie verlangen nach weiterer, ähnlich gelagerter Literatur und strecken sich nun selbst nach übersinnlichen Erfahrungen aus. Hier brechen gerne die finsteren, okkulten Mächte ein, und ein neuer Charismatiker ist geboren!
Wir sollten den Denkmethoden dieser pseudo-erfolgreichen Schwärmer keinen Zentimeter Raum geben.
Rudi Holzhauer
Wir haben allen Grund, den Wunderwirkungen der Gegenwart mit Ablehnung zu begegnen, und den Menschen, die uns die Wunderdinge im christlichen Gewand präsentieren.
Yonggi Cho, der koreanische Wunderpastor, hat herausgefunden, dass Gott keine unbestimmten Gebete erhört!
Erst seitdem er konkrete und präzise Angaben über seine Gebetsgegenstände macht, antwortet „Gott“ mit erstaunlichen „Erhörungen“: Gott möchte alle unsere Wünsche erfüllen, sieht sich aber außerstande, weil wir keine detaillierten Angaben machen!
Eine Frau hatte zehn Jahre vergeblich um einen Ehemann gebetet. Erst als Y. Cho sie darauf aufmerksam macht, dass sie es unterlassen habe, ihre genauen Vorstellungen betreffs ihres zukünftigen Ehegatten bei Gott einzureichen, kam sie mit Gott „ins Geschäft“. Nationalität, Körpergröße, Statur, Beruf, Hobby, insgesamt zehn Punkte wurden auf einer Wunschliste aufgeführt und bei Gott eingereicht mit der Maßgabe:
„‘Sie müssen Ihren Ehemann schon klar vor sich sehen, bevor sie zu beten beginnen, denn Gott erhört keine unbestimmten Gebete.‘ Also kniete sie nieder, und ich legte meine Hände auf sie (!) und betete: ‚ O Gott, sie kennt jetzt ihren Ehemann. Ich kenne ihn, Du kennst ihn. Wir geben ihn in Auftrag im Namen Jesu Christi.‘“
Ich muss gestehen, dieses Gottesbild finde ich in meiner Bibel nicht. Dr. Cho kennt offenbar nicht Worte wie „Euer himmlischer Vater weiß, was ihr bedürfet, ehe ihr Ihn bittet.“
Ein Prinzip in der Schwärmerliteratur ist, bestimmte Bibelworte, die ihr Schema scheinbar stützen, ohne Rücksicht auf den Textzusammenhang und auf ihren geschichtlichen Hintergrund methodisch-magisch anzuwenden. Der Schwärmer klopft die Bibel nach wunderhaften Partien ab und reißt alles an sich, was ihm für den Augenblick nützlich und brauchbar erscheint. Wie ein Säugling alles in den Mund steckt, was irgend greifbar ist, so gehen die subjektivistischen Charismatiker mit dem Heiligen Wort Gottes um. Sie sind geradezu belustigt über die „eintönigen, knorrtrockenen Dispensationalisten“ (die die Bibel in ihren Heilszeitabschnitten sehen). Harold Hill hält solche Einteilung für das Haupthindernis zu einem „siegreichen Leben“, sie sei die „Paralyse durch Analyse“ (Lähmung durch Gliederung). Ihn interessieren nur die wunderträchtigen Abschnitte, gleichgültig wem sie gegeben sind.
Eigenmächtigkeit im Umgang mit der Bibel kann durchaus erfolgreich sein. Sie hat ihre Wirkungen – und zwar magische! Erinnern wir uns an Mose, der in der Wüste den Felsen schlug, als er noch nur zu ihm reden sollte. Das Wasser floss in Strömen, aber Mose durfte nicht ins verheißene Land; oder an Matthäus 7,21-23. Wo die erfolgreichen Charismatiker im Endgericht verworfen werden!
Der manchmal eigenartige Erfolg der Charismatiker ist kein Beweis für ihre göttliche Legitimation. Hier können dämonische Mächte handeln.
Die eigentliche Gefahr der schwarmgeistigen Wunderbücher, die neben Verführung auch manches Richtige enthalten, aber ist, dass einfältige und unwissende Gläubige verunsichert werden. Sie verlangen nach weiterer, ähnlich gelagerter Literatur und strecken sich nun selbst nach übersinnlichen Erfahrungen aus. Hier brechen gerne die finsteren, okkulten Mächte ein, und ein neuer Charismatiker ist geboren!
Wir sollten den Denkmethoden dieser pseudo-erfolgreichen Schwärmer keinen Zentimeter Raum geben.
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Menge Lesebibel Epheser 1.pdf
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Die Bibel lesen, wie sie ursprünglich aufgeschrieben wurde: als zusammenhängender Text
Die Einteilung der Bibel in nummerierte Verse stammt aus dem 16. Jahrhundert. Was für das schnelle Nachschlagen im Gottesdienst oder in der Bibelstunde praktisch ist, hat im Alltag einen großen Nachteil: Wir lesen Bibeltexte fast nur noch in isolierten Vers-Häppchen anstatt als zusammenhängende Gedanken.
Gerade die Briefe der Apostel waren aber genau das: fortlaufende Schreiben.
Hier ist das 1. Kapitel des Epheserbriefs in der originalen Menge-Übersetzung (Fassung von 1939) aus unserer neuen Lesebibel – gesetzt als einspaltiger Fließsatz, komplett ohne Versziffern im Text.
Nimm dir drei Minuten Zeit und lies diesen Abschnitt einfach mal am Stück durch, ohne auf Zahlen zu achten:
Fällt dir der Unterschied beim Lesen auf?
Wer die Ausgabe (5 Bände mit 4,8 cm Schreibrand) gedruckt auf dem Schreibtisch haben möchte: Weitere Einblicke und Bestellmöglichkeiten findet ihr auf Amazon unter https://www.amazon.de/dp/3910764460
Die Einteilung der Bibel in nummerierte Verse stammt aus dem 16. Jahrhundert. Was für das schnelle Nachschlagen im Gottesdienst oder in der Bibelstunde praktisch ist, hat im Alltag einen großen Nachteil: Wir lesen Bibeltexte fast nur noch in isolierten Vers-Häppchen anstatt als zusammenhängende Gedanken.
Gerade die Briefe der Apostel waren aber genau das: fortlaufende Schreiben.
Hier ist das 1. Kapitel des Epheserbriefs in der originalen Menge-Übersetzung (Fassung von 1939) aus unserer neuen Lesebibel – gesetzt als einspaltiger Fließsatz, komplett ohne Versziffern im Text.
Nimm dir drei Minuten Zeit und lies diesen Abschnitt einfach mal am Stück durch, ohne auf Zahlen zu achten:
Fällt dir der Unterschied beim Lesen auf?
Wer die Ausgabe (5 Bände mit 4,8 cm Schreibrand) gedruckt auf dem Schreibtisch haben möchte: Weitere Einblicke und Bestellmöglichkeiten findet ihr auf Amazon unter https://www.amazon.de/dp/3910764460
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Forwarded from ... umhergetrieben von jedem Wind der Lehre Epheser 4,14
Die Sünde nicht mehr liebhaben
Paul Humburg
Wer sich mit dem Gesetz einlässt, um es zu erfüllen und dadurch Gott zu gefallen, der stirbt am Gesetz. Zum Leben kommen wir nur durch die Gnade. Wir werden geschenkweise gerecht, oder wir werden überhaupt nicht gerecht, sondern es ist aus mit uns, und wir sind verloren. Die aber durch die Gnade gerecht geworden sind, werden erneuert durch den Heiligen Geist. Nicht, dass sie keine Sünde mehr hätten oder täten! Gottes Kinder sind nicht Menschen, die keine Sünde mehr haben, sondern Menschen, die keine Sünde mehr liebhaben. Ihr tägliches Gebet ist: »Kein Sünde tun, ach Gott, verhüt's!« »Ewig entsag' ich der Sünde.«
Paul Humburg
Wer sich mit dem Gesetz einlässt, um es zu erfüllen und dadurch Gott zu gefallen, der stirbt am Gesetz. Zum Leben kommen wir nur durch die Gnade. Wir werden geschenkweise gerecht, oder wir werden überhaupt nicht gerecht, sondern es ist aus mit uns, und wir sind verloren. Die aber durch die Gnade gerecht geworden sind, werden erneuert durch den Heiligen Geist. Nicht, dass sie keine Sünde mehr hätten oder täten! Gottes Kinder sind nicht Menschen, die keine Sünde mehr haben, sondern Menschen, die keine Sünde mehr liebhaben. Ihr tägliches Gebet ist: »Kein Sünde tun, ach Gott, verhüt's!« »Ewig entsag' ich der Sünde.«
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LEBENDIGES WASSER
TEIL 1
Grundsätzlich ist es so, dass irdische Dinge im Alten Testament oft eine enorme geistliche Bedeutung haben!
Was Israel im Körper passierte, passiert uns oft im Geist.
Das Alte Testament besteht aus unzähligen Schattenbildernauf Christus… Kol. 2,16-17
Und auf die Gemeinde, und tiefe geistliche Wahrheiten!
Irdische Jerusalem durch Israel – Himmlische Jerusalem die Braut die Gemeinde in Off. 21,9-10
Irdische Tempel in Jerusalem – Geistliche Tempel, die Gemeinde, wir sind ein Tempel des heiligen Geistes.
Quellen im Alten Testament – Schattenbild auf JESUS, die Quelle des lebendigen Wassers
Mauern in Nehemia als Schutz – Geistliche Bedeutung der Mauern für die Gemeinde als Schattenbild für Gemeindebau und Absonderung
Off. 22,14 Glückselig sind, die seine Gebote tun, damit sie Anrecht haben an dem Baum des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen können
Das ist das Ziel unseres Lebens! Ins Himmlische Jerusalem durch die Tore eingehen zu können! Jerusalem heißt = Stadt des Friedens – Salem = Frieden
2 Könige 20,20 Was aber mehr von Hiskia zu sagen ist, und alle seine großen Taten, und wie er den Teich und die Wasserleitung erbaute und das Wasser in die Stadt leitete, ist das nicht aufgezeichnet im Buch der Chronik der Könige von Juda?
Hiskia war ein Gottesfürchtiger König, er baute den Teich Siloah.
Es wurde die Gihon Quelle durch einen unterirdischen für den Feind verborgenen Tunnel in die Stadt des Friedens Jerusalems geleitet wurde! 2 Kön. 20,20
Der zweite Strom im Garten Eden hieß auch schon „Gihon“ = hervorbrechend!
Die Existenz der ganzjährigen fließenden Gihon Quelle ermöglichte erst das LEBEN IN DER STADT JERUSALEM!
Die Stadt bot dem Menschen Sicherheit und frisches lebendiges Wasser!
Fortsetzung folgt..
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LEBENDIGES WASSER
TEIL 2
2 Chronik 32,2-5
Als aber Hiskia sah, dass Sanherib in der Absicht gekommen war, gegen Jerusalem zu kämpfen,
3 da beschloss er mit seinen Obersten und seinen Kriegshelden, die Wasserquellen draußen vor der Stadt zu verstopfen; und sie halfen ihm.
4 Und die Leute versammelten sich in großer Zahl und verstopften alle Quellen und den Bach, der mitten durch das Land fließt, und sprachen: Warum sollten die Könige von Assyrien viel Wasser finden, wenn sie kommen?
5 Und er fasste Mut und baute die Mauer überall [wieder auf], wo sie eingerissen war, und erhöhte die Türme und baute draußen noch eine andere Mauer und befestigte den Millo der Stadt Davids. Auch machte er viele Wurfgeschosse und Schilde,
2 Chronik 32,30
30 Er, Hiskia, war es auch, der den oberen Ausfluss des Gihonbaches verstopfte und ihn westlich abwärts, zur Stadt Davids leitete. Und Hiskia hatte Gelingen in allem, was er unternahm.
Um Jerusalem zu verteidigen sind drei Dinge Überlebensnotwendig!
1. ÜBERLEBENSNOTWENDIG ist - Keine Lücken in der Mauer, geschlossene Tore und erhöhte Türme!
Jerusalem war sehr stark befestigt – fast uneinnehmbar!
Es war eine Barriere da, eine hohe dicke Mauer mit mächtigen Toren!
BEDENKE ERNSTHAFT, DASS WIR UNSERE TÜRME HÖHER BAUEN MÜSSEN, DAMIT WIR ERKENNEN WENN SATAN ZUM ANGRIFF ANRÜCKT!
Durch die erhöhten Türme haben sie früher erkannt, wenn der Feind angreift um die nötigen Vorkehrungen zu treffen!
AW: Wie hoch ist dein Turm? Siehst du wenn der Feind angreift, bzw. willst du es sehen und was dagegen tun?
BENKE ERNSTHAFT, DASS LÜCKEN IN DER MAUER DAS EINFALLSTOR FÜR DEN FEIND IST!
Ersticke „Lücke in der Mauer“ deine Sünde im kleinen, damit sie nicht groß genug wird und der Feind eindringen kann!
Die Mauer ist auch ein Schattenbild für die Absonderungvon der Welt, wenn wir uns nicht absondern und vom bösen fernhalten, hat der Feind die Möglichkeit durch die „Lücken“ hineinzuschleichen!
Haltet euch fern von dem Bösen in jeglicher Gestalt! 1 Thess. 5,22
AW: Wo liebäugelst du noch mit der Welt? Was ist meine persönliche Lücke, wo der Feind es immer wieder schafft einzudringen?
Die Könige der Erde hätten es nicht geglaubt, noch irgendein Bewohner des Erdkreises, Dass der Feind, der sie belagerte, je einziehen würde durch die Tore Jerusalems. Kla. 4,12
Die Stadt Jerusalem galt als uneinnehmbar, aber war sie das wirklich?
Erst nachdem der HERR nicht mehr hinter seinem Volk stand, war Jerusalem aufgrund des Willen Gottes dem Feind schutzlos ausgeliefert!
Lassen wir es nicht dazu kommen, dass der HERR seine schützende Hand zurückzieht, unterschätzen wir den Feind Satan nicht!
Darum, wer meint, er stehe, der sehe zu, dass er nicht falle! 1 Kor. 10,12
Fortsetzung folgt..
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LEBENDIGES WASSER
TEIL 3:
2. ÜBERLEBENSNOTWENDIG ist - das Verstopfen der Wasserquellen draußen vor der Stadt, damit der Feind kein kostbares Wasser bekommt!
BEDENKE ERNSTHAFT, DASS DIE FÜLLE IM GEIST ABGEZWEIGT WERDEN KANN, WENN WIR NICHT IM GEIST WANDELN!
Galater 5,16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lust des Fleisches nicht vollbringen.
Die Obersten und die Kriegshelden verstopften die Wasserquellen draußen!
Wie geht dir, wenn der Feind Satan kommt und uns die geistlichen Quellen abzweigen oder rauben möchte!
Bei mir kommt leider oft nicht die volle Menge an Lebendigen lebensnotwendigen Wassers an!
„Wie habt ihr das Nichtige so lieb und die Lüge so gern!“ Ps. 4,3
Das Nichtige zu lieben und Satans Lügen zu glauben raubt uns einiges an Fülle des lebendigen Wassers, an geistlicher Fülle durch den Feind!
SÜNDE und VERFEHLUNGEN zweigen bildlich das kostbare Wasser ab in unserm geistlichen Leben!
Auch die versäumte Zeit mit meinem HERRN JESUS zweigt Wasser ab und fließt wörtlich den Bach hinunter!
Fortsetzung folgt..
TEIL 3:
2. ÜBERLEBENSNOTWENDIG ist - das Verstopfen der Wasserquellen draußen vor der Stadt, damit der Feind kein kostbares Wasser bekommt!
BEDENKE ERNSTHAFT, DASS DIE FÜLLE IM GEIST ABGEZWEIGT WERDEN KANN, WENN WIR NICHT IM GEIST WANDELN!
Galater 5,16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lust des Fleisches nicht vollbringen.
Die Obersten und die Kriegshelden verstopften die Wasserquellen draußen!
Wie geht dir, wenn der Feind Satan kommt und uns die geistlichen Quellen abzweigen oder rauben möchte!
Bei mir kommt leider oft nicht die volle Menge an Lebendigen lebensnotwendigen Wassers an!
„Wie habt ihr das Nichtige so lieb und die Lüge so gern!“ Ps. 4,3
Das Nichtige zu lieben und Satans Lügen zu glauben raubt uns einiges an Fülle des lebendigen Wassers, an geistlicher Fülle durch den Feind!
SÜNDE und VERFEHLUNGEN zweigen bildlich das kostbare Wasser ab in unserm geistlichen Leben!
Auch die versäumte Zeit mit meinem HERRN JESUS zweigt Wasser ab und fließt wörtlich den Bach hinunter!
Fortsetzung folgt..
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LEBENDIGES WASSER
TEIL 4:
3. ÜBERLEBENSNOTWENDIG IST das hineinleiten des überlebensnotwendigen Wassers in die Stadt des Friedens Jerusalem – hinter die Mauer!
BEDENKE ERNSTHAFT, DASS DIE FÜLLE IM GEIST ÜBERLEBENSNOTWENDIG IST BEI EINER LANGEN BELAGERUNG!
Hiskia, die Obersten und seine Kriegshelden verstopfte den oberen Abfluss des Gihonbaches, und leitete ihn westlich abwärts, zur Stadt Davids! Direkt nach Jerusalem!
Der äußere Zugang zur Gihon Quelle wurde „verstopft“ zugemauert, die eigentliche Quelle geriet in Vergessenheit und die gesamte Quelle floss hinein in die Stadt!
Zum Teich Siloah wo es entnommen wurde!
Die Stadt hielt gerade durch die Gihon Quelle und dem Teich Siloah wo das überlebensnotwendige Wasser entnommen wurde einer langen Belagerung stand!
Die Mauer war befestigt, solange keine Lücke entstand und Wasser in der Stadt war, waren die menschlichen Seelen in der Stadt versorgt und sicher!
AW: Leitest du täglich lebendiges Wasser in den inneres, indem du JESU Angesicht suchst? – Ich versage da oft genug!
Lass dich nicht von seinem Angesicht verscheuchen!Pred. 8,3
Es ist notwendig den KÖNIG im Wort und im Gebet zu suchen! Und das in WAHRHEIT! ER kennt unser inneres unsere GESINNUNG, UNSERE NEIGUNG, UNSER HERZ!
Beim zweischneidigen Schwert ist eine Klinge zum Feind, die andere Klinge ist aber direkt auf uns selbst gerichtet! Es schneidet in uns hinein! Das Wort Gottes schneidet, bis es durchdringt und scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnung des Herzens. (nach Hebr. 4,12)
Fortsetzung folgt..
TEIL 4:
3. ÜBERLEBENSNOTWENDIG IST das hineinleiten des überlebensnotwendigen Wassers in die Stadt des Friedens Jerusalem – hinter die Mauer!
BEDENKE ERNSTHAFT, DASS DIE FÜLLE IM GEIST ÜBERLEBENSNOTWENDIG IST BEI EINER LANGEN BELAGERUNG!
Hiskia, die Obersten und seine Kriegshelden verstopfte den oberen Abfluss des Gihonbaches, und leitete ihn westlich abwärts, zur Stadt Davids! Direkt nach Jerusalem!
Der äußere Zugang zur Gihon Quelle wurde „verstopft“ zugemauert, die eigentliche Quelle geriet in Vergessenheit und die gesamte Quelle floss hinein in die Stadt!
Zum Teich Siloah wo es entnommen wurde!
Die Stadt hielt gerade durch die Gihon Quelle und dem Teich Siloah wo das überlebensnotwendige Wasser entnommen wurde einer langen Belagerung stand!
Die Mauer war befestigt, solange keine Lücke entstand und Wasser in der Stadt war, waren die menschlichen Seelen in der Stadt versorgt und sicher!
AW: Leitest du täglich lebendiges Wasser in den inneres, indem du JESU Angesicht suchst? – Ich versage da oft genug!
Lass dich nicht von seinem Angesicht verscheuchen!Pred. 8,3
Es ist notwendig den KÖNIG im Wort und im Gebet zu suchen! Und das in WAHRHEIT! ER kennt unser inneres unsere GESINNUNG, UNSERE NEIGUNG, UNSER HERZ!
Beim zweischneidigen Schwert ist eine Klinge zum Feind, die andere Klinge ist aber direkt auf uns selbst gerichtet! Es schneidet in uns hinein! Das Wort Gottes schneidet, bis es durchdringt und scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnung des Herzens. (nach Hebr. 4,12)
Fortsetzung folgt..
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