Forwarded from ... umhergetrieben von jedem Wind der Lehre Epheser 4,14
Dankbarkeit, Gehorsam und Gottes Wort
Dr. Kurt Blatter, Gründer der Klinik Langenthal, Schweiz:
1. Sind Sie bereit Gott wirklich zu gehorchen? Ohne Gehorsam gibt es keine Befreiung.
Rö 12,1-2: Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: das sei euer vernünftiger Gottesdienst! Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.
2. Psalm 139,14: Ich danke dir dafür, dass ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl! …wunderbar gemacht -akzeptieren Sie das? (Tendenz mit Gott hadern)
3. Aufgabe zum geistlichen Wachstum: Bereit sein, täglich in der Bibel zu lesen! Was mich besonders angesprochen hat, auf einen Notizzettel schreiben (oder ins Handy) und mit in den Tag nehmen, d.h. darüber nachdenken und wenn möglich auswendig lernen! Die Nachfolge Jesu ist immer aktiv – ringet, suchet bittet, klopfet an, jaget nach…, nie passiv! Seid wachsam!
Die Erfahrung von Dr. Blatter: nach einigen Wochen kamen fast 90% seiner Patienten und sagten: „Mein Problem ist weg“. Er hat seine Klinik unter den Psalm 107,20 gestellt: Er sandte sein Wort und machte sie gesund.
Das ist eine bibelzentrierte Therapie.
Zusammengestellt von Alexander Seibel
Dr. Kurt Blatter, Gründer der Klinik Langenthal, Schweiz:
1. Sind Sie bereit Gott wirklich zu gehorchen? Ohne Gehorsam gibt es keine Befreiung.
Rö 12,1-2: Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: das sei euer vernünftiger Gottesdienst! Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.
2. Psalm 139,14: Ich danke dir dafür, dass ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl! …wunderbar gemacht -akzeptieren Sie das? (Tendenz mit Gott hadern)
3. Aufgabe zum geistlichen Wachstum: Bereit sein, täglich in der Bibel zu lesen! Was mich besonders angesprochen hat, auf einen Notizzettel schreiben (oder ins Handy) und mit in den Tag nehmen, d.h. darüber nachdenken und wenn möglich auswendig lernen! Die Nachfolge Jesu ist immer aktiv – ringet, suchet bittet, klopfet an, jaget nach…, nie passiv! Seid wachsam!
Die Erfahrung von Dr. Blatter: nach einigen Wochen kamen fast 90% seiner Patienten und sagten: „Mein Problem ist weg“. Er hat seine Klinik unter den Psalm 107,20 gestellt: Er sandte sein Wort und machte sie gesund.
Das ist eine bibelzentrierte Therapie.
Zusammengestellt von Alexander Seibel
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Forwarded from ... umhergetrieben von jedem Wind der Lehre Epheser 4,14
Gefühls-Christen Teil I
Über Glauben, Fakten und Gefühle im Christenleben
Larry DeBruyn
Unsere Gesellschaft ist voller Gefühle. Wir reagieren impulsiv, was Politik, Religion oder andere Dinge angeht. Regelmäßig höre ich Leute sagen, dass sie wirklich von dieser oder jener Sache „begeistert“ sind. Seit Jahrzehnten dominiert das Sinnliche die Art und Weise, wie Menschen in unserer Kultur das Leben betrachten. Die Menschen beurteilen Dinge nicht danach, ob sie richtig oder falsch sind, sondern vielmehr danach, ob sie sie sich dabei gut oder schlecht fühlen. Joel Osteen (populärer Fernsehprediger in den USA) gelingt es, dass die Menschen sich gut fühlen. Mit seiner Botschaft der Hoffnung und des Wandels erreichte Barack Obama während seines Wahlkampfes dasselbe und wurde Präsident der Vereinigten Staaten. Dies spiegelt die Lebenseinstellung der heutigen Kultur wider, und für mich ist es besorgniserregend, dass sich viele Christen der Kultur angepasst haben und im gleichen Zeitgeist wie die Welt Gemeinde bauen.
Viele Christen entscheiden aufgrund ihrer Gefühle darüber, was in ihren Augen gut oder schlecht ist. Sie fühlen sich in ihren Glauben hinein. Ich erinnere mich an eine Person, die sagte: „Ich weigere mich, an einen Gott zu glauben, den ich nicht fühlen kann!“ Viele Christen haben eine Spiritualität auf der Grundlage von Sichtbarem, Hörbarem, von Zeichen und Gefühlen entwickelt. Ihr Glaube beruht auf allem, was ihnen unmittelbar widerfährt. Alleine auf ihren Erfahrungen werden somit zur Grundlage ihres Christseins. Ihre Erkenntnis stützt sich auf die Gefühle über eine Sache oder die Empfindungen über das, was sie glauben. Wer die Wahrheit an diesen Maßstäben festmacht, wird die Lehre über Gottes Gericht und Hölle – der Gedanke daran kann sehr unangenehm sein – am liebsten aus der evangelikalen Bewegung verbannen. Aber finden wir Grund zum Glauben innerhalb oder außerhalb von uns? Gelangen wir vermittels von Gedanken oder Gefühlen zum Glauben?
Ich meine, wenn wir die Quelle des Glaubens nicht in unseren Köpfen (Rationalismus) oder mit unseren Händen (Gesetzlichkeit) finden, werden wir sie auch nicht in unseren Herzen finden (Emotionalismus). Um es unmissverständlich zu sagen, die Quelle unseres Glaubens ist immer außerhalb von uns selbst (in der Heiligen Schrift). Wenn dem nicht so ist, dann handelt es sich nicht um wahren Glauben. Wenn der Glaube nicht auf der geschriebenen Wahrheit ruht, die außerhalb von uns zu finden ist, also in Gottes Wort, dann ist er wertlos. Wahrheit ist nicht Wahrheit, weil ich denke, will oder fühle, dass es so ist. Wenn ich überzeugt bin, dass die Quelle des Glaubens in meinem Kopf, in meinen Händen oder in meinem Herz zu finden ist, dann wird der Mensch in den Mittelpunkt gerückt; dann handelt es sich um Glauben in „Mir“. Folglich muss mein Glaube mit der Wahrheit beginnen, die außerhalb von mir ist. Aus diesem Grunde gab Gott uns anscheinend seine Wahrheit, die Bibel, die das autoritative Zeugnis darstellt über das Leben und den Dienst Jesu, der die Wahrheit ist. Es gibt keinen Glauben an Gottes Wahrheit, die man esoterisch im menschlichen Herzen finden kann, sondern die WAHRHEIT ist historisch begründet (in der Bibel) ohne Mitwirkung des menschlichen Herzens.
Larry DeBruyn, „Feelings Driven“ Christians.
Über Glauben, Fakten und Gefühle im Christenleben
Larry DeBruyn
Unsere Gesellschaft ist voller Gefühle. Wir reagieren impulsiv, was Politik, Religion oder andere Dinge angeht. Regelmäßig höre ich Leute sagen, dass sie wirklich von dieser oder jener Sache „begeistert“ sind. Seit Jahrzehnten dominiert das Sinnliche die Art und Weise, wie Menschen in unserer Kultur das Leben betrachten. Die Menschen beurteilen Dinge nicht danach, ob sie richtig oder falsch sind, sondern vielmehr danach, ob sie sie sich dabei gut oder schlecht fühlen. Joel Osteen (populärer Fernsehprediger in den USA) gelingt es, dass die Menschen sich gut fühlen. Mit seiner Botschaft der Hoffnung und des Wandels erreichte Barack Obama während seines Wahlkampfes dasselbe und wurde Präsident der Vereinigten Staaten. Dies spiegelt die Lebenseinstellung der heutigen Kultur wider, und für mich ist es besorgniserregend, dass sich viele Christen der Kultur angepasst haben und im gleichen Zeitgeist wie die Welt Gemeinde bauen.
Viele Christen entscheiden aufgrund ihrer Gefühle darüber, was in ihren Augen gut oder schlecht ist. Sie fühlen sich in ihren Glauben hinein. Ich erinnere mich an eine Person, die sagte: „Ich weigere mich, an einen Gott zu glauben, den ich nicht fühlen kann!“ Viele Christen haben eine Spiritualität auf der Grundlage von Sichtbarem, Hörbarem, von Zeichen und Gefühlen entwickelt. Ihr Glaube beruht auf allem, was ihnen unmittelbar widerfährt. Alleine auf ihren Erfahrungen werden somit zur Grundlage ihres Christseins. Ihre Erkenntnis stützt sich auf die Gefühle über eine Sache oder die Empfindungen über das, was sie glauben. Wer die Wahrheit an diesen Maßstäben festmacht, wird die Lehre über Gottes Gericht und Hölle – der Gedanke daran kann sehr unangenehm sein – am liebsten aus der evangelikalen Bewegung verbannen. Aber finden wir Grund zum Glauben innerhalb oder außerhalb von uns? Gelangen wir vermittels von Gedanken oder Gefühlen zum Glauben?
Ich meine, wenn wir die Quelle des Glaubens nicht in unseren Köpfen (Rationalismus) oder mit unseren Händen (Gesetzlichkeit) finden, werden wir sie auch nicht in unseren Herzen finden (Emotionalismus). Um es unmissverständlich zu sagen, die Quelle unseres Glaubens ist immer außerhalb von uns selbst (in der Heiligen Schrift). Wenn dem nicht so ist, dann handelt es sich nicht um wahren Glauben. Wenn der Glaube nicht auf der geschriebenen Wahrheit ruht, die außerhalb von uns zu finden ist, also in Gottes Wort, dann ist er wertlos. Wahrheit ist nicht Wahrheit, weil ich denke, will oder fühle, dass es so ist. Wenn ich überzeugt bin, dass die Quelle des Glaubens in meinem Kopf, in meinen Händen oder in meinem Herz zu finden ist, dann wird der Mensch in den Mittelpunkt gerückt; dann handelt es sich um Glauben in „Mir“. Folglich muss mein Glaube mit der Wahrheit beginnen, die außerhalb von mir ist. Aus diesem Grunde gab Gott uns anscheinend seine Wahrheit, die Bibel, die das autoritative Zeugnis darstellt über das Leben und den Dienst Jesu, der die Wahrheit ist. Es gibt keinen Glauben an Gottes Wahrheit, die man esoterisch im menschlichen Herzen finden kann, sondern die WAHRHEIT ist historisch begründet (in der Bibel) ohne Mitwirkung des menschlichen Herzens.
Larry DeBruyn, „Feelings Driven“ Christians.
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Forwarded from BIBELRUNDE Magazin
🟣 Oberster Gerichtshof verurteilt Päivi Räsänen
Der finnische OGH verurteilt Ex-Ministerin Päivi Räsänen, weil sie die Ehe als gottgegeben verteidigt und praktizierte Homosexualität aus biblischer Sicht als Sünde bezeichnet. Sie und der lutherische Bischof Juhana Pohjola wurden wegen des "Verbrechens" „Agitation gegen eine Bevölkerungsgruppe“ schuldig gesprochen. Der Prozess geht auf 22/23 zurück. Erstinstanzlich wurde Räsänen vom BG Helsinki/Berufung freigesprochen.
🟣 Als Mann und Frau schuf er sie
Im Zentrum stehen weder Gewaltaufrufe noch direkte Diffamierungen. Es geht schlicht um eine Broschüre aus dem Jahr 04 und dem biblischen Vers „Als Mann und Frau schuf er sie.“ (1Mo1,27) und die Feststellung, dass eine Homoehe den christlichen Grundsätzen widerspricht.
Neben einer Geldstrafe wurde die Zensur verhängt, die Broschüre zu vernichten und digital zu löschen (!) - ein folgenschweres Signal gegen elementare Grundrechte der Meinungs- und Religionsfreiheit. Räsänen zieht vor den EuGH.
Bibelrunde Magazin
Der finnische OGH verurteilt Ex-Ministerin Päivi Räsänen, weil sie die Ehe als gottgegeben verteidigt und praktizierte Homosexualität aus biblischer Sicht als Sünde bezeichnet. Sie und der lutherische Bischof Juhana Pohjola wurden wegen des "Verbrechens" „Agitation gegen eine Bevölkerungsgruppe“ schuldig gesprochen. Der Prozess geht auf 22/23 zurück. Erstinstanzlich wurde Räsänen vom BG Helsinki/Berufung freigesprochen.
🟣 Als Mann und Frau schuf er sie
Im Zentrum stehen weder Gewaltaufrufe noch direkte Diffamierungen. Es geht schlicht um eine Broschüre aus dem Jahr 04 und dem biblischen Vers „Als Mann und Frau schuf er sie.“ (1Mo1,27) und die Feststellung, dass eine Homoehe den christlichen Grundsätzen widerspricht.
Neben einer Geldstrafe wurde die Zensur verhängt, die Broschüre zu vernichten und digital zu löschen (!) - ein folgenschweres Signal gegen elementare Grundrechte der Meinungs- und Religionsfreiheit. Räsänen zieht vor den EuGH.
Bibelrunde Magazin
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⚠️ Werbung hier im Kanal!
Wenn Ihr Werbung hier im Kanal seht, ist sie zu 100% von Telegram selbst. Man wird weder gefragt, noch kann man das einfach abstellen (hierfür wird ein "Level 50" des Kanals benötigt, was auch immer das bedeutet).
Man kann sich bei Telegram für Werbung registrieren, aber das habe ich nicht getan. Ich werde niemals freiwillig Werbung einblenden.
Die Kanalbetreiber selbst sehen die Werbung übrigens nicht und sollen es wohl nicht wissen oder merken. Ich bin durch Zufall darauf gestoßen.
Lasst Euch niemals auf Anlage-Geschäfte, Verkaufsangebote oder dergleichen über dubiose Telegramkanäle ein und gebt denen niemals Eure Daten oder irgendwelche Informationen. Lasst Euch auch nicht zu Webseiten führen, wo Ihr dann Eure Daten oder gar Telegram-Logindaten eingeben sollt. Schützt Euch vor Betrug, Datendiebstahl und Verlusten!
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Lasst Euch niemals auf Anlage-Geschäfte, Verkaufsangebote oder dergleichen über dubiose Telegramkanäle ein und gebt denen niemals Eure Daten oder irgendwelche Informationen. Lasst Euch auch nicht zu Webseiten führen, wo Ihr dann Eure Daten oder gar Telegram-Logindaten eingeben sollt. Schützt Euch vor Betrug, Datendiebstahl und Verlusten!
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Eine neue Hörbuch-Folge ist online:
0004_Kleine Edelsteine - Das Glaubensbekenntnis eines Atheisten
Eine neue Hörbuch-Folge ist online:
0004_Kleine Edelsteine - Das Glaubensbekenntnis eines Atheisten
Telegram
Kleine Edelsteine - edition predigt.archiv
Der offizielle Hörbuchkanal von edition predigt.archiv zum Buch „Kleine Edelsteine“ - von Hermann Liebig.
Gelesen von Tobias.
Gelesen von Tobias.
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Forwarded from ... umhergetrieben von jedem Wind der Lehre Epheser 4,14
Der Alpha Kurs – Wer fragt noch, was das Wort Gottes dazu sagt? Teil I
Georg Walter
Ursprung
Der Alpha Kurs begann in den 1970er Jahren als kleiner Kurs in der Holy Trinity Brompton Kirche (HTB) in London. Dort stellte man fest, dass viele Menschen außerhalb der Kirche Interesse am christlichen Glauben und damit an diesem Kurs haben. 1990 übernahm der anglikanische Priester und Autor Nicky Gumbel als Pastor der HTB den Kurs und entwickelte ihn weiter. Der Alpha Kurs, der in fast 30 Sprachen übersetzt wurde, läuft heute in allen Teilen der weltweiten Kirche: der Katholischen Kirche, Orthodoxen Kirche, in Freikirchen und der Evangelischen Kirche. Gumbel wird dem neocharismatischen Spektrum zugerechnet.
In den 1990er Jahren erregte Nicky Gumbel und die HTB Aufsehen aufgrund des „Wirkens des Heiligen Geistes“, den sog. „Toronto-Segen“. Pfarrer Nicky Gumbel betete, dass der Heilige Geist über die Gemeinde kommen möge. Bald darauf begannen einige der anwesenden Gläubigen zu lachen. Nach und nach stimmen andere in das „heilige Lachen“ („holy laughter“) ein. Nach und nach fielen die Gläubigen zu Boden, zuckten. Bald lagen überall im Gottesdienstraum die Gläubigen auf dem Boden, während die Betenden saßen, zitterten, wie Löwen brüllten, wie ein Hahn krähten oder wie Hunde bellten und, am seltsamsten von allem, unkontrolliert lachten.
Ablauf
Der Alpha-Kurs besteht aus 15 Lektionen, die in einem Zeitraum von etwa 10 Wochen behandelt werden. Das gemeinsame Essen gehört schon zum Programm: Jede Sitzung eines sogenannten Alpha-Kurses beginnt in der Regel mit einem gemeinsamen Essen bei gemütlichem Zusammensein. Die Atmosphäre ist wichtig, wenn man gemeinsam über Gott sprechen will, mit dieser Überzeugung arbeitet der Glaubenskurs schon seit gut 30 Jahren.
Um sich über die Themen auszutauschen, die im Laufe des Kurses behandelt werden, wird Gelegenheit zu Gesprächen gegeben, um herauszufinden, was Glaube konkret bedeutet. Wozu Glauben? Wer ist Jesus? Wie lese ich die Bibel? Was bringt beten? Wie geht Glauben im Alltag?
Gemäß den offiziellen Angaben wurden alleine 1999 weltweit über 14.000 Kurse mit über 570.000 Teilnehmern durchgeführt. Ein hoher Prozentsatz der Teilnehmer soll durch den Alpha Kurz zum Glauben gefunden haben.
Charismatische Inhalte
Ein wichtiger Bestandteil des Kurses ist das Thema „Der Heilige Geist“. Je nach Ausrichtung der Gemeinde wird zu diesem Themenabend auch ein Heilungs- bzw. Segnungsabend angeboten. Dass es nicht ausbleibt, dass man die Teilnehmer zu Erfahrungen mit dem Heiligen Geist (z.B. Zungenreden, Geistestaufe) anleitet, bleibt je nach Ausrichtung der Gemeinde nicht aus. Eine differenzierte und kritische Auseinandersetzung mit der pfingstlich-charismatischen Bewegung darf man auch aufgrund der Erfahrungen von Gumbel mit dem „Heiligen Geist“ nicht erwarten.
Georg Walter
Ursprung
Der Alpha Kurs begann in den 1970er Jahren als kleiner Kurs in der Holy Trinity Brompton Kirche (HTB) in London. Dort stellte man fest, dass viele Menschen außerhalb der Kirche Interesse am christlichen Glauben und damit an diesem Kurs haben. 1990 übernahm der anglikanische Priester und Autor Nicky Gumbel als Pastor der HTB den Kurs und entwickelte ihn weiter. Der Alpha Kurs, der in fast 30 Sprachen übersetzt wurde, läuft heute in allen Teilen der weltweiten Kirche: der Katholischen Kirche, Orthodoxen Kirche, in Freikirchen und der Evangelischen Kirche. Gumbel wird dem neocharismatischen Spektrum zugerechnet.
In den 1990er Jahren erregte Nicky Gumbel und die HTB Aufsehen aufgrund des „Wirkens des Heiligen Geistes“, den sog. „Toronto-Segen“. Pfarrer Nicky Gumbel betete, dass der Heilige Geist über die Gemeinde kommen möge. Bald darauf begannen einige der anwesenden Gläubigen zu lachen. Nach und nach stimmen andere in das „heilige Lachen“ („holy laughter“) ein. Nach und nach fielen die Gläubigen zu Boden, zuckten. Bald lagen überall im Gottesdienstraum die Gläubigen auf dem Boden, während die Betenden saßen, zitterten, wie Löwen brüllten, wie ein Hahn krähten oder wie Hunde bellten und, am seltsamsten von allem, unkontrolliert lachten.
Ablauf
Der Alpha-Kurs besteht aus 15 Lektionen, die in einem Zeitraum von etwa 10 Wochen behandelt werden. Das gemeinsame Essen gehört schon zum Programm: Jede Sitzung eines sogenannten Alpha-Kurses beginnt in der Regel mit einem gemeinsamen Essen bei gemütlichem Zusammensein. Die Atmosphäre ist wichtig, wenn man gemeinsam über Gott sprechen will, mit dieser Überzeugung arbeitet der Glaubenskurs schon seit gut 30 Jahren.
Um sich über die Themen auszutauschen, die im Laufe des Kurses behandelt werden, wird Gelegenheit zu Gesprächen gegeben, um herauszufinden, was Glaube konkret bedeutet. Wozu Glauben? Wer ist Jesus? Wie lese ich die Bibel? Was bringt beten? Wie geht Glauben im Alltag?
Gemäß den offiziellen Angaben wurden alleine 1999 weltweit über 14.000 Kurse mit über 570.000 Teilnehmern durchgeführt. Ein hoher Prozentsatz der Teilnehmer soll durch den Alpha Kurz zum Glauben gefunden haben.
Charismatische Inhalte
Ein wichtiger Bestandteil des Kurses ist das Thema „Der Heilige Geist“. Je nach Ausrichtung der Gemeinde wird zu diesem Themenabend auch ein Heilungs- bzw. Segnungsabend angeboten. Dass es nicht ausbleibt, dass man die Teilnehmer zu Erfahrungen mit dem Heiligen Geist (z.B. Zungenreden, Geistestaufe) anleitet, bleibt je nach Ausrichtung der Gemeinde nicht aus. Eine differenzierte und kritische Auseinandersetzung mit der pfingstlich-charismatischen Bewegung darf man auch aufgrund der Erfahrungen von Gumbel mit dem „Heiligen Geist“ nicht erwarten.
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Der Alpha Kurs – Wer fragt noch, was das Wort Gottes dazu sagt? Teil II
Georg Walter
Ökumenische Ausrichtung
Obwohl Gumbel evangelikaler Anglikaner ist, richtet sich sein Alpha Kurs an alle Denominationen und Konfessionen, die katholische Kirche eingeschlossen. Es existiert ein katholisches Alpha-Büro, das eine spezielle Broschüre erarbeitet hat („Alpha für Katholiken, Fragen und Antworten“; dt. Ausgabe 2000 bei Projektion J).
Andreas Kräuter erörtert:
„Aus dieser Schrift folgen nun einige Zitate: „Obwohl es ein Kurs mit anglikanischem Hintergrund ist, zeigt das Alpha-Material eine Katholiken gegenüber sehr offene Einstellung. Die Lehren von „Alpha“ weisen eher den Weg für eine Kooperation zwischen den Kirchen, als dass sie Rivalität hervorrufen“ (S. 18). „Haben sich Menschen erst einmal zu Christus bekehrt, entsteht der Wunsch nach mehr – die Fülle der göttlichen Offenbarung (wie sie z.B. im Katechismus ausgedrückt ist) gelehrt zu bekommen und in das volle sakramentale Leben der Kirche einbezogen zu werden“ (S. 19/20).“ (In: fest und treu, Nr. 94, 2001, Ausgabe 2)
Der Alpha Kurs wird somit unter anderem zu einem Wegweiser in die katholische Kirche mit all ihren unbiblischen Dogmen und Lehren.
Verwässerung des Evangeliums
Themen wie Buße, die Hölle, das Wesen Gottes, Glaubensgehorsam, die Menschwerdung Jesu, Kreuzesnachfolge und Gottesfurcht werden gemieden. Eine Abgrenzung zu unbiblischen Lehren und Praktiken, wie man sie im Katholizismus oder in der Charismatik antrifft, Fehlanzeige. Es entsteht der Eindruck, dass der Mensch mit seinen religiösen Bedürfnissen im Mittelpunkt steht, nicht aber der heilige Gott. Es wird vor allem ein Gott der Liebe präsentiert, ganz gemäß dem Wunsch derer, die ein Evangelium wollen, das in ihren Ohren juckt.
Was Erfolg bringt, muss gut sein
Der Alpha Kurs folgt dem heutigen Trend, den Menschen mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt zu stellen. Das Motiv, Menschen für das Evangelium gewinnen zu wollen, soll Gumbel nicht in Abrede gestellt werden. Die Mittel, die er dazu gebraucht, dürfen gleichwohl auf der Grundlage der Schrift kritisch hinterfragt werden. Andreas Kräuter schreibt in seinem Artikel „Der Alpha-Kurs - EINE KRITISCHE AUSEINANDERSETZUNG“ treffend:
„Was macht den Alpha-Kurs so attraktiv? Wieso wird dieser Kurs in immer mehr Gemeinden durchgeführt? Es dürfte vor allem folgende Gründe haben: a) Er funktioniert und ist zeitgemäß. Dies scheint das Hauptargument derer zu sein, die ihn benützen: „Als ich zum ersten Mal an einer Alpha-Konferenz war, dachte ich: Entweder bindet Nicky Gumbel uns allen einen Bären auf, oder es ist wirklich so, dass sich Menschen auf wunderbare Weise verändern. Nach dem achten Kurs kann ich sagen: Es funktioniert wirklich.“ Dies ist das Denken unserer Zeit. Was Erfolg bringt, muss gut sein. Wenn jemand zur Gemeinde findet, muss doch Gott dahinter stehen. Wer fragt noch, was das Wort Gottes dazu sagt.“ (In: fest und treu, Nr. 94, 2001, Ausgabe 2)
Hauptkritikpunkte
Charismatische Ausrichtung: Der Alpha-Kurs hat eine mehr oder weniger starke charismatische Ausrichtung – abhängig von der jeweiligen Gemeinde, die den Kurs ausrichtet.
Theologische Oberflächlichkeit: komplexe biblische Themen werden nicht tief genug behandelt.
Ökumenische Ausrichtung: Dem pluralistischen Zeitgeist folgend grenzt sich der Alpha Kurs nicht vom Katholizismus und anderen kontroversen Bewegungen mit ihren unbiblischen Lehren ab.
Verwässerung des Evangeliums: Es wird ein Evangelium light propagiert, das die Wahrheiten des biblischen Evangeliums aushöhlt.
Zusammenfassend ist der Alpha-Kurs ein populäres, aber nicht unumstrittenes Instrument der evangelistischen Arbeit, das besonders wegen seiner charismatischen Ausprägung und theologischen Vereinfachung in der Kritik steht.
Georg Walter
Ökumenische Ausrichtung
Obwohl Gumbel evangelikaler Anglikaner ist, richtet sich sein Alpha Kurs an alle Denominationen und Konfessionen, die katholische Kirche eingeschlossen. Es existiert ein katholisches Alpha-Büro, das eine spezielle Broschüre erarbeitet hat („Alpha für Katholiken, Fragen und Antworten“; dt. Ausgabe 2000 bei Projektion J).
Andreas Kräuter erörtert:
„Aus dieser Schrift folgen nun einige Zitate: „Obwohl es ein Kurs mit anglikanischem Hintergrund ist, zeigt das Alpha-Material eine Katholiken gegenüber sehr offene Einstellung. Die Lehren von „Alpha“ weisen eher den Weg für eine Kooperation zwischen den Kirchen, als dass sie Rivalität hervorrufen“ (S. 18). „Haben sich Menschen erst einmal zu Christus bekehrt, entsteht der Wunsch nach mehr – die Fülle der göttlichen Offenbarung (wie sie z.B. im Katechismus ausgedrückt ist) gelehrt zu bekommen und in das volle sakramentale Leben der Kirche einbezogen zu werden“ (S. 19/20).“ (In: fest und treu, Nr. 94, 2001, Ausgabe 2)
Der Alpha Kurs wird somit unter anderem zu einem Wegweiser in die katholische Kirche mit all ihren unbiblischen Dogmen und Lehren.
Verwässerung des Evangeliums
Themen wie Buße, die Hölle, das Wesen Gottes, Glaubensgehorsam, die Menschwerdung Jesu, Kreuzesnachfolge und Gottesfurcht werden gemieden. Eine Abgrenzung zu unbiblischen Lehren und Praktiken, wie man sie im Katholizismus oder in der Charismatik antrifft, Fehlanzeige. Es entsteht der Eindruck, dass der Mensch mit seinen religiösen Bedürfnissen im Mittelpunkt steht, nicht aber der heilige Gott. Es wird vor allem ein Gott der Liebe präsentiert, ganz gemäß dem Wunsch derer, die ein Evangelium wollen, das in ihren Ohren juckt.
Was Erfolg bringt, muss gut sein
Der Alpha Kurs folgt dem heutigen Trend, den Menschen mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt zu stellen. Das Motiv, Menschen für das Evangelium gewinnen zu wollen, soll Gumbel nicht in Abrede gestellt werden. Die Mittel, die er dazu gebraucht, dürfen gleichwohl auf der Grundlage der Schrift kritisch hinterfragt werden. Andreas Kräuter schreibt in seinem Artikel „Der Alpha-Kurs - EINE KRITISCHE AUSEINANDERSETZUNG“ treffend:
„Was macht den Alpha-Kurs so attraktiv? Wieso wird dieser Kurs in immer mehr Gemeinden durchgeführt? Es dürfte vor allem folgende Gründe haben: a) Er funktioniert und ist zeitgemäß. Dies scheint das Hauptargument derer zu sein, die ihn benützen: „Als ich zum ersten Mal an einer Alpha-Konferenz war, dachte ich: Entweder bindet Nicky Gumbel uns allen einen Bären auf, oder es ist wirklich so, dass sich Menschen auf wunderbare Weise verändern. Nach dem achten Kurs kann ich sagen: Es funktioniert wirklich.“ Dies ist das Denken unserer Zeit. Was Erfolg bringt, muss gut sein. Wenn jemand zur Gemeinde findet, muss doch Gott dahinter stehen. Wer fragt noch, was das Wort Gottes dazu sagt.“ (In: fest und treu, Nr. 94, 2001, Ausgabe 2)
Hauptkritikpunkte
Charismatische Ausrichtung: Der Alpha-Kurs hat eine mehr oder weniger starke charismatische Ausrichtung – abhängig von der jeweiligen Gemeinde, die den Kurs ausrichtet.
Theologische Oberflächlichkeit: komplexe biblische Themen werden nicht tief genug behandelt.
Ökumenische Ausrichtung: Dem pluralistischen Zeitgeist folgend grenzt sich der Alpha Kurs nicht vom Katholizismus und anderen kontroversen Bewegungen mit ihren unbiblischen Lehren ab.
Verwässerung des Evangeliums: Es wird ein Evangelium light propagiert, das die Wahrheiten des biblischen Evangeliums aushöhlt.
Zusammenfassend ist der Alpha-Kurs ein populäres, aber nicht unumstrittenes Instrument der evangelistischen Arbeit, das besonders wegen seiner charismatischen Ausprägung und theologischen Vereinfachung in der Kritik steht.
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Dem Vorsänger. Mit Saitenspiel. Von David.
Höre, o Gott, mein Schreien, achte auf mein Gebet!
Vom Ende der Erde rufe ich zu dir, da mein Herz verschmachtet: Führe du mich auf den Felsen, der mir zu hoch ist! Denn du bist meine Zuflucht geworden, ein starker Turm vor dem Feind.
Lass mich ewiglich wohnen in deinem Zelt, mich bergen im Schatten deiner Flügel!
Psalm 61,1-5
Der Felsen der mir zu hoch ist, ist alleine unüberwindbar!
Alleine aus eigener Kraft scheitern wir gewiss an dem für uns zu hohen Felsen!
David vertraut auf den HERRN und bittet den HERRN „Führe du mich auf den Felsen der mir zu hoch ist!“
In schwierigen Zeiten verkrieche ich mich abends manchmal unter meine Decke und bete zum HERRN!
Nicht meine Decke birgt mich, es ist der HERR! Aber es hilft mir zu verstehen wie sehr wir uns bergen dürfen im Schatten seiner Flügel!
Wenn wir auf ihn vertrauen, wird er uns immer bergen im Schatten seiner Flügel!
Höre, o Gott, mein Schreien, achte auf mein Gebet!
Vom Ende der Erde rufe ich zu dir, da mein Herz verschmachtet: Führe du mich auf den Felsen, der mir zu hoch ist! Denn du bist meine Zuflucht geworden, ein starker Turm vor dem Feind.
Lass mich ewiglich wohnen in deinem Zelt, mich bergen im Schatten deiner Flügel!
Psalm 61,1-5
Der Felsen der mir zu hoch ist, ist alleine unüberwindbar!
Alleine aus eigener Kraft scheitern wir gewiss an dem für uns zu hohen Felsen!
David vertraut auf den HERRN und bittet den HERRN „Führe du mich auf den Felsen der mir zu hoch ist!“
In schwierigen Zeiten verkrieche ich mich abends manchmal unter meine Decke und bete zum HERRN!
Nicht meine Decke birgt mich, es ist der HERR! Aber es hilft mir zu verstehen wie sehr wir uns bergen dürfen im Schatten seiner Flügel!
Wenn wir auf ihn vertrauen, wird er uns immer bergen im Schatten seiner Flügel!
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Die neue Neutralität
John E Ashbrook
Der Neoevangelikalismus versucht zweifelsohne, eine Mittelposition [Neutralität] in den theologischen Kontroversen unserer Tage einzunehmen. Solch eine Position ist in jedem Zeitalter problematisch, aber in einer Zeit wie der unsrigen, in der sich der Kampf zwischen Christus und dem antichristlichen Geist zuspitzt, ist eine solche Position unhaltbar. Was moralische oder geistliche Dinge angeht, kann man nur auf der richtigen oder auf der falschen Seite stehen. Bezeichnungen wie ‚extreme Rechte’ und ‚fanatische Fundamentalisten’ lassen die Frage aufkommen, wie weit nach ‚links’ oder wie weit ‚in die Mitte’ unsere Quasi-Liberalen gehen wollen, um sich den umworbenen Liberalen anzunähern. Ist es möglich, in den Kämpfen unserer Zeit ‚zu weit rechts’ zu stehen? Letztlich wird der entscheidende Kampf am Ende des Zeitalters zwischen Schwarz und Weiß ausgefochten, nicht in dem Nebel einer undefinierbaren Grauzone. Im Kampf des Glaubens gibt es keine neutrale Position, wo es sich ein Neutraler lange Zeit bequem machen kann und Fluch oder Segen über beide Lager aussprechen kann, wie es ihm gefällt. Er wird am Ende in dem einen oder dem anderen Lager landen, und an dem Tag, an dem Gott Kompromisse unzweideutig verurteilen wird, findet er sich mit großer Wahrscheinlichkeit im falschen Lager wieder. Für einen bibeltreuen Christen kann es keine neutrale Position geben. Ein schottischer Evangelist aus früheren Zeiten pflegte zu sagen: „Josua hatte Probleme mit den Amoritern und den Hittitern außerhalb von Israel, aber er hatte sehr viel mehr Probleme mit den Neutralen innerhalb von Israel.“ Solche Worte sind trefflich gewählt und wahr, und sie sind auch heute aktuell. Wir leben in einer Zeit, die uns vor Entscheidungen stellt; die Scheidelinie zwischen Wahrheit und Irrtum wird immer klarer. Die neue Neutralität kann sich dieser Realität nicht entziehen, so sehr sie es auch versucht.
Wenn ich die neutrale Position des Neoevangelikalismus durchdenke, muss ich zu dem Schluss kommen, dass diese Position aus biblischer Sicht unhaltbar ist. Und obgleich diese Position unbiblisch ist, ist die neue Neutralität dennoch sehr populär. Der Neoevangelikalismus hat die meisten christlichen und theologischen Ausbildungsstätten unserer Tage fest im Griff. Er hat nahezu alle Bibelschulen und theologischen Institute, die Anfang des 20. Jahrhunderts in der Auseinandersetzung zwischen Fundamentalisten und Liberalen entstanden, für sich vereinnahmt. Er hat die Missionsarbeit verändert. Neoevangelikale wie Billy Graham und Luis Palau sind Markenzeichen der Neoevangelikalen. Verlage, die einst halfen, bibeltreue Gemeinden zu unterweisen, geben heute Lehrmaterial für Neoevangelikale heraus. Neoevangelikale sind im Besitz von Musikvertrieben. Gemeinden, die sich ehemals für die geistlichen Lieder großer Christen begeisterten, geben sich heute mit der Seichtigkeit zeitgenössischer christlicher Musik zufrieden, deren Rhythmus sich an der Welt orientiert, die wir nach dem Gebot unseres Herrn nicht lieben sollen. Die neue Neutralität ist nicht logisch; sie ist nicht schriftgemäß; aber dennoch ist sie äußerst populär.
John E. Ashbrook: New Neutralism II, Kapitel 1.
https://www.hereistand.com/books.cfm
John E Ashbrook
Der Neoevangelikalismus versucht zweifelsohne, eine Mittelposition [Neutralität] in den theologischen Kontroversen unserer Tage einzunehmen. Solch eine Position ist in jedem Zeitalter problematisch, aber in einer Zeit wie der unsrigen, in der sich der Kampf zwischen Christus und dem antichristlichen Geist zuspitzt, ist eine solche Position unhaltbar. Was moralische oder geistliche Dinge angeht, kann man nur auf der richtigen oder auf der falschen Seite stehen. Bezeichnungen wie ‚extreme Rechte’ und ‚fanatische Fundamentalisten’ lassen die Frage aufkommen, wie weit nach ‚links’ oder wie weit ‚in die Mitte’ unsere Quasi-Liberalen gehen wollen, um sich den umworbenen Liberalen anzunähern. Ist es möglich, in den Kämpfen unserer Zeit ‚zu weit rechts’ zu stehen? Letztlich wird der entscheidende Kampf am Ende des Zeitalters zwischen Schwarz und Weiß ausgefochten, nicht in dem Nebel einer undefinierbaren Grauzone. Im Kampf des Glaubens gibt es keine neutrale Position, wo es sich ein Neutraler lange Zeit bequem machen kann und Fluch oder Segen über beide Lager aussprechen kann, wie es ihm gefällt. Er wird am Ende in dem einen oder dem anderen Lager landen, und an dem Tag, an dem Gott Kompromisse unzweideutig verurteilen wird, findet er sich mit großer Wahrscheinlichkeit im falschen Lager wieder. Für einen bibeltreuen Christen kann es keine neutrale Position geben. Ein schottischer Evangelist aus früheren Zeiten pflegte zu sagen: „Josua hatte Probleme mit den Amoritern und den Hittitern außerhalb von Israel, aber er hatte sehr viel mehr Probleme mit den Neutralen innerhalb von Israel.“ Solche Worte sind trefflich gewählt und wahr, und sie sind auch heute aktuell. Wir leben in einer Zeit, die uns vor Entscheidungen stellt; die Scheidelinie zwischen Wahrheit und Irrtum wird immer klarer. Die neue Neutralität kann sich dieser Realität nicht entziehen, so sehr sie es auch versucht.
Wenn ich die neutrale Position des Neoevangelikalismus durchdenke, muss ich zu dem Schluss kommen, dass diese Position aus biblischer Sicht unhaltbar ist. Und obgleich diese Position unbiblisch ist, ist die neue Neutralität dennoch sehr populär. Der Neoevangelikalismus hat die meisten christlichen und theologischen Ausbildungsstätten unserer Tage fest im Griff. Er hat nahezu alle Bibelschulen und theologischen Institute, die Anfang des 20. Jahrhunderts in der Auseinandersetzung zwischen Fundamentalisten und Liberalen entstanden, für sich vereinnahmt. Er hat die Missionsarbeit verändert. Neoevangelikale wie Billy Graham und Luis Palau sind Markenzeichen der Neoevangelikalen. Verlage, die einst halfen, bibeltreue Gemeinden zu unterweisen, geben heute Lehrmaterial für Neoevangelikale heraus. Neoevangelikale sind im Besitz von Musikvertrieben. Gemeinden, die sich ehemals für die geistlichen Lieder großer Christen begeisterten, geben sich heute mit der Seichtigkeit zeitgenössischer christlicher Musik zufrieden, deren Rhythmus sich an der Welt orientiert, die wir nach dem Gebot unseres Herrn nicht lieben sollen. Die neue Neutralität ist nicht logisch; sie ist nicht schriftgemäß; aber dennoch ist sie äußerst populär.
John E. Ashbrook: New Neutralism II, Kapitel 1.
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Christliche Führer an der Seite des New Age Teil 1
Warren Smith
Ich stieß zum ersten Mal auf Rick Warren im Frühjahr 2002 in einem Buch mit dem Titel From the Ashes: A Spiritual Response to the Attack on America (Aus der Asche: Eine geistliche Antwort auf den Angriff auf Amerika). Das Buch war eine Sammlung von Artikeln, die von einer Reihe von „geistlichen Leitern“ und „außergewöhnlichen Bürgern“ als Antwort auf die Ereignisse des 11. September 2001 verfasst worden waren. Die Erlöse aus dem Verkauf des Buches gingen an die Familien der Opfer des 11. Septembers. Ich erinnere mich noch an die Überraschung, dass christliche Leiter in einem Buch vertreten waren, das auch viele bekannte New Age-Führer zu Wort kommen ließ. Artikel von Billy Graham, Bruce Wilkinson, Charles Colson, Max Lucado, Bill Hybels, Jerry Jenkins, T. D. Jakes und anderen wurden zusammen mit den Artikeln veröffentlicht, die von bekannten New Age-Führern wie Neale Donald Walsch, dem Dalai Lama und der Hexe Starhawk geschrieben wurden. Ich war damals nicht mit dem Mann vertraut, der schlicht als „Pastor Rick Warren“ aufgelistet war.
Ich entdeckte From the Ashes, kurz nachdem ich Reinventing Jesus Christ:The New Gospel geschrieben hatte. In meinem Buch aus dem Jahre 2002 machte ich meine Leser in Bezug auf einflussreiche Aktivitäten des New Age aufmerksam. Ich war besorgt, weil nur so wenige christliche Leiter die Gläubigen vor der New Age-Bewegung warnten, die sich selbst neu erfunden hatte und nun ihre eigenen Lehren als das „Neue Evangelium“ oder die „Neue Spiritualität“ bezeichneten. Ich fand es besonders interessant, dass sich in dem Buch From the Ashes christliche Leiter nicht nur in der Gesellschaft von Spitzenvertretern des New Age befanden, sondern dass diese nun auch von einigen dieser Vertreter des New Age kurzerhand herausgefordert wurden.
Der Artikel des New Age Vertreters Neale Donald Walsch befand sich nur wenige Seiten hinter dem Eröffnungsartikel von Bischof T. D. Jakes (Oneness Pfingstler). In seinem Beitrag forderte Walsch geistliche Leiter einschließlich Rick Warren, Billy Graham sowie alle weiteren christlichen Leiter in dem Buch heraus, im Licht der Ereignisse vom 11. September 2001 das „Neue Evangelium“ zu akzeptieren und zu verkündigen, dass „wir alle eins sind“. Nachdem er fälschlicherweise behauptete, die Bibel lehre, dass wir „alle eins sind“, schrieb Walsch:
"Wir müssen uns ändern. Wir müssen die Überzeugungen ändern, die Grundlage unseres Verhaltens ist. Wir müssen eine andere Realität schaffen, eine neue Gesellschaft gestalten ….Wir müssen das mit neuen spirituellen Wahrheiten tun. Wir müssen ein neues Evangelium predigen, dessen heilende Botschaft sich in zwei Sätzen zusammenfassen lässt:
Wir sind alle eins.
Unser Weg ist kein besserer Weg, sondern einfach nur ein anderer Weg.
Diese kurze Botschaft, die von jedem Rednerpult und jeder Kanzel, von jedem Podium und jeder Tribüne gepredigt wird, könnte über Nacht alles verändern. Ich fordere jeden Priester, jeden Gottesdiener, jeden Rabbi und alle Kleriker heraus, dies zu predigen."
Ich erinnere mich, wie ich beim Lesen erkannte, wie forsch die New Age Bewegung geworden war und wie verführerisch anziehend die Vorstellung des „Einsseins“ für eine verängstigte Menschheit klingen musste, die sich immerzu fragte, wann sich die nächste Katastrophe ereignen könnte. Was für eine ausgekochte Art und Weise, einer zerbrechlichen Welt die Lehren des New Age zu bringen. Doch ich dachte auch, was für eine großartige Gelegenheit es indessen für christliche Leiter sei – insbesondere in diesem Buch –, für den Glauben einzutreten und die New Age Lehren zu entlarven, auf die Walsch seine scheinbar „positive“ Ermahnung gründete.
Warren Smith
Ich stieß zum ersten Mal auf Rick Warren im Frühjahr 2002 in einem Buch mit dem Titel From the Ashes: A Spiritual Response to the Attack on America (Aus der Asche: Eine geistliche Antwort auf den Angriff auf Amerika). Das Buch war eine Sammlung von Artikeln, die von einer Reihe von „geistlichen Leitern“ und „außergewöhnlichen Bürgern“ als Antwort auf die Ereignisse des 11. September 2001 verfasst worden waren. Die Erlöse aus dem Verkauf des Buches gingen an die Familien der Opfer des 11. Septembers. Ich erinnere mich noch an die Überraschung, dass christliche Leiter in einem Buch vertreten waren, das auch viele bekannte New Age-Führer zu Wort kommen ließ. Artikel von Billy Graham, Bruce Wilkinson, Charles Colson, Max Lucado, Bill Hybels, Jerry Jenkins, T. D. Jakes und anderen wurden zusammen mit den Artikeln veröffentlicht, die von bekannten New Age-Führern wie Neale Donald Walsch, dem Dalai Lama und der Hexe Starhawk geschrieben wurden. Ich war damals nicht mit dem Mann vertraut, der schlicht als „Pastor Rick Warren“ aufgelistet war.
Ich entdeckte From the Ashes, kurz nachdem ich Reinventing Jesus Christ:The New Gospel geschrieben hatte. In meinem Buch aus dem Jahre 2002 machte ich meine Leser in Bezug auf einflussreiche Aktivitäten des New Age aufmerksam. Ich war besorgt, weil nur so wenige christliche Leiter die Gläubigen vor der New Age-Bewegung warnten, die sich selbst neu erfunden hatte und nun ihre eigenen Lehren als das „Neue Evangelium“ oder die „Neue Spiritualität“ bezeichneten. Ich fand es besonders interessant, dass sich in dem Buch From the Ashes christliche Leiter nicht nur in der Gesellschaft von Spitzenvertretern des New Age befanden, sondern dass diese nun auch von einigen dieser Vertreter des New Age kurzerhand herausgefordert wurden.
Der Artikel des New Age Vertreters Neale Donald Walsch befand sich nur wenige Seiten hinter dem Eröffnungsartikel von Bischof T. D. Jakes (Oneness Pfingstler). In seinem Beitrag forderte Walsch geistliche Leiter einschließlich Rick Warren, Billy Graham sowie alle weiteren christlichen Leiter in dem Buch heraus, im Licht der Ereignisse vom 11. September 2001 das „Neue Evangelium“ zu akzeptieren und zu verkündigen, dass „wir alle eins sind“. Nachdem er fälschlicherweise behauptete, die Bibel lehre, dass wir „alle eins sind“, schrieb Walsch:
"Wir müssen uns ändern. Wir müssen die Überzeugungen ändern, die Grundlage unseres Verhaltens ist. Wir müssen eine andere Realität schaffen, eine neue Gesellschaft gestalten ….Wir müssen das mit neuen spirituellen Wahrheiten tun. Wir müssen ein neues Evangelium predigen, dessen heilende Botschaft sich in zwei Sätzen zusammenfassen lässt:
Wir sind alle eins.
Unser Weg ist kein besserer Weg, sondern einfach nur ein anderer Weg.
Diese kurze Botschaft, die von jedem Rednerpult und jeder Kanzel, von jedem Podium und jeder Tribüne gepredigt wird, könnte über Nacht alles verändern. Ich fordere jeden Priester, jeden Gottesdiener, jeden Rabbi und alle Kleriker heraus, dies zu predigen."
Ich erinnere mich, wie ich beim Lesen erkannte, wie forsch die New Age Bewegung geworden war und wie verführerisch anziehend die Vorstellung des „Einsseins“ für eine verängstigte Menschheit klingen musste, die sich immerzu fragte, wann sich die nächste Katastrophe ereignen könnte. Was für eine ausgekochte Art und Weise, einer zerbrechlichen Welt die Lehren des New Age zu bringen. Doch ich dachte auch, was für eine großartige Gelegenheit es indessen für christliche Leiter sei – insbesondere in diesem Buch –, für den Glauben einzutreten und die New Age Lehren zu entlarven, auf die Walsch seine scheinbar „positive“ Ermahnung gründete.
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Christliche Führer an der Seite des New Age Teil 2
Warren Smith
In Walschs Bestsellern Conversations with God (dt. Ausgabe: Gespräche mit Gott) gibt er vor, wirkliche „Gespräche mit Gott“ zu führen; der „Gott“ Walschs definiert ganz genau, was er unter einem „Neuen Evangelium“ versteht, welches lehrt, dass „wir alle eins sind.“ „Gott“ sagt zu Walsch:
„Gott ist Schöpfung.
Du bist der Schöpfer und der Erschaffene.
Du bist bereits ein Gott. Du weißt es einfach noch nicht.
Du bist Eins mit allen Menschen und allen Dingen im Universum – einschließlich Gott.
Es gibt nur Einen von Uns. Du und Ich sind Eins.“
Wenn die christlichen Leiter aus dem Buch From the Ashes für den Glauben eingetreten wären, indem sie Antworten auf die Herausforderung Walschs geben würden, wäre dies für sie eine Gelegenheit gewesen, die bedeutsamen Unterschiede zwischen der Lehre des New Age und den Lehren des biblischen Christentums aufzuzeigen. Es war eine einmalige Gelegenheit für christliche Leiter, die Tatsache zu beleuchten, dass Gott von Natur aus nicht „Eins“ mit seiner Schöpfung ist und dass der Mensch nicht göttlich ist. Sie hätten deutlich machen können, dass die Bibel unmissverständlich lehrt, dass alleine die Person Jesus Christus es ermöglicht, dass Menschen untereinander und mit Gott „eins sein“ können, sofern sie über ihre Sünden Buße getan haben und sich entschieden haben, Jesus Christus als ihren Herrn und Erlöser anzunehmen.
…denn ihr alle seid Gottes Kinder durch den Glauben, in Christus Jesus; denn so viele von euch in Christus getauft sind, die haben Christus angezogen. Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus. (Gal 3,26-28)
Walschs öffentliche Herausforderung war eine großartige Gelegenheit für diese christlichen Leiter, für den Glauben einzutreten. Doch mit Ausnahme eines einzigen Pastors in Iowa weiß ich von keinem anderen, der auf Walschs Herausforderung öffentlich geantwortet hat.
Heute gehen Walsch und andere New Age Führer noch einen Schritt weiter, indem sie erklären, dass „Gott“ einen „Friedensplan in 5 Schritten“ hat, um die Welt letztlich durch die Schaffung einer „Neuen Spiritualität“ zu retten. Ein Teil dieser „Neuen Spiritualität“ fordert, dass Christen ihren Glauben an Jesus Christus als ihren ausschließlichen Herrn und Erlöser aufgeben. In einem kürzlich erschienenen Buch von Walsch hat sein New Age-„Gott“ nun offen erklärt: „Das Zeitalter eines einzigen Erlösers ist vorbei.“
Doch selbst angesichts all dieser offenen Drohungen und Kampfansagen an das biblische Christentum ignorieren die meisten christlichen Leiter noch immer fast alles, was mit New Age Lehrern und deren Lehren zu tun hat. Während des letzten Jahrzehnts, als sich New Age Lehren in einem enormen Maße zunehmender Popularität erfreuten, wurden christliche Leiter plötzlich sehr still, was die New Age Bewegung anging. Vielleicht wurden sie abgelenkt durch Themen wie Gemeindewachstum oder sie konzentrierten sich auf das, was sie für die aktuellsten „Bewegungen Gottes“ hielten; scheinbar haben die christlichen Leiter bei alledem die aktuellsten Strömungen unseres geistlichen Widersachers übersehen. Begeistert über all die „großen“ Dinge, die Gott ihrer Meinung nach tat, übersahen sie die Dinge, die unser Feind ausführte.
Warren Smith, Christian and New Age Leaders Together in Post-911 Book. Lighthouse Trails.
Warren Smith
In Walschs Bestsellern Conversations with God (dt. Ausgabe: Gespräche mit Gott) gibt er vor, wirkliche „Gespräche mit Gott“ zu führen; der „Gott“ Walschs definiert ganz genau, was er unter einem „Neuen Evangelium“ versteht, welches lehrt, dass „wir alle eins sind.“ „Gott“ sagt zu Walsch:
„Gott ist Schöpfung.
Du bist der Schöpfer und der Erschaffene.
Du bist bereits ein Gott. Du weißt es einfach noch nicht.
Du bist Eins mit allen Menschen und allen Dingen im Universum – einschließlich Gott.
Es gibt nur Einen von Uns. Du und Ich sind Eins.“
Wenn die christlichen Leiter aus dem Buch From the Ashes für den Glauben eingetreten wären, indem sie Antworten auf die Herausforderung Walschs geben würden, wäre dies für sie eine Gelegenheit gewesen, die bedeutsamen Unterschiede zwischen der Lehre des New Age und den Lehren des biblischen Christentums aufzuzeigen. Es war eine einmalige Gelegenheit für christliche Leiter, die Tatsache zu beleuchten, dass Gott von Natur aus nicht „Eins“ mit seiner Schöpfung ist und dass der Mensch nicht göttlich ist. Sie hätten deutlich machen können, dass die Bibel unmissverständlich lehrt, dass alleine die Person Jesus Christus es ermöglicht, dass Menschen untereinander und mit Gott „eins sein“ können, sofern sie über ihre Sünden Buße getan haben und sich entschieden haben, Jesus Christus als ihren Herrn und Erlöser anzunehmen.
…denn ihr alle seid Gottes Kinder durch den Glauben, in Christus Jesus; denn so viele von euch in Christus getauft sind, die haben Christus angezogen. Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus. (Gal 3,26-28)
Walschs öffentliche Herausforderung war eine großartige Gelegenheit für diese christlichen Leiter, für den Glauben einzutreten. Doch mit Ausnahme eines einzigen Pastors in Iowa weiß ich von keinem anderen, der auf Walschs Herausforderung öffentlich geantwortet hat.
Heute gehen Walsch und andere New Age Führer noch einen Schritt weiter, indem sie erklären, dass „Gott“ einen „Friedensplan in 5 Schritten“ hat, um die Welt letztlich durch die Schaffung einer „Neuen Spiritualität“ zu retten. Ein Teil dieser „Neuen Spiritualität“ fordert, dass Christen ihren Glauben an Jesus Christus als ihren ausschließlichen Herrn und Erlöser aufgeben. In einem kürzlich erschienenen Buch von Walsch hat sein New Age-„Gott“ nun offen erklärt: „Das Zeitalter eines einzigen Erlösers ist vorbei.“
Doch selbst angesichts all dieser offenen Drohungen und Kampfansagen an das biblische Christentum ignorieren die meisten christlichen Leiter noch immer fast alles, was mit New Age Lehrern und deren Lehren zu tun hat. Während des letzten Jahrzehnts, als sich New Age Lehren in einem enormen Maße zunehmender Popularität erfreuten, wurden christliche Leiter plötzlich sehr still, was die New Age Bewegung anging. Vielleicht wurden sie abgelenkt durch Themen wie Gemeindewachstum oder sie konzentrierten sich auf das, was sie für die aktuellsten „Bewegungen Gottes“ hielten; scheinbar haben die christlichen Leiter bei alledem die aktuellsten Strömungen unseres geistlichen Widersachers übersehen. Begeistert über all die „großen“ Dinge, die Gott ihrer Meinung nach tat, übersahen sie die Dinge, die unser Feind ausführte.
Warren Smith, Christian and New Age Leaders Together in Post-911 Book. Lighthouse Trails.
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