Adventist Media Education Network (AMEN e.V.)
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Am vergangenen Sabbat waren wir in Moruese. Einer Siedlung (Manyatta), in der es seit geraumer Zeit und nach Evangelisation eine Zweigsabbatschule gibt. Die Interessierten und einige getaufte Geschwister versammeln sich zum Gottesdienst unter einem Baum, der in der prallen Vormittagshitze kaum Schatten bietet.
Wir predigten über die Knechtschaft der Sünde, ihrer schrecklichen Folgen und der Freiheit in Christus. Viele Frauen und Männer folgten der Einladung von Nicola Taubert ihre Sünden zu bekennen und durch Gottes Kraft zu lassen. Verdeutlicht wurde die Bindung an Satan durch die Sünde mittels eines Seils, an dem eine Person gefesselt war, die verzweifelt versuchte nach einer Bibel zu greifen. Immer wenn die Bibel fast erreicht wurde, zog das Seil an.
Beim Aufruf wer von Tabak und Alkohol gebunden sei und aus dieser Bindung frei werden möchte, was fast alle Turkanas betrifft, hoben über 20 Personen ihre Hand und versammelten sich zum Gebet.
Tabak wird in der Turkana nicht geraucht, sondern gekaut. Hier sehen wir einen Haufen, der nach Aufruf und Gebet vor Gott als Sünde abgelegt wurde.
Wir danken für alle Gebete und auch die Mittel, die gespendet wurden und hier direkt für die Evangeliumsverkündigung eingesetzt werden.
Der Herr segne sein Werk, so dass es auch hier unter nahezu 1 Millionen Menschen aus dem Turkana-Stamm zum Abschluss gebracht werden kann.
Maranatha!
Gottesdienst in der fast fertiggestellten Kapelle. Es grüßen die Glaubensgeschwister der neugegründeten Adventgemeinde Natuntun. (Standort des Desert Spring Institutes)
Samuel Mattia beim Erzählen der Kindergeschichte in der neugegründeten Gemeinde Natuntun.
Wer sich fragt, wie sich wohl der Gemeindegesang in einer nativen Turkanagemeinde anhört, dem senden wir Auszüge aus dem vergangenen Sabbat-Gottesdienst.
(© Copyright Nicola Taubert 2020)