Kopenhagen, Dänemark 🇩🇰
Dieses Bild zeigt eine Luftaufnahme von Schloss Christiansborg auf der Insel Slotsholmen im historischen Zentrum von Kopenhagen.
Der große, viereckige Gebäudekomplex ist der Sitz des dänischen Parlaments, des Premierministers und des Obersten Gerichtshofs. Als Sitz der Legislative, Exekutive und Judikative ist es das weltweit einzige Gebäude, das alle drei Staatsgewalten in sich vereint.
Die Insel Slotsholmen ist vollständig von Kanälen umgeben und gilt seit Jahrhunderten als das politische Zentrum Dänemarks.
#EuropasSchätze
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Dieses Bild zeigt eine Luftaufnahme von Schloss Christiansborg auf der Insel Slotsholmen im historischen Zentrum von Kopenhagen.
Der große, viereckige Gebäudekomplex ist der Sitz des dänischen Parlaments, des Premierministers und des Obersten Gerichtshofs. Als Sitz der Legislative, Exekutive und Judikative ist es das weltweit einzige Gebäude, das alle drei Staatsgewalten in sich vereint.
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In diesem Lehrvideo aus dem Zweiten Weltkrieg zeigen britische Infanteristen, wie man ein Haus räumt 🏠 💣
Der 1943 gedrehte Film behandelt verschiedene Aspekte der Stadtkriegsführung, vom Überqueren von Straßen bis zum Überspringen von Zäunen. Den Film in voller Länge findest Du auf der folgenden Website: Link 🔗
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Der 1943 gedrehte Film behandelt verschiedene Aspekte der Stadtkriegsführung, vom Überqueren von Straßen bis zum Überspringen von Zäunen. Den Film in voller Länge findest Du auf der folgenden Website: Link 🔗
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Bevölkerungszahlen der Länder Amerikas im Jahr 1950 im Vergleich zu 2020
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Jean Thurel (1698–1807): Ein Soldatenleben über drei Jahrhunderte
Jean Thurel gilt als einer der am längsten dienenden Soldaten der Militärgeschichte. 1698 geboren, trat er 1716 in das französische Régiment de Touraine ein. Seine Dienstzeit erstreckte sich über mehr als 75 Jahre – vom Ancien Régime über die Französische Revolution bis zum Napoleonischen Kaiserreich.
Obwohl er an zentralen Konflikten wie dem Österreichischen Erbfolgekrieg, dem Siebenjährigen Krieg und dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg teilnahm, lehnte Thurel Beförderungen stets ab und blieb zeitlebens einfacher Soldat. Als einziger Angehöriger der Armee erhielt er dreimal die Médaille des deux épées (für jeweils 24 Dienstjahre).
1804 zeichnete Napoleon Bonaparte den damals 105-Jährigen persönlich mit der Ehrenlegion aus. Thurel verstarb 1807 im Alter von 108 Jahren.
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Jean Thurel gilt als einer der am längsten dienenden Soldaten der Militärgeschichte. 1698 geboren, trat er 1716 in das französische Régiment de Touraine ein. Seine Dienstzeit erstreckte sich über mehr als 75 Jahre – vom Ancien Régime über die Französische Revolution bis zum Napoleonischen Kaiserreich.
Obwohl er an zentralen Konflikten wie dem Österreichischen Erbfolgekrieg, dem Siebenjährigen Krieg und dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg teilnahm, lehnte Thurel Beförderungen stets ab und blieb zeitlebens einfacher Soldat. Als einziger Angehöriger der Armee erhielt er dreimal die Médaille des deux épées (für jeweils 24 Dienstjahre).
1804 zeichnete Napoleon Bonaparte den damals 105-Jährigen persönlich mit der Ehrenlegion aus. Thurel verstarb 1807 im Alter von 108 Jahren.
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⚔ Eine historische Parade 🇵🇱
Warschau, 22. Juli 1966: Auf dem Plac Defilad fand die Millenniumsparade des polnischen Staates statt. Tausende Soldaten präsentierten eine Chronologie der polnischen Militärgeschichte – von den Truppen Bolesławs I. und den Rittern der Schlacht von Grunwald (Tannenberg) über die Sensenträger (Kosynierzy) sowie Einheiten des Herzogtums Warschau bis hin zu Ulanen, den Soldaten von 1939 und den damaligen Streitkräften.
Die gezeigten Rüstungen und Ausrüstungen entsprachen dabei nicht zu 100 % der historischen Realität, sondern basierten weitgehend auf den damaligen Vorstellungen und Rekonstruktionsständen der 1960er-Jahre. Dies betraf insbesondere die Darstellungen der frühen Epochen bis hin zur Schlacht bei Tannenberg.
Die Aufnahmen stammen aus der Polnischen Filmchronik (PKF) von 1966.
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Warschau, 22. Juli 1966: Auf dem Plac Defilad fand die Millenniumsparade des polnischen Staates statt. Tausende Soldaten präsentierten eine Chronologie der polnischen Militärgeschichte – von den Truppen Bolesławs I. und den Rittern der Schlacht von Grunwald (Tannenberg) über die Sensenträger (Kosynierzy) sowie Einheiten des Herzogtums Warschau bis hin zu Ulanen, den Soldaten von 1939 und den damaligen Streitkräften.
Die gezeigten Rüstungen und Ausrüstungen entsprachen dabei nicht zu 100 % der historischen Realität, sondern basierten weitgehend auf den damaligen Vorstellungen und Rekonstruktionsständen der 1960er-Jahre. Dies betraf insbesondere die Darstellungen der frühen Epochen bis hin zur Schlacht bei Tannenberg.
Die Aufnahmen stammen aus der Polnischen Filmchronik (PKF) von 1966.
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Abtei Fontenay in Frankreich 🇫🇷
Teil 1
Die Abtei liegt etwa 60 Kilometer nordwestlich der Stadt Dijon in einem entlegenen, ursprünglichen Bachtal.
Die Abtei Fontenay wurde im Jahr 1118 vom Heiligen Bernhard von Clairvaux als Tochterkloster der Primarabtei Clairvaux gegründet. Fontenay entwickelte sich schnell zu einem führenden geistlichen Zentrum der Region: Die Mönche fertigten wertvolle Handschriften und erzielten Erfolge in der Medizin und Heilkunde des Hochmittelalters.
Der Bau ist ein Manifest der strengen zisterziensischen Romanik und entspricht weitestgehend dem Originalzustand. Mit der Französischen Revolution 1789 endete das Klosterleben: 1791 verließen die letzten neun Mönche Fontenay. Nach dem Verkauf richtete Élie de Montgolfier eine Papierfabrik in den Gebäuden der Abtei ein, die Basilika war zusehends von Verfall bedroht.
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Teil 1
Die Abtei liegt etwa 60 Kilometer nordwestlich der Stadt Dijon in einem entlegenen, ursprünglichen Bachtal.
Die Abtei Fontenay wurde im Jahr 1118 vom Heiligen Bernhard von Clairvaux als Tochterkloster der Primarabtei Clairvaux gegründet. Fontenay entwickelte sich schnell zu einem führenden geistlichen Zentrum der Region: Die Mönche fertigten wertvolle Handschriften und erzielten Erfolge in der Medizin und Heilkunde des Hochmittelalters.
Der Bau ist ein Manifest der strengen zisterziensischen Romanik und entspricht weitestgehend dem Originalzustand. Mit der Französischen Revolution 1789 endete das Klosterleben: 1791 verließen die letzten neun Mönche Fontenay. Nach dem Verkauf richtete Élie de Montgolfier eine Papierfabrik in den Gebäuden der Abtei ein, die Basilika war zusehends von Verfall bedroht.
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Abtei Fontenay in Frankreich 🇫🇷
Teil 2
1906 kauften die Gebrüder Edouard und René Aynard die gesamte Abtei und begannen mit der aufwändigen Restaurierung, die bis heute andauert. Nur ihren Bemühungen ist es zu verdanken, dass Fontenay in seinem wiederhergestellten Zustand im Jahr 1981 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.
Derzeit handelt es sich um einen der ältesten und zugleich am vollständigsten erhaltenen Komplexe eines Zisterzienserklosters in Europa.
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🏛 Das antike Ostia 🏳️
Das alte Ostia erhebt sich aus Ziegelstaub und Erinnerung: in den Illustrationen von Simone Boni wird der antike Hafen Roms nicht bloß rekonstruiert, sondern wiederbelebt. Dächer, Gassen, Marktstände und das Geräusch von Menschen fügen sich zu Szenen, die sowohl topographisch plausibel als auch atmosphärisch dicht sind. Boni wählt Blickwinkel, die das städtische Gefüge lesbar machen — das Theater zum Decumanus, der Tempel über dem Forum, die lagerhaften Horrea am Fluss — und füllt sie mit Leben: Kaufleute, Handwerker, Mühlknechte, Matrosen und Pilger, die die Stadt täglich durchqueren.
Ostia entstand vermutlich als castrum, ein militärischer Stützpunkt an der Mündung des Tiber, und entwickelte sich schon in der späten Republik zur wichtigsten Hafenstadt Roms; der Name leitet sich vom lateinischen ostium, „Mündung“, ab. Die Stadt lag etwa 23 Kilometer westlich des römischen Zentrums entlang der Via Ostiensis und verband das Hinterland mit dem Meer; in ihrer Blütephase konnte Ostia eine Einwohnerzahl von mehreren Zehntausend erreichen und fungierte als zentraler Umschlagplatz der Annona, der Getreideversorgung Roms.
Topographie und städtischer Aufbau sind leicht in Bonis Rekonstruktionen ablesbar: Die Hauptachsen entsprechen römischer Stadtplanung — ein Decumanus und Cardo gliedern Wohnquartiere (insulae), öffentliche Gebäude und das Forum. Das Forum, flankiert von Tempeln und öffentlichen Gebäuden, bildete das administrative und wirtschaftliche Zentrum; nahebei lagen große Horrea, die Getreidespeicher und Lagerhäuser, die den Handel mit Getreide, Öl und Wein organisierten. Thermen, Tavernen, Werkstätten und Bordelle zeigen die urbane Dichte einer funktionierenden Hafenstadt, während das Theater Zeugnis städtischer Repräsentation und Vergnügungskultur ablegt.
Der Hafenbetrieb war komplex: Kräne, Kaianlagen, Lagerhäuser und ein dichtes Netz von Verladeplätzen verknüpften lokale Fischerboote mit den Kaiserlichen Truppentransporten und Handelsschiffen. Mit dem Ausbau des Hafens Portus unter Claudius und Trajan verlagerte sich die Großlogistik: Portus wurde zum zentralen Seepunkt, Ostia blieb Umschlagplatz und städtisches Zentrum, verlor jedoch an strategischer Bedeutung. Parallel dazu führte die Versandung der Tibermündung und klimatische Veränderungen zum langsamen Niedergang der Stadt ab der Spätantike.
Alltagsleben und Infrastruktur treten in Boni’s Bildern plastisch hervor: mehrstöckige Insulae mit Läden im Erdgeschoss, gemauerte Straßen aus basaltgesägten Pflastersteinen, öffentliche Brunnen und Zisternen zur Wasserversorgung, sowie die allgegenwärtigen Thermen als soziale Treffpunkte. Grabinschriften und Nekropolen entlang der Zufahrtsstraßen belegen die soziale Durchmischung — Händler, Seeleute, Veteranen, Freigelassene und wohlhabende Grundbesitzer teilten denselben urbanen Raum; das monetäre und logistische Gewicht der Horrea prägte das Stadtbild und die wirtschaftliche Struktur.
Religiöse und kultische Räume ergänzen das Bild: Tempel verschiedener Götter, Mithräen in privaten Kontexten und Straßenschreine zeugen von einer pluralen Religiosität, die mit Handel und Einwanderung wuchs. Öffentliche Inschriften, Gewände und manche Wandmalereien geben Hinweise auf Kollegien, Handwerksverbände und bürgerschaftliche Organisationen, die das städtische Leben ordneten und steuerten.
Der Niedergang wurde durch mehrere Faktoren beschleunigt: die Verlandung der Mündung, langfristige politische Instabilität, die Verlagerung des Seehandels auf Portus und die wirtschaftliche Schwächung des Imperiums. Diese Kombination führte zum schrittweisen Verlassen großer Teile der Stadt; paradoxerweise konservierte dieses langsame Vergessen viele bauliche Strukturen, die heute Ausgräbern die Rekonstruktion urbaner Abläufe erlauben.
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Das alte Ostia erhebt sich aus Ziegelstaub und Erinnerung: in den Illustrationen von Simone Boni wird der antike Hafen Roms nicht bloß rekonstruiert, sondern wiederbelebt. Dächer, Gassen, Marktstände und das Geräusch von Menschen fügen sich zu Szenen, die sowohl topographisch plausibel als auch atmosphärisch dicht sind. Boni wählt Blickwinkel, die das städtische Gefüge lesbar machen — das Theater zum Decumanus, der Tempel über dem Forum, die lagerhaften Horrea am Fluss — und füllt sie mit Leben: Kaufleute, Handwerker, Mühlknechte, Matrosen und Pilger, die die Stadt täglich durchqueren.
Ostia entstand vermutlich als castrum, ein militärischer Stützpunkt an der Mündung des Tiber, und entwickelte sich schon in der späten Republik zur wichtigsten Hafenstadt Roms; der Name leitet sich vom lateinischen ostium, „Mündung“, ab. Die Stadt lag etwa 23 Kilometer westlich des römischen Zentrums entlang der Via Ostiensis und verband das Hinterland mit dem Meer; in ihrer Blütephase konnte Ostia eine Einwohnerzahl von mehreren Zehntausend erreichen und fungierte als zentraler Umschlagplatz der Annona, der Getreideversorgung Roms.
Topographie und städtischer Aufbau sind leicht in Bonis Rekonstruktionen ablesbar: Die Hauptachsen entsprechen römischer Stadtplanung — ein Decumanus und Cardo gliedern Wohnquartiere (insulae), öffentliche Gebäude und das Forum. Das Forum, flankiert von Tempeln und öffentlichen Gebäuden, bildete das administrative und wirtschaftliche Zentrum; nahebei lagen große Horrea, die Getreidespeicher und Lagerhäuser, die den Handel mit Getreide, Öl und Wein organisierten. Thermen, Tavernen, Werkstätten und Bordelle zeigen die urbane Dichte einer funktionierenden Hafenstadt, während das Theater Zeugnis städtischer Repräsentation und Vergnügungskultur ablegt.
Der Hafenbetrieb war komplex: Kräne, Kaianlagen, Lagerhäuser und ein dichtes Netz von Verladeplätzen verknüpften lokale Fischerboote mit den Kaiserlichen Truppentransporten und Handelsschiffen. Mit dem Ausbau des Hafens Portus unter Claudius und Trajan verlagerte sich die Großlogistik: Portus wurde zum zentralen Seepunkt, Ostia blieb Umschlagplatz und städtisches Zentrum, verlor jedoch an strategischer Bedeutung. Parallel dazu führte die Versandung der Tibermündung und klimatische Veränderungen zum langsamen Niedergang der Stadt ab der Spätantike.
Alltagsleben und Infrastruktur treten in Boni’s Bildern plastisch hervor: mehrstöckige Insulae mit Läden im Erdgeschoss, gemauerte Straßen aus basaltgesägten Pflastersteinen, öffentliche Brunnen und Zisternen zur Wasserversorgung, sowie die allgegenwärtigen Thermen als soziale Treffpunkte. Grabinschriften und Nekropolen entlang der Zufahrtsstraßen belegen die soziale Durchmischung — Händler, Seeleute, Veteranen, Freigelassene und wohlhabende Grundbesitzer teilten denselben urbanen Raum; das monetäre und logistische Gewicht der Horrea prägte das Stadtbild und die wirtschaftliche Struktur.
Religiöse und kultische Räume ergänzen das Bild: Tempel verschiedener Götter, Mithräen in privaten Kontexten und Straßenschreine zeugen von einer pluralen Religiosität, die mit Handel und Einwanderung wuchs. Öffentliche Inschriften, Gewände und manche Wandmalereien geben Hinweise auf Kollegien, Handwerksverbände und bürgerschaftliche Organisationen, die das städtische Leben ordneten und steuerten.
Der Niedergang wurde durch mehrere Faktoren beschleunigt: die Verlandung der Mündung, langfristige politische Instabilität, die Verlagerung des Seehandels auf Portus und die wirtschaftliche Schwächung des Imperiums. Diese Kombination führte zum schrittweisen Verlassen großer Teile der Stadt; paradoxerweise konservierte dieses langsame Vergessen viele bauliche Strukturen, die heute Ausgräbern die Rekonstruktion urbaner Abläufe erlauben.
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Madame de Saint-Baslemont 🇫🇷 - Teil 1
Alberte-Barbe d'Ernécourt, Madame de Saint-Baslemont (1607–1660), war eine französische Soldatin und Schriftstellerin, die im Dreißigjährigen Krieg kämpfte und als die christliche Amazone (frz. Amazone chrétienne) bekannt wurde.
Sie kleidete sich in Männerkleidung und nahm die Identität des „Chevalier de Saint-Baslemont“ an (angeblich ihres Schwagers). Berichten zufolge nahm sie am Nahkampf teil und setzte militärische Taktiken ein, die sie von ihrem Ehemann erlernt hatte. Unter ihren Pächtern stellte sie eine Kampftruppe auf, verteidigte die Ländereien ihrer Familie und unterstützte das Herzogtum Bar und das Bistum Verdun.
Madame de Saint-Baslemont schaffte es, innerhalb des Herrschaftsgebiets ihrer Familie ein gewisses Maß an Ordnung aufrechtzuerhalten. Infolgedessen zogen viele Menschen aus anderen Regionen auf ihre Ländereien, da ihre eigenen Wohnorte bedroht oder zerstört worden waren.
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Alberte-Barbe d'Ernécourt, Madame de Saint-Baslemont (1607–1660), war eine französische Soldatin und Schriftstellerin, die im Dreißigjährigen Krieg kämpfte und als die christliche Amazone (frz. Amazone chrétienne) bekannt wurde.
Sie kleidete sich in Männerkleidung und nahm die Identität des „Chevalier de Saint-Baslemont“ an (angeblich ihres Schwagers). Berichten zufolge nahm sie am Nahkampf teil und setzte militärische Taktiken ein, die sie von ihrem Ehemann erlernt hatte. Unter ihren Pächtern stellte sie eine Kampftruppe auf, verteidigte die Ländereien ihrer Familie und unterstützte das Herzogtum Bar und das Bistum Verdun.
Madame de Saint-Baslemont schaffte es, innerhalb des Herrschaftsgebiets ihrer Familie ein gewisses Maß an Ordnung aufrechtzuerhalten. Infolgedessen zogen viele Menschen aus anderen Regionen auf ihre Ländereien, da ihre eigenen Wohnorte bedroht oder zerstört worden waren.
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