Jasmin Kosubek Original
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Langjährige Moderatorin und Produzentin, jetzt mit eigenem YouTube- und Odysee-Kanal. Ich bin hier um meinen und euren Horizont zu erweitern.

YT: https://www.youtube.com/c/JasminKosubekOriginal

Instagram: https://www.instagram.com/jasminkosubek/
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Für mich war dieses Gespräch noch mal eine andere Liga und eine echte Herausforderung. Wir haben es schließlich mit „Deutschlands gefährlichstem Mann" zu tun. Ist er das?

Ich kann nur sagen: Er ist wirklich extrem gut mit Menschen. Und er hat Bock. Diese Stimmung zieht Leute an. Das ist erst mal meine Beobachtung.

Im Gespräch wollte ich natürlich auch auf die kritischen Punkte eingehen, und die haben viel mit dem AfD-Personal zu tun. Wo werden seine Grenzen überschritten? Welches Gedankengut ist in seinem unmittelbaren Umfeld unterwegs? Und wie geht er damit um, wenn man ihn damit konfrontiert?

Eine Prognose, wie die Wahl am 6. September ausgeht, kann ich nicht abgeben. Aber ich sehe, wie er die Menschen bewegt. Die einen haben Angst vor dem, was kommt. Die anderen stimmt es hoffnungsvoll.

Zu welchen gehörst du?

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https://youtu.be/v2Yq0MF8xbM
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Ich möchte hier auf meinen persönlichen Podcast "Ganz ehrlich" hinweisen. Ich könnte mir vorstellen, dass es einige interessieren könnte was nach "großen Interviews" bei mir passiert.

Nach den großen Interviews falle ich regelmäßig in ein Loch. Ich nenne das meine Post-Interview-Depression: Ich schaue das Gespräch tagelang nicht an, die Kommentare lese ich nicht selbst, und ich zweifle erst mal an allem.

Beim Siegmund-Interview war das nicht anders.

In unserem Podcast „Ganz ehrlich" habe ich mit Benedikt Zeitner darüber gesprochen - wie ich Siegmund vor Ort erlebt habe, warum ich meine Fragen so gestellt habe, wie ich sie gestellt habe, und wo Benedikt findet, dass ich zu milde war.

Wenn dich interessiert, was hinter so einem Gespräch passiert und wie ich mit dem Feedback umgehe: Die Folge ist online. ▶️ https://youtu.be/QxcO8HhNRAQ
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Dieses Video von Ulrich Siegmund ging viral auf Instagram. Ich kann mir vorstellen warum - was sind eure Ideen?
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Christian Stecker ist Professor für das Politische System Deutschlands, geboren und lebend in Halle. Am Sonntag wird dort gewählt.

Sein Befund ist unbequem für alle Seiten: Die Brandmauer habe nicht die AfD geschwächt, sondern die Union. Sein Gegenvorschlag heißt flexible Mehrheiten, Thema für Thema, nach links wie nach rechts. Ob das in einem derart polarisierten Land funktionieren kann - naja...

Ein ruhiges Gespräch über eine sehr unruhige Woche.

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https://youtu.be/mIh8tN7WlEg
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„Ich bin deprimiert, wenn ich sehe, wie dieses Land auch regiert wird. Es ist so hoffnungslos."

Das sagt ein Mann, der mit knapp siebzehn nach Deutschland kam und sich „eigentlich sofort zu Hause" fühlte. Der über seine Laufbahn sagt: „Ich war erfolgreich und die Deutschen haben es mir gegönnt." Der vor zehn Jahren den deutschen Pass beantragte, weil er dachte, er bleibt für immer. „Ich habe gesagt, hier will ich auch sterben."

Heute sagt Sucharit Bhakdi: „Ich muss aus diesem Land weg." Zurück nach Thailand. Es geht nur nicht, weil sein Sohn hier zur Schule geht. Der Junge ist neun. Bhakdi wird im November achtzig.

Ich bin mit einer langen Fragenliste hingefahren und mit etwas anderem zurückgekommen. Mir gegenüber saß kein Kämpfer, sondern ein alter Mann, der nicht fassen kann, was mit diesem Land passiert ist.

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https://youtu.be/u4d5hNzQUJQ
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„Ich bin ja keine Maschine."

Sahra Wagenknecht saß mir gegenüber, mit einem Zeitplan auf die Minute. Ankommen, Selfie im Aufzug, los. Ende 17:40 Uhr, danach Maischberger.

Ich wollte wissen, wie sich das eigentlich anfühlt: als Steigbügelhalterin der AfD zu gelten, bei Lanz nach jedem Halbsatz unterbrochen zu werden, zuzusehen, wie die eigene Partei in Thüringen auseinanderfällt. Ob sie sich noch als Antifaschistin bezeichnen würde.

Sie antwortet ruhig und professionell auf alles. Bei einer Frage wird sie trotzdem konkreter, als ich erwartet hatte: Was würde sie sich ersparen, wenn sie noch einmal anfangen könnte?

Ein Gespräch über Macht, Fehler und die Frage, wie viel eine Stimme in diesem Land noch wert ist.

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https://youtu.be/OBGYn9yflaw
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„Indem man etwas weglässt, verdreht man die Geschichte." Das sagt Daniele Ganser in meinem neuen Interview über Kriegspropaganda. Der Schweizer Historiker erklärt am Beispiel Kuba, Vietnam und Ukraine, warum das Auslassen der Vorgeschichte für ihn das mächtigste Instrument der Propaganda ist.

Zwei Minuten später halte ich ihm seinen eigenen Post vor. Er hatte den russischen Botschafter zitiert, aber die Passage über die Nukleardoktrin weggelassen. Seine Antwort: „Das habe ich nicht in diesem Post geschrieben, das stimmt. Vielleicht hätte ich das noch deutlicher machen sollen."

Wir sprechen über Leipzig, über Gaza, über Merz und darüber, was zwanzig Jahre Kriegslügen mit einem Menschen machen.

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https://youtu.be/6A5UmDz3pRQ
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„Nur Propaganda, nur Phrasen, nur zur Betäubung eigener Schuld."

Achtzig Jahre lang hieß es: nie wieder. Das ist, was Hans-Joachim Maaz davon übrig sieht. Er ist 83, Psychoanalytiker, Jahrgang 1943, und er hat sein Leben lang erforscht, was mit Menschen passieren muss, damit sie in den Krieg ziehen.

Ich habe selten jemanden so fassungslos erlebt. Er kann nicht begreifen, wie schnell dieses Land wieder dort angekommen ist.

Wir sprechen über den Gefühlsstau und die Feindbilder der letzten Jahre, vom Virus über das Klima bis zu den Russen. Über seine Eltern, die ihm nie geantwortet haben, als er wissen wollte, warum sie mitgemacht haben. Und über das Buch, an dem er gerade schreibt, vermutlich sein letztes. Es geht um Beziehungsdemokratie.

Ein Satz ist mir geblieben: „Das scheint mich noch am Leben zu halten."

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https://youtu.be/o5bPneN-Pqg
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🗣Mein Auftritt bei Melanie Amann
Es ist immer wieder erstaunlich, wie weit das innere Erleben einer Situation von dem abweichen kann, was tatsächlich passiert ist.

So war es auch bei meinem Gespräch mit Melanie Amann. Innerlich habe ich mich vernichtet gefühlt. Nach außen wirkte ich offenbar ziemlich souverän. Dieses Delta ist unglaublich, und es hat einen Preis: Die Contenance kostet mich Scharfsinn. Es gab einige Momente, in denen ich inhaltlich stärker hätte argumentieren können. In der Situation selbst war mir das nicht möglich.

In den letzten Tagen habe ich so viele Zuschriften bekommen, die mich wirklich berührt haben. Dazu kommen die solidarischen Kommentare und Videoausschnitte auf Social Media. Das tut gut. Ich erinnere mich noch genau an meinen Anfang bei RT und an die Medienschelte, die damals über mich hereinbrach. Da war ich ganz allein. Keine Anrufe, keine Solidarität, kein verständnisvolles „das wird schon“. Genau diese Zuwendung habe ich jetzt erlebt. Danke dafür, das war eine sehr heilsame Erfahrung.

Ohne das Gespräch überhöhen zu wollen: Es hat einen symbolischen Wert. Dass Frau Amann und ich überhaupt miteinander sprechen, wäre vor fünf Jahren undenkbar gewesen. Es ist ein erster Schritt, auch wenn ich sie im Gespräch nicht als offen erlebt habe. Und genau das zeigt, wo das Problem liegt. Diese Haltung von oben herab, dieses Urteil, das schon feststeht, bevor man miteinander spricht, ist einer der Gründe, warum sich so viele Menschen vom etablierten Journalismus abgewendet haben. Die Zeiten ändern sich, der Journalismus verändert sich. Miteinander zu reden ist ein Anfang. Es braucht auch die Bereitschaft, einander wirklich zuzuhören.

👉Wie es mir in dem Gespräch wirklich ging, darüber spreche ich in unserem Podcast „Ganz ehrlich“:
https://youtu.be/Wg0wAggu0g0
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„In der High Society sind alle auf Staatskurs. Alle.“

Das sagt Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, und ich habe sie so noch nie erlebt. Ich war im Gespräch ehrlich gesagt schockiert: Ich hatte angenommen, dass dort oben mehr Klarheit herrscht über die Verhältnisse. Stattdessen beschreibt sie sich selbst als Außenseiterin. Bei der Trauerfeier von Lord Jacob Rothschild, einem Freund ihrer Familie, habe ihr kaum jemand Guten Tag gesagt. „Wie wenn ich gegen irgendeinen Kodex verstoßen hätte, weil ich meine Meinung sage.“

Ihre Erklärung für die Anpassung ist unbequem und banal: Abhängigkeit. Subventionen, Posten, Rücksichten. Kein Komplott, sondern Konformismus.

Ein Gespräch über Eliten, Enttäuschung, Berlin, die CDU und darüber, warum sie eine Gesellschaft im Abstieg interessanter findet als eine im Aufstieg.

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https://youtu.be/OA3v74aALEk
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„80 Prozent meiner Mandanten bereiten sich auf den Wegzug vor.”

Das sagt Prof. Dr. Christoph Juhn, Steuerberater für sehr vermögende Unternehmer. Seine Kanzlei entwickelt Strategien, mit denen Mandanten Deutschland jederzeit verlassen können, ohne Wegzugsteuer zu zahlen. Es geht dabei längst nicht nur um Steuern: Sicherheit, Schulsystem, zweiter Pass, Immobilie in Südafrika für den Fall der Fälle.

Was mich am meisten überrascht hat: Er sagt, für die Zuwanderung nach Deutschland habe ihn noch nie jemand angerufen. Nur für den Weg hinaus.

Das Interessante daran ist nicht das Mitleid mit den Reichen. Es ist das Signal. Wer Geld hat, baut sich gerade ein zweites Standbein. Das sagt mehr über die Lage als jede Sonntagsrede.

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https://youtu.be/k9hOuXGVyGo
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„Du musst keine Angst haben, ich bin nicht Melanie Amann.“

So begrüßt mich Serdar Somuncu, Kabarettist, „Hassias“ und seit 30 Jahren einer der unbequemsten Köpfe dieses Landes. Was folgt, sind zweieinhalb Stunden, in denen er fast so viele Fragen stellt wie ich. Wir sprechen über Doppelmoral, über seine Hitler-Lesungen, über Florian Schroeder und natürlich über Corona. Viele nennen ihn einen Wendehals. Er sagt: „Corona war wie ein Katapult. Das hat Leute in die Enge getrieben.“ Ein paar Missverständnisse bleiben im Raum. Am Ende fragt er trotzdem: „Sind wir jetzt Freunde?“

Ein Gespräch mit viel Lachen und ein paar Stellen, an denen es wehtut.

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https://youtu.be/71HUurqDGY4
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Als ich Zeinab Herz zum ersten Mal traf, sprach uns in einem Café im Prenzlauer Berg eine ältere Dame an. Sie konnte sich nicht mehr auf ihr Buch konzentrieren, so sehr hatte sie Zeinabs Geschichte gepackt. Mich auch.

Kein Wunder. Sie wuchs in einem schiitischen Haushalt in einer Kleinstadt in Niedersachsen auf, ihre Familie stammt aus dem Libanon. Mit 9 war sie für ihren Vater eine Frau. Mit 13 trug sie Kopftuch, weil man ihr die Hölle ausgemalt hatte. Mit 18 legte sie es ab und ging ihren eigenen Weg. Dann drohte ihr Vater, sie umzubringen, falls sie einen Deutschen heiratet.

Heute ist Zeinab frei und erzählt ihre Geschichte.

Unbedingt anschauen:
https://youtu.be/USk_QyVMXrA
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„Ich habe keine Gesinnungspolizei bei mir stehen.“

Jens Reule
Dantas betreibt die Musikbrauerei in Prenzlauer Berg, eine Kriegsruine, die er seit fast 30 Jahren gegen Investoren und Behörden verteidigt. Jetzt will ihn die Berliner Clubkommission rauswerfen, es wäre der erste Ausschluss ihrer Geschichte. Der Grund: vier Veranstaltungen aus einem Zweijahresprogramm. 97 Prozent seines Programms sind Konzerte, Symposien, Kultur.

Entschieden haben Leute, die nie bei einer dieser Veranstaltungen waren. Ihre Quelle: Indymedia. Sein Satz dazu: „Die haben nicht mal die Mühe gemacht zu recherchieren.“

Er wehrt sich, ist weiter Mitglied, das Verfahren läuft. Und er stellt eine Frage, die nicht mehr weggeht: Wer urteilt hier eigentlich über wen?

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https://youtu.be/bBsSXArg8K4
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„Jeder Steuerbescheid ist rechtswidrig, aber wirksam.“

Diesen Satz hat Oliver Störing im Studium gelernt. 20 Jahre war er Finanzbeamter, zuletzt in der Konzernbetriebsprüfung. Neben ihm sitzt Sascha Matussek, der das Finanzamt vor fast 20 Jahren verlassen hat und heute als Steuerberater auf der anderen Seite steht.

Ich wollte wissen, was eigentlich mit einem Sachbearbeiter passiert, der sich verrechnet. Ollis Antwort: „Im Prinzip gar nichts.“ Wenn ich mich verrechne, sieht das anders aus.

Wir sprechen über die Fehler des Finanzamts, über Einigungen auf dem Parkplatz, über eine Tasche von Louis Vuitton mit Firmenlogo und darüber, was ihr als Angestellte ganz legal absetzen könnt.

Zwei Insider, ein Thema, das jeden betrifft.

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https://youtu.be/g4IG1ZsGWOE
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„Was hält eine Gesellschaft noch zusammen?“ Ulrike Guérot: „Nichts mehr.“

Mein neues Interview ist online. Eigentlich wollte ich mit der Politikwissenschaftlerin über die Proteste in Frankreich sprechen. Herausgekommen sind zwei Stunden über die Illusion, in der wir im Westen leben. Wir halten uns für den Nabel der Welt, während das Fundament bröckelt. Und statt hinzuschauen, schieben wir den schwarzen Peter weiter: an die Migranten, an die Linken, an die Jugend.

Ulrike sagt, die Welt denke längst postliberal, nur wir hätten es noch nicht gemerkt. Man muss nicht alles teilen, aber dieses Gespräch verändert den Blick - meinen auf jeden Fall.

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https://youtu.be/tZjpjkXie2Q
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