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Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRouche: Friedensaufbruch in Deutschland

Mittwoch, 7. Oktober 2026, 18.30 Uhr Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.
Die Turbulenzen, die mit dem Anbruch einer neuen Ära in der Weltgeschichte einhergehen, stehen uns bevor, ähnlich wie in den turbulenten Jahren der 1980er. Dies sind keine „normalen Zeiten“. Diese Zeit erinnert an die Monate unmittelbar vor dem plötzlichen Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989, auf den zwei Jahre später die „undenkbare“ Auflösung der Sowjetunion folgte. Heute wie damals gelingt es den meisten Analysten nicht, die Tragweite der tatsächlichen Ereignisse zu erfassen. Ihre festgefahrenen Überzeugungen stehen dem im Weg.

Es gibt etwas, das die Massenproteste in Spanien (Wohnungskrise), Frankreich (Bildungskrise), Deutschland (Regierungszusammenbruch) und Italien (Aktionen von Landwirten, Fischern und Lkw-Fahrern) verbindet. Die Auslöser mögen unterschiedlich erscheinen, doch der zugrunde liegende Prozess ist derselbe. Eines ist klar: Alle NATO-Volkswirtschaften sind im Niedergang begriffen, und kein Volk eines NATO-Staates unterstützt das Streben nach einem neuen Weltkrieg! Die transatlantischen Staats- und Regierungschefs sind größtenteils „gewogen und für zu leicht befunden“ worden. Die zahlreichen Kriegsherde sowie die Wahlkämpfe der nächsten 30 Tage in Brasilien, Israel und den Vereinigten Staaten sollten nicht als „wichtige aktuelle Ereignisse“ betrachtet werden, sondern als Teil eines viel größeren Ganzen. Die Versammlung von 800.000 Menschen in Frankreich zur Sonntagsmesse von Papst Leo, von denen die Hälfte oder mehr noch nie zuvor in ihrem Leben an einer solchen Veranstaltung teilgenommen hatten, suchte nach dem, was sie sich als authentische Führung erhofften, in der Person von Papst Leo XIV. Sein jüngstes Eintreten für eine Doktrin des „gerechten Friedens“ in der Kirche, die die opportunistische Praxis ablöst, den heiligen Augustinus zum Thema „gerechter Krieg“ zu zitieren, ohne ihn zu studieren, sowie seine unnachgiebige Ablehnung von Atomwaffen können in Krisenzeiten als moralischer Kompass dienen.

In einer Diskussion gestern erinnerte Roger Moore, Mitarbeiter des Nachrichtenstabes bei EIR, die Anwesenden daran, dass vor vierzig Jahren, vom 11. bis 12. Oktober, das Gipfeltreffen in Reykjavík, Island, zwischen dem amerikanischen Präsidenten Ronald Reagan und dem sowjetischen Generalsekretär Michail Gorbatschow stattfand. In Internetbeiträgen, die sich auf Reykjavík beziehen, wird behauptet, es sei Ronald Reagans Weigerung gewesen, seine „Strategic Defense Initiative“ (SDI) aufzugeben, die den „Deal-Breaker“ für die dortigen Verhandlungen darstellte, die den Einsatz der meisten, wenn nicht sogar aller Atomwaffen hätte verhindern können.

Diese „Darstellung“ ist falsch. Tatsächlich war es genau dieser SDI-Vorschlag, der gemeinsame technologische Durchbrüche für ein fortschrittliches Laserwaffen-Abwehrsystem vorsah und darauf abzielte, Atomwaffen „wirkungslos und überflüssig“ und damit unnötig zu machen. Gorbatschows Ablehnung von Reagans SDI-Vorschlag beendete die Chance für die Sowjetunion, ihrem eigenen Untergang zu entgehen, der durch die Methoden der „ursprünglichen Akkumulation“ beschleunigt wurde, zu denen ihre Wirtschaft gezwungen war, um im Wettrüsten der 1980er Jahre mit den Vereinigten Staaten und der NATO Schritt zu halten.

Tatsächlich war es der Gründer dieser Zeitschrift, EIR-Chefredakteur Lyndon LaRouche, der mit Wissen des Nationalen Sicherheitsrates der Reagan-Regierung die SDI-Politik formuliert hatte. LaRouche führte von Dezember 1981 bis Anfang 1983 eine Reihe von Verhandlunge[...]
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The Schiller Institute Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRouche: Friedensaufbruch in Deutschland Mittwoch, 7. Oktober 2026, 18.30 Uhr Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die…
n mit Vertretern der sowjetischen Regierung. Ronald Reagan verkündete die SDI-Politik bekanntlich in einer Rede am 23. März 1983 – sehr zum Entsetzen von Regierungen in aller Welt und vieler Amtsträger in den Vereinigten Staaten.

Lyndon LaRouche berichtete in seinem Aufsatz „The Night They Came To Kill Me“ über die Ereignisse fünf Tage vor dem Treffen in Reykjavik:

„Am 6. Oktober 1986 fiel eine regelrechte Armee von mehr als vierhundert bewaffneten Einsatzkräften über die Stadt Leesburg in Virginia her, um eine Razzia in den Büros von EIR und seinen Partnern durchzuführen, und wurde zudem für eine weitere, finstere Mission eingesetzt. Die Räumlichkeiten, in denen ich zu dieser Zeit wohnte, wurden von einer bewaffneten Truppe umzingelt, während Flugzeuge, gepanzerte Fahrzeuge und weiteres Personal auf den Befehl warteten, unter Beschuss vorzurücken. Glücklicherweise kam es nicht zu Tötungen, da jemand mit höherer Befugnis als der Leiter der Strafrechtsabteilung des Justizministeriums, William Weld, den Angriff auf mich abblasen ließ. Die Einsatzkräfte, die bereitstanden, um gegen mich, meine Frau und eine Reihe meiner Mitarbeiter vorzugehen, wurden am Morgen zurückgezogen… Dies ist nicht nur mein Grund zur Beschwerde. Die große Mehrheit der Amerikaner ist ebenso sehr das beabsichtigte Opfer wie ich. Sie haben ein Recht darauf zu erfahren, was ihnen in diesem Zusammenhang angetan wird… Ironischerweise, aber nicht zufällig, wurde diese Operation zu dem Zeitpunkt in Gang gesetzt, als Präsident Reagan sich mit Gorbatschow in Reykjavík, Island, traf, wo der Präsident erneut sein Bekenntnis zur SDI nachdrücklich bekräftigte.“

LaRouches Vorschlag war das moralische Gegenteil zahlreicher vorangegangener wahnwitziger Vorschläge des „Deep State“ für einen Atomkrieg, angefangen mit Winston Churchills „Operation Unthinkable“ vom Mai 1945, die darauf abzielte, die Sowjetunion spätestens im September 1945 mit Atomwaffen anzugreifen. Im Jahr 1949 sah die vom US-Verteidigungsministerium ausgearbeitete „Operation Dropshot“ vor, 300 Atomwaffen auf die Sowjetunion abzuwerfen, um 85 % ihrer Industriekapazitäten zu zerstören, was „Kollateralschäden“ in Form von zig Millionen Todesopfern zur Folge gehabt hätte. Es gab weitere Vorschläge, die alle vor der amerikanischen Bevölkerung geheim gehalten wurden.

Im Jahr 1954 sah die US-amerikanische „Operation Vulture“ den Einsatz von drei „kleinen taktischen“ Atombomben vor, um die besiegten französischen Truppen in Dien Bien Phu in Vietnam zu retten. Im Jahr 1958 hatten die Vereinigten Staaten laut dem verstorbenen, durch die Pentagon-Papiere bekannten Daniel Ellsberg einen Plan, das chinesische Festland mit Atomwaffen zu bombardieren, um eine Invasion Taiwans zu verhindern. (In einem Interview mit der CBS-News-Reporterin Michelle Miller im Jahr 2021 sagte Ellsberg: „Ich war Teil eines Plans, der niemals hätte ausgearbeitet werden dürfen – das war ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“) Und am 20. Juli 1961 legten General Lyman Lemnitzer, General Curtis LeMay und andere JFK einen Plan vor, spätestens im Dezember 1963 einen überraschenden Atomschlag gegen die Sowjetunion zu starten.

Im folgenden Jahr kam es im Oktober 1962 zur Kubakrise und zu den mutigen Maßnahmen der Kennedy-Brüder, hinter den Kulissen Verhandlungen mit der Sowjetunion aufzunehmen. Ähnlich wie jene Gespräche zwischen JFK und RFK mit Chruschtschow fanden auch die LaRouche-Gespräche unter dem Druck eines drohenden Krieges statt. Erst letzte Woche sprach Wladimir Putin vor dem Waldai-Club über den Beinahe-Atomkrieg von 1983, der durch das mutige Eingreifen eines einzigen Mannes, Stanislav Petrov, verhindert wurde.

In diesem Fall siegte der menschliche Verstand, nicht die künstliche Intelligenz. Die als SDI bekannte LaRouche-Reagan-Initiative verhinderte keineswegs die Verhandlungen in Reykjavík, sondern bildete damals die Grundlage für eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur, die in LaRouches Präsidentschaftskampagne von 1984 im „Entwurf eines Memorandum of [...]
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n mit Vertretern der sowjetischen Regierung. Ronald Reagan verkündete die SDI-Politik bekanntlich in einer Rede am 23. März 1983 – sehr zum Entsetzen von Regierungen in aller Welt und vieler Amtsträger in den Vereinigten Staaten. Lyndon LaRouche berichtete…
Understanding zwischen den Vereinigten Staaten und der UdSSR“ vorgestellt wurde.

Helga Zepp-LaRouche, die bei Lyndon LaRouche war, als man kam, um ihn zu töten, hat Zehn Grundsätze für eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur vorgeschlagen, in einer Zeit, in der „sich das Blatt gewendet hat“. Heute muss die Idee eines „gerechten Friedens“ die Diskussionen in den Kirchen, Gewerkschaften und anderen Institutionen der Vereinigten Staaten und Europas durchdringen. Diejenigen, die sich in Bewegung und Aufruhr befinden, müssen beginnen, im Geiste von Papst Leos und Zepp-LaRouches Nikolaus von Kues zu denken, über den der Papst in seiner Angelus-Ansprache am 25. Oktober letzten Jahres sprach.

Die Welt braucht einen Ansatz des „Zusammenkommens der Gegensätze“ für den Weltfrieden. China und Russland können einer im Niedergang begriffenen transatlantischen Welt helfen, aber nur, wenn das US-Präsidialsystem in die Lage versetzt wird, darauf zu reagieren. Die amerikanische Präsidentschaft ist eine Institution, nicht bloß eine Einzelperson. Die unabhängige Präsidentschaftskandidatin der LaRouche-Bewegung, Diane Sare, wird in Kürze eine Erklärung veröffentlichen, in der sie Pete Hegseths wahnwitziges „Kommando für Autonome Kriegführung“ anprangert und einen vernünftigen Ansatz für einen gerechten Frieden mit dem Iran, China, Russland und allen Nationen vorschlägt. Die Lehre aus jenem 6. Oktober vor 40 Jahren lautet: Eine großartige Idee und eine große Bewegung für großartige Ideen, die im Namen der Menschheit vorangetrieben werden, können niemals besiegt werden, solange man weiterkämpft.
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Die globale Versorgungskrise überwinden

Bericht vom 174. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Am 2. Oktober fand die 174. wöchentliche Online-Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) statt. Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts und Initiatorin der IPC, eröffnete die Sitzung mit einer Warnung vor neuen Entwicklungen, darunter die Gefahren des militärischen Einsatzes künstlicher Intelligenz (KI). US-Kriegsminister Pete Hegseth treibe die Entwicklung autonomer Waffensysteme voran, ohne für eine menschliche Kontrolle über diese Systeme zu sorgen. Sie verwies auf die „absolut eskalierende Lage im Nahen Osten“, da durch die Blockade der beiden wichtigen maritimen Engpässe – Straße von Hormus und Bab al-Mandab – eine weltweite Depression drohe. Ein Lichtblick sei ein offener Brief der iranischen Revolutionsgarden an die amerikanische Öffentlichkeit, der den Amerikanern erstmals Zugang zur iranischen Sicht der Dinge verschaffe.
Zepp-LaRouche zitierte Äußerungen des russischen Präsidenten Putin auf dem 23. jährlichen Waldai-Forum am 1. Oktober, wo er beschrieb, wie Rußland versuchte, sich in Europa zu integrieren, aber zurückgewiesen worden sei. Als Beispiel dafür, warum Menschen im Ernstfall über Maschinen entscheiden müssen, erinnerte sie an den sowjetischen Oberstleutnant Stanislaw Petrow, der am 26. September 1983 einen Atomkrieg verhinderte, als er sich über den automatischen Vergeltungsmechanismus der sowjetischen Doktrin hinwegsetzte. Landwirtschaft in der Krise Marcia Merry Baker, EIR-Wirtschaftsredakteurin, beschrieb die aktuelle Wirtschaftskrise als „Zusammenbruchsphase“ infolge der wirtschaftlichen Schocks vom Frühjahr. Es werde ein Einbruch der weltweiten Getreideproduktion im Erntejahr 2026-27 um 2,5% prognostiziert: „Das klingt vielleicht nicht nach viel, wird aber mit den Anbau- und Erntezyklen an Umfang und Tempo zunehmen, wenn wir nicht eingreifen, um es aufzuhalten.“ Und dies in einer Welt, die ohnehin mit Hunger und Nahrungsmittelmangel zu kämpfen habe. Der weltweite Handel mit Düngemitteln sei seit Beginn des Iran-Kriegs im Februar um 20-30% zurückgegangen. Durch die Einstellung des Schiffsverkehrs am Persischen Golf habe sich der Preis für wichtige Industriechemikalien wie Schwefel verdoppelt. Hinzu kämen die Preisanstiege bei Benzin, Kerosin und Heizöl sowie insbesondere Engpässe bei Diesel. Europa kürze Agrarsubventionen, um Geld in die Aufrüstung umzuleiten. Positiv seien die Vereinbarungen Rußlands, Indien mit Düngemitteln zu beliefern, sowie noch bis vor kurzem die Zusage Chinas, Kraftstoff in südostasiatische Länder zu exportieren. In Waldai habe Putin davon gesprochen, Rußlands weltweite Energieexporte wieder aufzunehmen, sobald die Wirtschaftssanktionen aufgehoben werden. Mike Callicrate ist Rinderzüchter aus Kansas, führender Aktivist in der Agrarpolitik sowie Gründer und Eigentümer des Direktvermarkters Ranch Foods Direct in Colorado. Er schilderte den raschen Niedergang der Viehzucht in den USA durch falsche Regierungspolitik und warnte, Amerika verliere die Fähigkeit, sich selbst zu ernähren. Jesus Holguin Cazares, Präsident des Rinderzüchterverbands Kansas Cattlemen’s Association, berichtete von Razzien der Einwanderungspolizei ICE in der vergangenen Woche in mehreren Gemeinden mit großen Schlachtbetrieben im Südwesten von Kansas. ICE hatte niemanden im voraus informiert, nicht einmal die örtliche Polizei. Mehrere Tage lang seien dort die Betriebe, die 20% der Rindfleischs in den USA liefern, zum Stillstand gekommen, für Tausende von Rindern habe es plötzlich keinen Platz gegeben. Die ICE-Razzien hätten ein Klima der Angst geschaffen, in dem selbst US-Bürger hispanischer Herkunft mit einwandfreiem Aufenthaltsstatus zögern, zur Arbeit zu erscheinen.

Zepp-LaRouche verwies auf die Äußerungen von Papst Leo XIV. zur Migration. „Man [...]
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löst die Migrationsfrage nicht, indem man Menschen ausweist“, sagte sie. Die Lösung bestehe darin, die Wirtschaft anderer Nationen nicht länger zu ruinieren, denn das sei der Auslöser für Flüchtlingswellen. Callicrate warf den großen Fleischverarbeitern vor, sie „lieben Störungen und Chaos“, weil das die Preise drückt, die Viehzüchter für ihr Vieh verlangen können. Merry Baker stimmte zu, daß die ICE-Razzien die Fleischverarbeitung in Kansas gestört und damit zu einer allgemeinen Krise beigetragen hätten. Zepp-LaRouche rief alle Beteiligten dazu auf, sich nicht nur auf lokale Kontroversen zu konzentrieren, sondern sie aus der Perspektive der weltweiten Abkehr vom alten kolonialen System zu betrachten. Internationale Aktivitäten für den Frieden Pater John Heagle, Direktor der Friedensgruppe „Priests Against Genocide“ (Priester gegen Völkermord) und Mitglied der Vereinigung katholischer Priester in den USA, erinnerte an das Wort von Papst Paul VI.: „Wenn ihr Frieden wollt, arbeitet für Gerechtigkeit.“ Er verglich dies mit Zepp-LaRouches Aufruf zu einem Paradigmenwechsel und zitierte führende Vertreter der katholischen Kirche, die die Kirche dazu aufriefen, sich für die gesamte Menschheit einzusetzen. Paul VI. habe die Regierungen der Welt ermahnt, daß „Entwicklung der neue Name für Frieden ist“. Das sei vielleicht naiv, weil säkulare Regierungen seine Worte mißachteten, ein „völliges Versagen unserer heutigen Demokratie“. Seine Organisation sei weltweit dort tätig, wo Menschen aufgrund ihrer Identität massakriert werden, die Kirche sei dort ein „Feldlazarett“ für die vielen Opfer. Er schloß mit einem eindrucksvollen Gedicht, das ein Kind in Gaza verfaßt hat und beschreibt, wie die Eltern den Namen des Kindes auf sein Bein schreiben, damit man es nach einem Angriff identifizieren kann.

Dr. E. Martin Schotz ist Koordinator der Friedensorganisation JFK Peace Speech Committee aus Massachusetts und Autor eines Buches über den Mord an Präsident Kennedy (History Will Not Absolve Us: Orwellian Control, Public Denial, and the Murder of President Kennedy). Er beschrieb den inneren Wandel von Präsident John F. Kennedy gegen Ende seines Lebens, als er sich von der „Pax America“ und dem Krieg als politischem Instrument abwandte.

Zepp-LaRouche lobte Pater Heagle als Vorbild für authentischen Katholizismus, im Gegensatz zu all jenen, die die Lehre vom „gerechten Krieg“ des Heiligen Augustinus verdrehen, um Kriege zu rechtfertigen, die alles andere als gerecht sind.

Co-Moderator Dennis Speed stellte wieder den regelmäßigen Gast Larry Johnson vor, ehemaliger CIA-Beamter und Mitglied der Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS). Johnson berichtete, er sei gerade aus Rußland zurückgekehrt, wo er sich mit etlichen Militärführern getroffen habe. Einer von ihnen habe aus den Äußerungen der NATO-Führung schon den Schluß gezogen, daß Rußland bald im Krieg mit Europa stehen wird. Johnson warnte vor der Schwere der Versorgungsengpässe im Zuge des Iran-Kriegs: „Diesel ist für die Weltwirtschaft das, was Blut für den menschlichen Körper ist.“ US-Präsident Trump leide an einer Form von Geisteskrankheit und habe „jeden sozialen Filter verloren“. Johnson bezog sich auf Trumps Rede vor der UNO, in der er von der völligen Vernichtung des Iran sprach: „Wenn Trumps Rhetorik noch schlimmer ist als die von Adolf Hitler, dann sind wir in einer sehr gefährlichen Situation.“ Jacques Cheminade, Vorsitzender der französischen Partei Solidarité et Progrès (S&P), beschrieb die bedeutenden Auswirkungen des Besuchs von Papst Leo in Paris, bei dem sich am 26. September bis zu 800.000 Menschen zu einer Messe auf der Place de la Concorde versammelten, um die Friedensbotschaft des Papstes zu hören. Cheminade berichtete über das Engagement seiner Organisation im Rahmen der Veranstaltungen zum Papstbesuch; sie habe 12.000 Flugblätter mit dem Offenen Brief von Peter Kuznik an Papst Leo verteilt, an dessen Verbreitung die IPC mitwirkt.1 Diskussion

Als [...]
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löst die Migrationsfrage nicht, indem man Menschen ausweist“, sagte sie. Die Lösung bestehe darin, die Wirtschaft anderer Nationen nicht länger zu ruinieren, denn das sei der Auslöser für Flüchtlingswellen. Callicrate warf den großen Fleischverarbeitern vor…
Antwort auf Fragen aus Deutschland, Afrika und Mexiko berichtete Merry Baker, es gebe eine wichtige Initiative zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen führenden Landwirtschaftsaktivisten in den USA und Mexiko, was man auf andere Länder ausweiten könne. Co-Moderator Dennis Small, Leiter des Iberoamerika-Ressorts von EIR, stellte fest, die Zerstörung der Landwirtschaft in den USA wie auch in Mexiko sei die Ursache der Migrationswellen in die USA. Mexiko und andere Länder in aller Welt seien gezwungen, die Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln zugunsten von Exportkulturen aufzugeben, um den Schuldendienst bei den Banken zu leisten. 75% der US-Amerikaner seien in Umfragen gegen die Politik, die die Einwanderung verursacht, deshalb sollte sich ihre Wut gegen diese Politik richten statt gegen die Migranten. Callicrate forderte eine Rückkehr zu einer Landwirtschaft, deren Sinn und Zweck es ist, Menschen zu ernähren, anstatt ein Spielfeld für Spekulanten zu sein.

Pater Heagle schloß sich in seinen abschließenden Bemerkungen Zepp-LaRouches Anklage gegen diejenigen an, die Augustinus’ Lehre vom gerechten Krieg mißbrauchen, um Angriffskriege zu rechtfertigen, und betonte die Bedeutung des offenen Briefes an Papst Leo. Zepp-LaRouche kam auf Präsident Putins Warnung in Waldai zurück, die Krise eines neuen Weltkriegs könne viel schneller ausbrechen, als die Menschen glauben. Die Menschheit stehe einerseits kurz vor dem Untergang, aber andererseits auch kurz vor dem neuen Paradigma, das wir uns wünschen. Anmerkung

1. „Aufruf an Papst Leo XIV., einen Weltgipfel zu organisieren,
um die Fragen des Friedens und der nuklearen Abrüstung anzugehen“,
Internetseite des Schiller-Instituts.
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Internationale Friedenskoalition #175, 09.10.2026, 17.00 Uhr

Zur Entwicklung des Konzepts eines „gerechten Friedens“
175. Treffen der Internationalen Friedenskoalition
Zur Entwicklung des Konzepts eines „gerechten Friedens“

Freitag, 9. Oktober 2026, 17.00 Uhr

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten und Kollegenkreis.

Schließen Sie sich diesen Freitag der Internationalen Friedenskoalition mit dem besonderen Gast Kathy Kelly an, amerikanische Friedensaktivistin, dreimal für den Friedensnobelpreis nominiert, Koordinatorin der Kampagne „Ban Killer Drones“ und von „World BEYOND War“, deren Vorstandsvorsitzende sie 2022 wurde; Berichte vor Ort aus Frankreich und Brasilien ; und weitere, die in Kürze bekannt gegeben werden.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung
Freunde der Internationalen Friedenskoalition,

Ist der einzig wirklich gerechte Krieg der Krieg „nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen Fürstentümer, Gewalten, gegen die Herrscher dieser finsteren Welt, gegen die bösen Geister in der Himmelswelt“? In einem Artikel, der am Dienstag, dem 6. Oktober, gleichzeitig im Osservatore Romano und in Vatican News erschien, zitiert Luigi Franco Pizzolato, Professor an der Katholischen Universität Mailand, aus den Briefen Augustinus: „Es ist ruhmreicher, den Krieg mit Worten zu beenden als Menschen mit dem Schwert zu töten und Frieden durch Frieden, nicht durch Krieg zu erlangen.“ Augustinus wird auch mit den Worten zitiert, der Staat werde „niemals dauerhafte Herrschaft über diejenigen ausüben können, die er durch militärische Siege unterworfen hat.“

Im September sandte Peter Kuznick in Zusammenarbeit mit dem Schiller-Institut, der Internationalen Friedenskoalition und anderen Organisationen einen Appell an Papst Leo XIV., der von 150 Geistlichen und anderen führenden Persönlichkeiten unterzeichnet wurde. Darin schlugen sie ihm vor, die Präsidenten Russlands, Chinas und der Vereinigten Staaten zusammenzubringen, um die Welt vom Rande eines thermonuklearen Krieges zurückzuholen.

Der Vatikan hat soeben bekannt gegeben, dass Papst Leo XIV. vom 27. bis 29. Oktober 80 Religionsvertreter und rund 300 weitere Persönlichkeiten aus aller Welt in Assisi, Italien, zusammenbringen wird. Der erste Tag des Treffens findet genau 40 Jahre nach dem interreligiösen Friedensgebet von Papst Johannes Paul II. statt, zu dem 160 Geistliche eingeladen waren. Papst Leo XIV. möchte einen neuen Dialog zwischen der geistlichen und der weltlichen Welt anstoßen, um das Konzept eines „gerechten Friedens“ weiterzuentwickeln.

Nehmen Sie am Freitag am Treffen der Internationalen Friedenskoalition teil und gestalten Sie diese Diskussion aktiv mit.

Das IPC bedauert den Tod von Maricarmen Abascal aus Spanien. Sie starb einen Tag nach ihrem Sieg und der damit verbundenen Rückkehr in ihre Wohnung, die einer weltweiten Mobilisierung zu verdanken war. Das Konzept des gerechten Friedens ist untrennbar mit dem Konzept der gerechten Wirtschaft verbunden – beides muss erreicht werden. Maricarmen sagte: „Ich konnte mein Zuhause nicht verteidigen, aber ich habe gekämpft, damit die anderen lernen, für das zu kämpfen, was ihnen gehört!“
The Schiller Institute
Für einen „gerechten Frieden“

Bericht vom 175. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Die 175. wöchentliche Online-Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 9. Oktober begann mit einer Einführung von Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts und IPC-Initiatorin, die die Verleihung des Friedensnobelpreises 2026 an die südafrikanische Richterin Navi Pillay lobte. Pillay war Vorsitzende der Unabhängigen Internationalen Untersuchungskommission der UNO zu den besetzten palästinensischen Gebieten und Israel, die in einem Bericht im September 2025 zu dem Schluß kam, daß Israel sich in Gaza des Völkermords schuldig gemacht habe.
Dann beschrieb Zepp-LaRouche die Welle von Protesten, die in ganz Europa ausgebrochen ist, die alle einen gemeinsamen Nenner hätten, nämlich den Widerstand gegen den Kriegskurs der Regierungen der „Koalition der Willigen“ mit Austerität zu dessen Finanzierung. Als Beispiel für die „Brutalisierung der Bevölkerung im Rahmen der kognitiven Kriegsführung“ nannte sie das Vorhaben von US-Kriegsminister Pete Hegseth, die Hinrichtung von Major Nidal Hasan – dem Psychiater der US-Armee, der 2009 bei einem Amoklauf in Fort Hood 13 Menschen tötete und 2013 zum Tode verurteilt wurde – live zu übertragen.

Ihre letzte und wichtigste Nachricht war die Erklärung von Papst Leo XIV., der Heilige Augustinus habe, anders als oft behauptet, nicht für „gerechten Krieg“ plädiert – erst recht nicht in der Weise wie die heutigen Kriegstreiber. Sie forderte statt dessen einen „gerechten Frieden“. Kathy Kelly ist eine US-Friedensaktivistin, dreimalige Kandidatin für den Friedensnobelpreis sowie Mitkoordinatorin der Anti-Drohnen-Kampagne Ban Killer Drones und Leiterin von World BEYOND War. Kelly grüßte etliche prominente Persönlichkeiten, die bei früheren IPC-Sitzungen das Wort ergriffen hatten, darunter Prof. Falk, der nach ihr sprach. Kelly verwies auf die Ermordung des schwedischen Diplomaten Graf Folke Bernadotte, der 1947-48 als erster UN-Vermittler im arabisch-israelischen Konflikt fungierte. Er wurde am 17. September 1948 von der zionistischen Stern-Bande ermordet, um den Friedensvorschlag zu vereiteln, den er zusammen mit dem US-Diplomaten Ralph Bunche ausgearbeitet hatte und der am folgenden Tag der UNO vorgelegt wurde.

Kelly beschrieb auch, wie Papst Franziskus anordnete, das „Papamobil“ zu einem medizinischen Hilfsfahrzeug umzubauen, und wie die Israelis bis heute die Einfahrt dieses Fahrzeugs nach Gaza verweigern. Sie schloß mit dem berühmten Zitat eines Anführers des Aufstands im Warschauer Ghetto vom 18. Januar 1943, Marek Edelman: „Jude zu sein bedeutet, immer auf der Seite der Unterdrückten zu stehen, niemals auf der der Unterdrücker.“ Richard Anderson Falk ist emeritierter Professor für Völkerrecht an der Princeton University und Vorsitzender des Kuratoriums des Euro-Mediterranean Human Rights Monitor und war 2008-14 UN-Sonderberichterstatter für die Menschenrechtslage in den palästinensischen Gebieten. Er erinnerte daran, daß die Vereinigten Staaten ein Einwanderungsland waren – das „könnte und sollte Amerikas Selbstverständnis sein“. Die derzeitige Abschiebung von Einwanderern in Drittländer sei nicht nur fremdenfeindlich, sondern obendrein rassistisch. Auch Falk würdigte die Verleihung des Nobelpreises an Navi Pillay, seine ehemalige Vorgesetzte bei der UNO. Er hätte sich aber gewünscht, daß sie den Preis gemeinsam mit seiner Kollegin Francesca Albanese, der UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten palästinensischen Gebiete, erhalten hätte, das wäre ein sehr wichtiges Signal gewesen.

Der Papst spreche mit einer moralischen Autorität, die dem UN-Generalsekretär fehle, weil er „davor zurückschreckt, sich mit den Mächtigen der Welt anzulegen“. Falk beschrieb, wie Politiker sich an Korruption beteiligen müssen, um Karriere zu machen und ihren Status zu bewahren. Zep[...]
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p-LaRouche kommentierte, die Korruption sei praktisch schon eine Voraussetzung für politische Führung geworden – wer nach politischer Macht strebe, der müsse „Leichen im Keller“ haben, damit er „kontrollierbar“ bleibt. Sie stellte die Vision eines alternativen Systems vor, das auf einem Dialog der Zivilisationen beruht. Die Päpste Leo XIV. und Franziskus seien Beispiele für die dazu erforderliche Führungsstärke.

Kelly erzählte von einer Begegnung mit einem US-Marine in Bagdad während der US-Invasion des Irak 2003. Der Mann verblüffte sie, als sie ihn nach dem Buch fragte, das er las: Es war Joseph Conrads antikolonialer Roman Herz der Finsternis, und er las ihn schon zum dreizehnten Mal. Sie lobte nochmals Papst Leo und betonte: „Wir wollen dieses Gebäude des Völkerrechts nicht aufgeben.“ Dennis Fritz, pensionierter Command Chief Master Sergeant der US-Luftwaffe, erinnerte an historische Warnungen führender US-Militärs, darunter General Smedley Butler, der den berühmten Satz „Der Krieg ist ein korruptes Geschäft“ prägte, und General Dwight Eisenhower, der vor dem Militärisch-Industriellen Komplex warnte. Die heutige politische Führung der USA strebe nach beispielloser militärischer Macht, um damit alles durchzusetzen, was sie will. Beispielhaft dafür sei die „Wolfowitz-Doktrin“ des früheren Vize-Verteidigungsministers Paul Wolfowitz, die den Weg für zahlreiche Kriege im Nahen Osten ebnete. Fritz betonte, Hegseth leite das „beängstigendste Pentagon“, das er je gesehen habe, und warnte vor Hegseths Plan, künstliche Intelligenz zum Aufbau einer vollautomatisierten Angriffsfähigkeit ohne menschliche Aufsicht einzusetzen. Die Wahlen in Brasilien Beatriz Bissio, außerordentliche Professorin für Vergleichende Geschichte an der Bundesuniversität von Rio de Janeiro, warnte mit Blick auf die Stichwahl am 25. Oktober zwischen Präsident Lula da Silva und Flávio Bolsonaro: „Die Demokratie in Brasilien steht heute vor ihrer größten Bewährungsprobe seit der Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung Mitte der 1980er Jahre.“ Bolsonaro verkörpere den weltweiten Aufstieg der extremen Rechten, er werde u.a. vom israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu unterstützt. Die erste Wahlrunde am 4. Oktober sei ein Schock gewesen, weil Bolsonaro mit 47% vor Lula mit 45% stand. Brasilien sei jetzt mit Ausnahme Uruguays „von rechten Regimen umzingelt“. Das Ergebnis der Stichwahl werde Auswirkungen in ganz Lateinamerika und darüber hinaus haben. Die rechtsextremen Regierungen seien voll und ganz US-Interessen unterworfen. Felipe Bombardelli, ein brasilianischer Doktorand der Robotik an der Bundesuniversität von Paraná, engagiert sich in der Internationalen Jugendbewegung des Schiller-Instituts. Er berichtete, daß die Studenten sich im Wahlkampf zunächst kaum politisch engagierten, u.a. weil viele Linke davon ausgingen, daß Lula mit seiner Arbeiterpartei (PT) schon im ersten Wahlgang gewinnen würde. Doch als ihnen bewußt wurde, daß „nur noch ein Wunder Lula zum Präsidenten machen kann“, habe eine beispiellose Mobilisierung von Studenten, Professoren und auch Arbeitern zur Unterstützung von Lulas Kandidatur begonnen.

Der Aktivist Remi Lebrun vom französischen Schiller-Institut berichtete aus Paris, wo es eine große Mobilisierung vor allem von Schülern der Oberstufe gibt, die gegen die skandalösen Zustände an den öffentlichen Schulen protestieren. Die Regierung reagiere mit harter Repression, noch schlimmer als zwischen 2018 und 2020 gegen die Bewegung der „Gelbwesten“. Inzwischen beteiligten sich an den Aktionen auch Schüler der Mittelstufe, Universitätsstudenten und Eltern. Diskussion

Die Teilnehmer diskutierten über den Vorschlag des Arztes Martin Schotz, Koordinator des JFK Peace Speech Committee und führender Vertreter von Massachusetts Peace Action (MAPA), der in der IPC-Sitzung der vergangenen Woche einen „Amerikanischen Nationalkongreß“ nach dem Vorbild des Afrikanischen Nationalkongresses im Kampf gegen die Aparthei[...]
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p-LaRouche kommentierte, die Korruption sei praktisch schon eine Voraussetzung für politische Führung geworden – wer nach politischer Macht strebe, der müsse „Leichen im Keller“ haben, damit er „kontrollierbar“ bleibt. Sie stellte die Vision eines alternativen…
d in Südafrika angeregt hatte. Ein weiteres Thema waren die Folgen eines Sieges von Bolsonaro in Brasilien, darunter der mögliche Austritt des Landes aus den BRICS.

Der unabhängige New Yorker Kongreßkandidat Jose Vega sprach über die Welle der Empörung darüber, daß Beamte der Einwanderungspolizei ICE in der Bronx in New York auf einen Mann in einem Auto schossen, wo auf dem Rücksitz sein fünfjähriges Kind saß. Er stellte dies in den Kontext der weltweiten Empörung über die Mißhandlung von Armen und älteren Menschen – wie die 87jährige Maria del Carmen Abascal, die aus ihrer Wohnung in Madrid zwangsgeräumt wurde, nachdem ein Investmentfonds die Miete vervielfacht hatte -, durch Regierungen, die praktisch bankrott sind, aber fanatisch darauf beharren, überall zu sparen, um die Aufrüstung zu finanzieren.

Zum Abschluß des Treffens bekräftigte Zepp-LaRouche, die Welt sei in einer unvermeidlichen Phase des Wandels, und es hänge vom Mut jedes einzelnen ab, ob es ein Wandel zum Guten oder zum Schlechten wird.
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Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRouche: Massenproteste in Europa zeigen: Eine Grenze hat Tyrannenmacht

Mittwoch, 14. Oktober 2026, 18.30 Uhr Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.
Am Montag verlieh die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften Robert Hall und Michael Woodford den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für ihre Theorie, dass Regierungen und Zentralbanken durch die Kommunikation ihrer Pläne „diese Zukunftsvorstellung beeinflussen und die Wirtschaft in die richtige Richtung lenken können“. Der Vorsitzende des Komitees erklärte, ihre Modelle versetzten uns in die Lage, „besser mit wirtschaftlichen Schocks wie Energiekrisen umzugehen“. Der Schock ist da. Der Brent-Ölpreis eröffnete den Tag bei 105 Dollar. Die Straße von Hormus ist vermint, und der Flughafen von Riad wurde innerhalb von fünf Tagen viermal getroffen. China hat den Export von Treibstoff eingestellt. Die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen befindet sich auf einem 24-Jahres-Hoch. Und der Nobelpreis geht an eine Doktrin, nach der das Sprechen über die Wirtschaft den richtigen Weg weisen soll.

Ist diese Doktrin bereits die Regierungsmethode? Am Sonntag schrieb US-Präsident Trump, „mit sofortiger Wirkung“ bestehe „ein ENERGIE-WAFFENSTILLSTAND“ zwischen Russland und der Ukraine. Selenskij sagte, das sei ihm neu. Heute wollte Russlands Regierungssprecher Peskow lediglich sagen, dass „die Kontakte fortgesetzt werden“, und Russlands Außenminister Lawrow stellte fest, „Waffenstillstand“ habe die „strategische Niederlage Russlands“ als Slogan von Selenskij und seinen europäischen „Herren“ abgelöst – mit demselben Ziel: einer Atempause zur Wiederaufrüstung. Das Weiße Haus teilte daraufhin Axios mit, der Waffenstillstand betreffe nur Raffinerien – ein Vorschlag, den ein eigener Beamter als „einseitig“ bezeichnete.

Etwas Konkretes ist tatsächlich geschehen: Die vom US-Finanzministerium erteilte Lizenz für russischen Diesel gilt bis April 2027, während sieben Senatoren beider Parteien deren Widerruf fordern. Und Boris Johnson will, dass die Royal Navy russische Tankerschiffe abfängt. Doch ein Waffenstillstand wird nicht einfach durch eine Erklärung ins Leben gerufen. Er muss ausgehandelt werden, aber Witkoff und Kushner haben ihre Moskau-Reise vorerst auf Eis gelegt.

Das gleiche Muster zieht sich durch die Woche. Robert F. Kennedy Jr. kündigte angesichts von 4.080 Masernfällen im Land und mehreren Todesfällen bei Kindern in Pennsylvania an, das Gesundheitsministerium (HHS) werde Ärzte für jede Meldung an ein System bezahlen, das alles erfasst, was nach einer Impfung passiert, und nichts beweist – damit die Zahl der Meldungen, die Lieblingsstatistik der Impfgegner, steigt. Der Kriegsminister schlägt vor, ein Exekutionskommando live zu übertragen, obwohl unklar ist, ob dies tatsächlich geschehen wird. Anstelle von Politik gibt es Ankündigungen.

Unterdessen sind die Menschen, die echte Arbeit verrichten, auf der Straße. Italiens Stahlarbeiter streikten heute in Taranto und Genua gegen einen Gerichtsbeschluss, den letzten Hochofen des Landes bis zum 24. Oktober stillzulegen. Frankreichs Schüler und Lehrer streiken für „10 Milliarden auf den Tisch“ in einem Schulsystem, in dem mehr als die Hälfte der weiterführenden Schulen das Schuljahr mit einem Lehrermangel begonnen hat. Argentiniens Studenten marschieren am Donnerstag. Italienische Landwirte, die sich am Samstag in Cosenza versammelt haben, werden am 27. Oktober nach Rom marschieren. In Deutschland ist die Arbeitsministerin heute zurückgetreten, und die SPD muss eine neue Führung wählen; Merz hat eine Zustimmungsrate von 10 %, und der Ministerpräs[...]
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The Schiller Institute Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRouche: Massenproteste in Europa zeigen: Eine Grenze hat Tyrannenmacht Mittwoch, 14. Oktober 2026, 18.30 Uhr Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen…
ident seiner eigenen Partei in Sachsen sagt, vier Jahre Waffen statt Diplomatie hätten zu einer „Katastrophe“ geführt.

Das sind keine Forderungen nach einem besseren Umgang mit Erwartungen. Die Menschen fragen, ob sie eine Zukunft haben, und fordern konkrete Maßnahmen, um sicherzustellen, dass sie eine haben werden.

Lyndon LaRouche schrieb 2007, als der Nobelpreis an drei Spieltheoretiker ging – ein Jahr vor dem Crash, den keiner von ihnen vorausgesehen hatte –, die Auszeichnung zeige, dass das Komitee „derzeit keinen Nachweis dessen verlangt, was die wissenschaftliche Tradition als ‚entscheidenden‘ oder einzigartigen … Beweis eines Prinzips bei der Festlegung seiner Vergabestandards verlangt“, und dass die Welt ihre Modelle „etwa so sehr braucht wie ein Erkälteter die Heilkräfte einer hohen Dosis Zyanid“.

Der Beweis eines Prinzips in der Wirtschaftswissenschaft besteht darin, ob ein Volk sich selbst ernähren, mit Energie versorgen, beschäftigen und weiterentwickeln sowie die nächste Generation so erziehen kann, dass sie noch weiterkommt. Diane Sares unabhängige US-Präsidentschaftskampagne sieht ein Programm vor, das den Glass-Steagall-Act, eine Nationalbank anstelle der Federal Reserve, sowie eine auf die Produktion ausgerichtete Kreditvergabe vorsieht. Die Alternative, wie sie es in Bezug auf Hegseths Kommando für autonome Kriegsführung formulierte, ist ein System, das „der Realwirtschaft und der Menschheit weiterhin das Lebensblut aussaugt“. Drei Wochen vor den US-Zwischenwahlen, bei denen der unabhängige LaRouche-Kandidat Jose Vega im Wahlkreis NY-15 antritt, besteht die Wahl zwischen einer Regierung, die Ankündigungen macht, und einer Regierung, die aufbaut.
The Schiller Institute
Revolutionäre Aufbruchsstimmung in aller Welt

Bericht vom 176. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Die 176. wöchentliche Online-Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 16. Oktober begann mit einem strategischen Überblick von Helga Zepp-LaRouche, der Gründerin des Schiller-Instituts und Initiatorin der IPC. Sie warnte vor der Möglichkeit einer massiven Eskalation der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran, möglicherweise mit MOAB-Bomben (Massive Ordnance Air Blast, „Mutter aller Bomben“), den stärksten konventionellen Bomben der Welt. Da die meisten militärischen Ziele bereits zerstört seien, könnte sich dieser Angriff gegen zivile Bevölkerungszentren richten. Sowohl US-Präsident Trump als auch dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu drohen demnächst schwere Wahlniederlagen, und das sei für beide ein Anreiz, aggressiv vorzupreschen.
In der Ukraine hätten die Russen wenig Hoffnung auf eine diplomatische Lösung mit dem amtierenden ukrainischen Präsidenten Selenskyj und mit Trump, und fühlten sich daher motiviert, den Krieg durch einen militärischen Sieg zu beenden. Die einzigen Kräfte, die auf eine diplomatische Lösung hinarbeiten, seien China und der Globale Süden, Weißrußland, Papst Leo und die IPC. Die Friedensbewegung leide immer noch unter Spaltungen, aber es gebe weltweit Proteste zu einer Vielzahl von Themen, mit dem Potential, diese Proteste zu einer einheitlichen Bewegung für eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur der Welt zu vereinen. Jack Gilroy ist ein führendes Mitglied mehrerer Friedensorganisationen: Pax Christi im US-Staat New York, Veterans for Peace und Ban Killer Drones. Er erinnerte zunächst an den berühmten Spruch, daß „jede Krise immer auch eine Chance bedeutet“. Seit der Veröffentlichung des Offenen Briefes an Papst Leo mit dem Appell, einen globalen Friedensgipfel einzuberufen1, seien nun zehn Wochen vergangen. Dem Papst gehe es nach einer Operation wegen Lungenkrebs gut und er habe für Ende Oktober in den Vatikan eine Konferenz religiöser Führer für den Frieden einberufen. Gilroy gab einen Überblick über alle Initiativen, die das Schiller-Institut und die IPC ergriffen haben, um die Aktivitäten des Papstes zu ergänzen, einen Paradigmenwechsel zu fördern und die Kriegsgefahr zu überwinden.

Anschließend wurde ein Videobericht aus Frankreich gezeigt, der darstellte, wie IPC-Aktivisten die jungen Franzosen, die dort auf die Straße gehen, um gegen die unhaltbaren Zustände an ihren Schulen zu protestieren, informieren.

Darauf folgte ein zweites Video, in dem Luiz Augusto Erthal, Gründer und Leiter der brasilianischen Nachrichtenplattform TodaPalavra, einen Bericht über den Präsidentschaftswahlkampf in seinem Land gab. Junge Brasilianer beteiligen sich an spektakulären Massendemonstrationen, um die Wiederwahl des amtierenden Präsidenten Lula da Silva zu unterstützen. Amerikanische Social-Media-Plattformen wie Meta mischten sich zugunsten des rechten Gegenkandidaten Flávio Bolsonaro ein, indem sie Beiträge für Lula unterdrücken. Lula leiste einen historischen Beitrag, indem er sich für eine gesetzliche Verkürzung der Arbeitswoche von sechs auf fünf Tage einsetzt. Die millionenstarke Mobilisierung der Jugend für Lulas Kandidatur sei die „letzte Verteidigungslinie gegen Faschismus, Barbarei und Imperialismus“.

Der frühere UN-Waffeninspekteur Scott Ritter legte Wert darauf, die Propaganda zu entlarven, wonach angeblich „die USA die Ukraine verraten“. In Wirklichkeit existiere die Ukraine in ihrer derzeitigen Form nur als Stellvertreter der Anglosphäre, um Rußland zu schaden.

Die politische Führung der USA unter Trump stimme dieser Agenda nicht mehr zu. Trump mache sich Sorgen um die bevorstehenden Kongreßwahlen und versuche, durch eine kurzfristige Zufuhr von Diesel durch sein Abkommen mit Rußland die Wahrnehmung der B[...]
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The Schiller Institute Revolutionäre Aufbruchsstimmung in aller Welt Bericht vom 176. Treffen der Internationalen Friedenskoalition Die 176. wöchentliche Online-Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 16. Oktober begann mit einem strategischen…
evölkerung und die Energiemärkte zu manipulieren. Wir stünden nun vor einem Zerwürfnis zwischen Trump und Selenskyj und vor dem Untergang des ukrainischen Staates.

Auf eine Frage von Zepp-LaRouche hin warnte Ritter, Europa müsse sich entscheiden, ob es überleben will oder ob es sich „,mit auf das Sterbebett der Ukraine legt“. Zepp-LaRouche fragte nach den Auswirkungen auf die Lage in Südwestasien, und Ritter prognostizierte, daß Trump die Bombardierung des Iran wieder aufnehmen, aber auch nach einem Ausweg aus dem Krieg suchen werde. Der entscheidende Aspekt der regionalen Krise sei, was aus Saudi-Arabien wird, das derzeit eine erhebliche Destabilisierung durchlaufe.

Co-Moderator Dennis Speed begrüßte den neu hinzu geschalteten Larry Johnson, einen ehemaligen CIA-Beamten und bekannten Whistleblower. Johnson merkte an, die MOAB-Bombe könne nur mit den langsamen turbopropgetriebenen C-130-Flugzeugen abgeworfen werden, die sehr verwundbar seien. Er berichtete, wie er am 14. Oktober auf Einladung der russischen Delegation in einer informellen Sitzung (nach der sog. Arria-Formel) vor dem UN-Sicherheitsrat gesprochen hatte. Die Darstellung des US-Vertreters dort sei merkwürdig distanziert gewesen, so als würde ein Brandstifter den Behörden kaltblütig einen Brand schildern, den er selbst gelegt hat. Er sei aus dieser Sitzung mit der Überzeugung gegangen, daß Rußland und Europa innerhalb eines Jahres in einen bewaffneten Konflikt geraten werden. Die Beiträge der Vertreter aus Dänemark, Lettland, Frankreich und Griechenland seien „bösartig“ gewesen. Anders als in den 1960er und 70er-Jahren scheine es, als seien sich die Europäer der Gefahr, daß Atomwaffen zum Einsatz kommen können, nicht bewußt.

Nach Johnsons Ansicht sind die Tage des saudischen Regimes gezählt. Die Huthis oder Ansar Allah, eine zaiditisch-schiitische islamistische politische und militärische Gruppe aus dem Norden des Jemen, hätten Saudi-Arabien bereits beispiellosen Schaden zugefügt. Mohammed bin Salman (MBS) sei ein unfähiger und korrupter Herrscher, und seine Machtposition sei mindestens brüchig.

Zepp-LaRouche gelobte, einen Weg zu finden, den Krieg zu verhindern, den Johnson für Europa vorhersagt. Sie fragte, wie man die kognitive Kriegsführung der NATO durchbrechen könne, und was die kriegsbesessenen Europäer antreibt. Johnson antwortete, Rußland sei furchtbar schlecht darin, seine Argumente, die eigentlich überzeugend sein sollten, an den Mann zu bringen. Rußland sei in den 90er Jahren wie ein Drogenabhängiger gewesen, der tiefste Verzweiflung durchlebt, sich später aber wieder erholt und zu einem erfolgreichen Geschäftsmann entwickelt. Präsident Putin habe Rußlands Wiederaufstieg geleitet. Johnson stellte die wirkungslose Kommunikation des russischen außenpolitischen Teams den „brillanten“ Kampagnen junger Iraner gegenüber, die humorvolle, aber wahrheitsgetreue Videos mit Legosteinen drehen, um sich über die westlichen Neokonservativen lustig zu machen.

Die unabhängige US-Präsidentschaftskandidatin Diane Sare sagte, es falle den Amerikanern schwer, sich vorzustellen, daß andere Länder dasselbe Recht auf Souveränität haben wie sie. Die Amerikaner müßten den Satz in der Unabhängigkeitserklärung ernst nehmen, daß „alle Menschen gleich geschaffen sind“. Die Vereinigten Staaten seien nicht ausgenommen von dem revolutionären Aufschwung, der anderswo auf der Welt stattfindet.

Diskussion

Der New Yorker Kongreßkandidat Jose Vega sprach über die weltweiten politischen Unruhen: „Die Menschen wollen gegen Verzweiflung und Nihilismus kämpfen.“ In den USA hätten die Menschen beschlossen, daß mit der brutalen Einwanderungspolizei ICE Schluß sein müsse, und sie seien sehr besorgt über die Wohnungs- und Wirtschaftsprobleme.

Er bat Zepp-LaRouche um eine Einschätzung der Todesstrafe. Sie antwortete, keine Regierung habe das Recht, ein Leben zu nehmen; diese Ansicht führte sie u.a. auf ihre katholische Erziehung zurück. Sie verurteilte die „Schreibtischtäter“, die mit einem Feder[...]
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evölkerung und die Energiemärkte zu manipulieren. Wir stünden nun vor einem Zerwürfnis zwischen Trump und Selenskyj und vor dem Untergang des ukrainischen Staates. Auf eine Frage von Zepp-LaRouche hin warnte Ritter, Europa müsse sich entscheiden, ob es überleben…
strich töten. Gilroy schloß sich an und fragte, wie eine Regierung die Menschen davon überzeugen könne, nicht zu morden, wenn sie sie selbst mordet.

Speed bat Erthal um einen aktuellen Bericht zum Wahlkampf in Brasilien. Erthal antwortete, Lulas Ergebnis in der ersten Runde sei enttäuschend gewesen, aber in der zweiten Runde sei das Engagement der Jugend ein entscheidender Beitrag, der Lula und seinen Wahlkampf wesentlich verändert. Die Medien, die Oligarchie und die Trump-Regierung stünden gegen Lula, aber er sei jetzt besser darauf vorbereitet, sie zu bekämpfen.

Auf eine Frage hin warnte Zepp-LaRouche, wenn der Westen versuche, Chinas Entwicklung zu sabotieren, werde das wegen Chinas Widerstandsfähigkeit nach hinten losgehen. Sie schloß mit der Aussage, daß die kommenden Wochen viele Überraschungen bringen werden – möglicherweise schreckliche, möglicherweise aber auch gute. Wie Gilroy sagte, „Krise bedeutet Chance“. Sie rief zu einer kontinuierlichen Mobilisierung auf, um eine Intervention von Papst Leo und die anderen IPC-Initiativen zu unterstützen.

Anmerkung

1. https://schillerinstitute.com/de/blog/2026/08/20/aufruf-an-papst-leo-xiv-einen-weltgipfel-zu-organisieren-um-die-fragen-des-friedens-und-der-nuklearen-abruestung-anzugehen/
The Schiller Institute
The U.S. Is Not Exempt From The Revolutionary Upsurge

he International Peace Coalition, Week 176

Oct. 16, 2026 (EIRNS)—The 176th consecutive weekly meeting of the International Peace Coalition (IPC) began with a strategic briefing by Helga Zepp-LaRouche, Schiller Institute founder and IPC initiator. She warned of the possibility of a major escalation by the United States and Israel against Iran, possibly using the Massive Ordnance Air Blast (MOAB) bombs, and since most military targets have been destroyed, the attack may be directed against civilian population centers. U.S. President Donald Trump and Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu are both facing the possibility of major electoral defeats in the near term, which creates an incentive for both to act aggressively. In Ukraine, the Russians have little hope of a diplomatic solution when they are dealing with Acting Ukrainian President Volodymyr Zelensky and Trump, so they are motivated to end the war with a military victory. The only forces moving toward a diplomatic solution are China and the Global South, Belarus, Pope Leo XIV, and the IPC. The peace movement is still plagued by division, but protests are erupting all over the world over a variety of issues, and the potential is there to unite these protests into a unified movement for a new security and development architecture.
Jack Gilroy is a member of the Pax Christi New York State Council, Veterans for Peace, and Ban Killer Drones. He reminded the participants of the famous aphorism that crisis means opportunity. It has been ten weeks since the launch of the open letter to Pope Leo, appealing to him to call for a global peace summit. The pope is doing well after receiving surgery for lung cancer. Gilroy discussed the pope’s upcoming conference of religious leaders for peace,, and reviewed all the initiatives that have been taken by the Schiller Institute and IPC to intersect the pope’s activities, to promote a paradigm shift and a solution to the war danger.

A video was presented with an on-the-ground report from France on how IPC organizers are educating the French youth who are out on the streets, protesting the conditions in their schools.

This was followed by a second video in which Luiz Augusto Erthal, editor of the Brazilian news platform TodaPalavra, presented a report on the presidential race in his country, and how Brazilian youth are now engaged in spectacular mass demonstrations in support of incumbent President Luiz Inácio Lula da Silva’s candidacy. American social media such as Meta are intervening on behalf of right-wing candidate Flávio Bolsonaro, by suppressing pro-Lula social media posts. Lula is making a contribution to history by promoting a reduction of the work week from six to five days.

He described the million-strong youth mobilization in support of Lula’s candidacy as “a final line of defense against fascism, barbarism and imperialism.”

UN Weapons Inspector Scott Ritter joined the panel, who stated his intention to debunk the propaganda that the United States is betraying Ukraine. Ukraine only exists today, in its current form, to serve as a proxy for the Anglosphere to damage Russia. American political leadership no longer concurs with this agenda. Trump worries about the upcoming U.S. midterm elections, and he is trying to manipulate the perceptions of the population and the energy markets with a short-term infusion of diesel, in the form of his deal with Russia. We are now looking at the divorce between Donald Trump and Volodymyr Zelensky, and the death of the Ukrainian state.

In response to a question by Zepp-LaRouche, Ritter responded by warning that Europe must choose between its own survival and “joining Ukraine in her deathbed.” Zepp-LaRouche asked how the situation in Southwest Asia will interact with this. Ritter predicted that Trump will resume bom[...]
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bing Iran, but he is also looking for a viable exit strategy from the war. He opined that the critical feature of the regional crisis is what will become of Saudi Arabia, which is undergoing a major destabilization.

Co-moderator Dennis Speed welcomed the arrival of Larry Johnson, a well-known whistleblower and former CIA intelligence official, with a short summary of the proceedings thus far. Johnson noted that the MOAB bomb can only be delivered by the slow, turboprop-driven C-130 aircraft, which are very vulnerable. He reported on how he addressed the UN Security Council in an informal Arria-formula meeting on October 14, 2026, invited by the Russian delegation. He described the presentation by the U.S. representative as curiously detached, like an arsonist calmly describing a fire to authorities after having set it. He said that he came away from this meeting convinced that Russia and Europe will be in a shooting war within a year, and described the presentations by Denmark, Latvia, France and Greece as “vicious.” Unlike in the 1960s and 70s, the Europeans seem oblivious to the danger that nuclear weapons may be used.

Johnson opined that the days of the present Saudi regime are numbered. The Houthis, also known as Ansar Allah, a Zaydi Shia Islamist political and military group from northern Yemen, have inflicted unprecedented damage on Saudi Arabia. He said that Mohammed bin Salman (MBS) has been an inept and corrupt ruler whose hold on power is tenuous at best.

In response, Zepp-LaRouche vowed to find a way to prevent the war that Johnson predicted for Europe. She raised the question of how to break the cognitive warfare of NATO, and asked what motivates the war-crazed Europeans. Johnson said Russia is terrible at telling its story, which ought to be a compelling one; he compared Russia in the 1990s to a drug addict that visited the depths of despair, but recovered and became a successful businessman. Johnson credits Russian President Vladimir Putin with orchestrating Russia’s recovery. Johnson contrasted the ineffectual messaging of Russia’s foreign policy team to what he called the “brilliant” efforts of the young Iranians who make humorous and truthful Lego videos to mock the Western neocons.

Independent U.S. presidential candidate Diane Sare said that Americans have a hard time conceiving that other nations have the same right to sovereignty that we do, and we need to take seriously the phrase in our Declaration of Independence that “all men are created equal.” The United States is not exempt from the revolutionary upsurge that is occurring elsewhere in the world.

Discussion

Congressional candidate Jose Vega addressed the political unrest around the world, saying that “people want to fight despair and nihilism.” In the U.S., people have “decided that enough is enough with ICE [U.S. Immigration and Customs Enforcement],” and are also concerned with housing and economic issues. He asked Zepp-LaRouche to speak on the question of the death penalty. She responded that no government has the right to take a life, a view which she attributed in part to her Catholic upbringing. She spoke of the “Schreibtischtäter” (desk-perpetrators), bureaucrats who kill with the stroke of a pen. Jack Gilroy echoed her words and asked how a government can persuade people not to murder by murdering them.

Luiz Augusto Erthal was asked by Dennis Speed for an update on the Brazilian elections. Erthal said that Lula’s performance in the first round was disappointing, but in the second round, the engagement of the youth has been decisive and has caused a transformation of Lula and his campaign. The media, the oligarchy, and the “Don-roe Doctrine” are arrayed against Lula, but he is better prepared to combat them now.

In response to a question, Zepp-LaRouche warned that if the West attempts to sabotage China’s development, it will backfire due to China’s resilience. She concluded by saying that the weeks ahead will bring many surprises, possibly terrible ones, but also possib[...]
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bing Iran, but he is also looking for a viable exit strategy from the war. He opined that the critical feature of the regional crisis is what will become of Saudi Arabia, which is undergoing a major destabilization. Co-moderator Dennis Speed welcomed the…
ly good ones. As Jack Gilroy said, crisis means opportunity. She called for a “continuous mobilization” to support an intervention by Pope Leo and the other initiatives promoted by the IPC. [eir]
The Schiller Institute
Live Dialogue with Helga Zepp-LaRouche: New Paradigm or WWIII

Join Helga Zepp-LaRouche in her live dialogue and discuss the issues and solutions that move the world and its people. Send your questions & comments to questions@schillerinstitute.org. Please share the YouTube link with your friends, acquaintances, and colleagues to increase the reach of the solutions presented by the LaRouche movement. Wednesday, October 21th, 2026, 11am ET/ 5pm CET
We are seeing the disintegration of both the world order of the post-World War II period, and of the larger context of the demise of centuries of colonialism. Moreover, we’re at a phase of tumult, and economic and political breakdown, concentrated in the West, which cannot continue for long. “Either there will be a new paradigm, or World War III,” was the evaluation today by Helga Zepp-LaRouche, leader of the Schiller Institutes, in her review of current events.

We see “symptoms” of the disintegration of all kinds, from the mountains of unpayable debts and inflation—look at France and the United States, to mass street protests from unlivable conditions, to the continuation in high office of those unfit for government positions of power, associated with the Epstein class, throughout the Western capitals. The resort to force and warfare is an expression of the “keepers” of the dying financial order attempting to remain on top, no matter what, even at risk of warfare escalating to nuclear obliteration.

In short, “the system is not functioning,” as reiterated by Zepp-LaRouche. Her advice is to intervene with people in this time of great tension, to recruit everyone possible to mobilize for a new system. This is the concept of peace-making guiding the activism of those participating with the International Peace Coalition, she founded in 2023.

The mass demand for change is clear, but in need of reason and an understanding of principles for a new paradigm. In France, Nov. 5 is the date for the next nationwide protest action, following the Oct. 17 demonstrations, estimated to have turned out 800,000 people. Meantime much is happening daily. Tomorrow the French parliament will take up the national budget, but within the logic of the existing rearmament orientation in France and Europe, there is “no money” for schools, health care, infrastructure, agriculture, and so on. With other particulars, street protests continue from Portugal, to Albania to Belgium.

Internationally, the oil marketing system—however it worked in the recent past, is breaking apart. Shipping rates are up by 40% since before the U.S.-Israel attack on Iran, shipping times are far slower, supply sources have shifted. This comes along with refinery capacity that was already limited. The same holds true for the supply system for chemicals, fertilizer and other basics of the world economy.

Against this backdrop, comes the danger of super-escalation of the already destructive warfare situation. Certain national elections figure in this danger. In Israel, with elections one week away on Oct. 27, President Netanyahu yesterday held an in-person press conference, his first since the Oct. 7 attack. He released his new national security doctrine, which, among other points, stressed “pre-emptive” action against threats, not a policy of containment. Will he unilaterally resume strikes on Iran, even nuclear?

In the United States, the question was asked in an article yesterday by strategic analyst Col. (ret.) Douglas Macgregor, as stated in his headline: “Is President Trump Considering the Nuclear Option?” The article outlines the frustrations for Trump, the contention in the White House, saying, as in the subheadline: “Why the Trump Administration might be crazy enough to drop a nuke on Iran.”

In notable contrast to these desperate contingencies, there is still the p[...]
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otential of world leaders coming together to solve, not create problems, in particular, that the heads of the United States, Russia and China could meet at the APEC Summit in Beijing in November. Today’s Wall Street Journal carried a story headlined, “Putin Floats a Summit with Trump and Xi to Discuss Ukraine Deal,” which then came to be put as a question to high places in the three countries. The WSJ further noted that “Ukraine’s Zelensky wouldn’t be included in proposed talks….”
…
The concept of a summit of world leaders is exactly the focus of the petition circulating now, “Appeal to Pope Leo XIV To Organize a Global Leaders Summit To Address the Questions of Peace and Nuclear Disarmament.” A week from now is an important meeting in this process, “Unarmed and Disarming Peace,” before which everyone is urged to sign the international petition.

Also of note, the Global Governance Initiative, announced a year ago by President Xi Jinping, will have a meeting Oct. 25-27 in northern Hebei Province with high representation from 90 to 100 nations, to further a new paradigm in international relations.

On the eve of these meetings, attend the International Peace Coalition meeting Oct. 23.
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